Klage gegen Apple: Ehemalige Mitarbeiter fordern Schadensersatz für Taschenkontrollen

Erst gestern hatten wir über die untragbaren Zustände beim Apple-Zulieferer Pegatron geschrieben, heute wechseln wir die Location in Richtung Apple Store.
Apple_Logo_Store
Zwei ehemalige Store-Angestellte haben Apple nun auf Schadensersatz verklagt. Der Grund: Regelmäßige Taschenkontrollen – auch in den Pausen. Immer, wenn ein Mitarbeiter einen Store verlässt, auch wenn er nur nebenan etwas essen geht, kontrollieren die Vorgesetzten die Taschen. Mitunter müsse man bis zu 10 Minuten anstehen, um diese Kontrolle durchführen zu lassen. Und das mehrfach am Tag. Das Problem: Das ist alles Zeit, die als unbezahlte Überstunden angerechnet werden. So steht es in der Klageschrift.

Interessant dürfte nun sein, was das Gericht dazu sagt. Die Taschenkontrollen an sich sollen Diebstählen vorbeugen. Apple hat noch kein Statement zu der Klage verfasst.

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Philipp Tusch
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22 Kommentare zu dem Artikel "Klage gegen Apple: Ehemalige Mitarbeiter fordern Schadensersatz für Taschenkontrollen"

