[KOMMENTAR] Corona zeigt: Zwischenmenschlichkeit siegt über Technik!

Überall der gleiche Anblick: In der U-Bahn, in der Fußgängerzone, im Supermarkt, sogar beim Abendessen mit Freunden. Das Smartphone scheint präsenter denn je. Jetzt haben die ersten in der Runde schon eine Smartwatch. Alles wird smarter, technischer, echte Gespräche werden seltener, die Digitalisierung und die Technik siegt über Zwischenmenschlichkeit. Ähnliche Zeilen liest man in den letzten Jahren immer öfters. Die aktuelle Krise beweist: Das Gegenteil ist der Fall.

Ein Kommentar von Lukas Gehrer

Wir würden von der Digitalisierung überrollt. Wir werden zur asozialen Generation. „Smartphones machen junge Menschen einsam, unglücklich und sexuell inaktiv“, zitierte das Handelsblatt etwa Psychologen. Warum Smartphones uns asozialer machen, kann man in der WELT nachlesen. Man hört von Experten, die Bildschirme und unseren Umgang damit verteufeln. Digital Detox ist angesagt, das ist jetzt der neue Shit. Ansonsten droht die Menschheit wirklich zu vereinsamen und komplett asozial zu werden. Und die Bildschirmzeit von Apple rettet uns zusätzlich vor dem Übel, weil wir ja so unmündig sind.

Aber stimmt denn das überhaupt?

In Krisen offenbart sich oft die Wahrheit

Nun, wenn dem wirklich so ist, dann nehmen wir einmal an, wir müssten ab sofort alle zuhause bleiben. Treffen mit Freunden wären untersagt. Familien und Verwandte wären getrennt. Wir hätten eben aber NUR noch diese technischen Kommunikationsmöglichkeiten. Wir hätten nur mehr Instagram, Netflix, Skype und Co.

Ginge es nach vielen Kritikern, wäre uns das doch alles egal. Man hat ja sein Smartphone. Das reicht doch. FaceTime reicht doch. Skype reicht doch. Wer braucht schon die echte Stimme zu hören. Wer braucht schon sein Gegenüber in echt zu sehen, wenn es Serien gibt, die spannender sind. Wir sind doch so digital, so asozial, so abgebrüht. Uns reicht die blecherne Stimme guter Kollegen aus dem iPhone-Lautsprecher einmal pro Woche aus. Die Menschheit hat sich weit genug von ihren Vorfahren distanziert, wir brauchen alle nur noch ein paar Pixel vor den Augen. Fertig.

Tatsächlich ist es eben nicht so. Tatsächlich sehnen wir uns mehr denn je in diesen Tagen nach sozialen Treffen, nach Zusammenkunft und danach, mit Freunden und Familien endlich wieder „in echt“ zu lachen, zu trinken und zu essen. Stimmt es also doch nicht? Sind wir gar nicht so asozial geworden? Hat uns die Technik gar nicht so verändert wie manche glauben wollten? Sind wir immer noch menschlich und schätzen soziale Kontakte? Ja, ist uns sogar das Zwischenmenschliche noch etwas wert?

Es war nie anders!

Die Coronakrise könnte vielen Technik-Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Auch nicht das iPhone oder sonst ein Gadget hat es geschafft, uns soweit zu verändern, dass wir nicht nach spätestens wenigen Wochen auf Skype und FaceTime pfeifen würden. Da wird selbst Netflix langweilig. Wir haben Videotelefonie satt. Der beste OLED-Screen kann ein echtes Treffen nicht ersetzen. Nicht im Ansatz. Man hat die ach so tolle Technik satt, die uns mit Menschen vernetzt.

Die aktuelle Krise deckt vieles auf, unter anderem: Die Zwischenmenschlichkeit siegt im Zweifel. Wir ziehen sie vor und reihen sie über jede technische Umsetzung sozialer Kontakte.

Lassen wir uns also nichts anderes erzählen!

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Lukas Gehrer
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11 Kommentare zu dem Artikel "[KOMMENTAR] Corona zeigt: Zwischenmenschlichkeit siegt über Technik!"

  1. M.K. 5. April 2020 um 20:09 Uhr ·
    „Euer Lukas aus der Wuthöhle.“ Wenn’s denn so einfach wäre. Eine Medaille hat immer zwei Seiten.
    iLike 6
  2. Bernd Herzberger 6. April 2020 um 00:42 Uhr ·
    Zum Fremdschämen wieder mal, was Möchtegern-FAZ-Autor Gehrer da zusammenstöpselt. Wie wärs mal mit Erwachsenen als Autoren, Apfelpage?
    iLike 6
    • Lukas Gehrer 6. April 2020 um 00:57 Uhr ·
      Ach Herr Herzberger, ich empfehle ein erneutes Lesen meiner Zeilen oben, bevor Sie sich wieder Ihrem FAZ-Abonnement widmen! ;-)
      iLike 9
      • kurbeldreher 6. April 2020 um 08:35 Uhr ·
        Ich sehe das genau so. Denken sie daran an Ende sind alles nur Verschwörungstheorien 😉 🤣🥳🤣
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  3. Gutter, Hans 6. April 2020 um 07:21 Uhr ·
    Grausames Geschreibsel. Der Autor sollte nicht nur eine Meinung haben, sondern sich auch mal mit strukturierter Darstellung versuchen. So ist es leider nur schwer erträgliches, kaum lesbares Gefasel.
    iLike 7
    • kurbeldreher 6. April 2020 um 08:37 Uhr ·
      Das nennt sich System Journalismus der genau so so im Sterben liegt wie das ganze restliche System aber nochmal um sich Beißt und hofft das Blatt nochmal wenden zu können. Aber zum Glück alles nur Verschwörungstheorien 😉
      iLike 1
  4. gresh 6. April 2020 um 08:18 Uhr ·
    Das ist mir zu schwarz weiß gesehen. Nach der Krise wird sich zeigen, was unserer Gesellschaft Mitmenschlichkeit wert ist. Ich habe da sehr wenig Hoffnung, dass sich etwas ändert…
    iLike 5
  5. kurbeldreher 6. April 2020 um 08:40 Uhr ·
    Das ganze im vollkommen Suff Zusammen gestöpselt ? Wird hier den Nix geprüft wer hier was und wann und warum schreiben darf ? Schlimm sowas. Und da App Update gibt es nun über 2 Jahre schon nicht.
    iLike 5
    • Lukas Gehrer 6. April 2020 um 15:38 Uhr ·
      Nur im Halbsuff!
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      • kurbeldreher 6. April 2020 um 15:51 Uhr ·
        Was machst Du beruflich ?
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      • Lukas Gehrer 7. April 2020 um 14:11 Uhr ·
        trinken ;-)
        iLike 2

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