  1. Frank 31. Juli 2013 um 13:47 Uhr ·
    Die Produkte von Apple sind Super und gut, aber manches drumrum scheint wirklich sehr verbesserungsfähig zu sein.
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  2. test 31. Juli 2013 um 13:56 Uhr ·
    Klar gerechtfertigt, aber die können doch die Taschen da lassen
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    • Lorenz 2. August 2013 um 00:36 Uhr ·
      Einkaufen ..
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    • Sam 2. August 2013 um 12:36 Uhr ·
      Ja klar Taschen da lassen dass man eventuell beklaut wird.
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  3. Anonymous 31. Juli 2013 um 14:01 Uhr ·
    Arbeite in der Psychiatrie und wir haben teilweise extreme Psychopharmaka sowie Betäubungsmittel auf der Abteilung inklusive einen Schrank für konfiszierte Drogen & Waffen der Patienten. Nicht mal bei uns führt jemand Taschenkontrollen durch. Und hier handelt es sich lediglich um einen Apple Store o_O
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    • test 31. Juli 2013 um 14:18 Uhr ·
      Ihr musstet sowas wie ein Eid ablegen oder?
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      • Anonymous 31. Juli 2013 um 15:47 Uhr ·
        Ja das sowieso. Wie mit der ärztlichen Schweigepflicht aber in der Schweiz wird eine Taschenkontrolle mit Hausfriedensbruch gleich gestellt und der Arbeitgeber hat hier somit nicht das Recht sowas zu machen. Auch die Polizei darf dies nicht ohne einen konkreten Grund machen bzw will das hier jemand machen, kann man es verweigern. Wissen jedoch nicht so viele deshalb nützen das viele Arbeitgeber aus. Wo dieser Fall mit dem Apple Store stattfand würde mich interessieren.
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      • Anonymous 31. Juli 2013 um 15:52 Uhr ·
        Korrektur: Ohne konkreten Grund oder Verdacht auf Diebstahl, darf dies weder der Arbeitgeber noch die Polizei machen. Stichproben sind somit illegal. In der Schweiz zumindest…
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      • Äppler 31. Juli 2013 um 17:21 Uhr ·
        In Amiland,mußt nur in der Überschrift auf Apple Store klicken.
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      • Anonymous 31. Juli 2013 um 22:50 Uhr ·
        USA -_- Na dann… in dem Land wo 7 Jährige in Texas mit den Eltern auf den Schiesstand gehen können aber Kinder Überraschungseier sind illegal…
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      • Nick 1. August 2013 um 15:14 Uhr ·
        In Deutschland ist es eigentlich auch so. Besteht kein konkreter Verdacht, darf nicht kontrolliert werden. Auch von der Polizei nicht – vom Arbeitgeber oder der Kassiererin sowieso nicht…
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    • TM 31. Juli 2013 um 14:28 Uhr ·
      @Anonymous heist ja nicht, dass es bei euch richtig ist so wie es ist
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      • Frank 31. Juli 2013 um 15:03 Uhr ·
        Es ist auch nicht richtig die Menschen so zubehandeln, taschenkontrollen ja , aber dann ist es auf Überstunden zumachen
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  4. iSchaffy 31. Juli 2013 um 14:55 Uhr ·
    Das selbe auch bei Douglas . Da lassen die Mitarbeiter einfach die Tasche stehen und gehen ohne in Pause. Bei Feierabend werden dann aber trotzdem alle Taschen kontrolliert. Ich weiß nicht was manche denken aber was ist daran so schlimm ?
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    • Mark 31. Juli 2013 um 15:11 Uhr ·
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    • Doctor-McCoy 31. Juli 2013 um 15:36 Uhr ·
      Ich würde nicht wollen das meine Taschen ständig kontrolliert werden. Es ist ein deutlicher Eingriff in die Privatsphäre und stellt die Mitarbeiter unter Generalverdacht.
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    • Frank 31. Juli 2013 um 15:51 Uhr ·
      Das schlimme daran ist für mich, das davon ausgegangen wird das ich etwas Klaue und ich wie ein Verbrecher kontrolliert werde. Nach dem Motto: dir/euch kann man sowieso nicht trauen.
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    • Frank 31. Juli 2013 um 15:52 Uhr ·
      Das schlimme daran ist für mich, das davon ausgegangen wird das ich etwas Klaue und ich wie ein Verbrecher kontrolliert werde. Nach dem Motto: dir- euch kann man sowieso nicht trauen.
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    • Alexandra 2. August 2013 um 08:08 Uhr ·
      Als ich vor einigen Jahren im Verkauf gearbeitet habe, wärs so, das man beim rausgehen auf einen Knopf drücken musste und wenn er läutete musste Mann auch die Taschen kehren! Und ich lebe in der Schweiz, Zürich. Das nur per zufallsgenerator ausgewählt wurde wer die Taschen kehren musste, hatte nur damit was zu tun das es zu viele Arbeitet waren in dem Kaufhaus. Sie machten aber auch Stichproben nach Gefühl. Mich hat das nie gekratzt, einfach weil ich nichts zu verbergen habe. Sorry? Aber die Amis Klagen eh wegen jedem Sche** Hauptsache man kann noch etwas Geld abzocken!!
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  5. Andreas. 31. Juli 2013 um 15:17 Uhr ·
    Naja.. So ist das Leben
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    • Mattes 31. Juli 2013 um 18:32 Uhr ·
      Konstruktiver Kommentar und eine super Lebenseinstellung!!
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  6. Ulf 31. Juli 2013 um 23:36 Uhr ·
    Also ganz im Ernst das sind nur frustrierte Arbeiter die während der Probezeit entlassen werden! Ich habe selber in einem Store gearbeitet und klar wurde da kontrolliert aber halt nur bei Feierabend. Und welcher Unternehmer da nicht kontrolliert ist selbst Schuld! Jeder Mitarbeiter hat Zugang zum Lager und Gelegenheit macht Diebe! Ich kann euch sagen, wenn ihr mal vor einem 60m^2 voller Macs / iPads / iPhones und Zubehör steht dann fallen einem selbst als aufrichtigem ehrlichem menschen so manche szenarien ein. Erst recht wenn mann weiß das es Geräte gibt die nicht gelistet sind und wo es nicht auffallen würde wenn die fehlen. Und manche Leute die während der Probezeit gekündigt wurden haben danach bei fb so krass über Apple hergezogen und haben nur scheisse erzählt, genau wie dieser Mongo im Spiegel Interview. Ich kann nur sagen Apple Retail ist der beste Arbeitgeber bei dem ich gearbeitet habe! Und überstunden werden minuten genau bezahlt, anders als sonst wo. Und wer ausstempelt bevor er seine sachen hat checken lassen ist selbstschuld. Erst kontrollieren lassen = überstunden zeit -> dann ausstempeln. Und bei uns im Store mussten wir zur Pause nie die taschen zeigen. Das mit den pinkelpausen die gestoppt werden ist ebenfalls völliger blödsinn. Glaubt nicht immer alles was geschrieben wird.
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