Kickstarter-News: Windturbine fürs Fahrrad und LED-Band

Mit den heutigen Kickstarter-News möchten wir euch zwei weitere Crowdfunding-Projekte vorstellen. Zum einen geht es um die Drill Turbine, die sich an euer Fahrrad klemmt und mit der Kraft des Fahrtwindes Strom erzeugt, um euer Smartphone zu laden und zum anderen bringen wir euch das LED-Armband Gemio etwas näher.

Mit Windenergie das Smartphone laden

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Mit der Drill Turbine hat ein junges Unternehmen eine Idee entwickelt, die ein bekanntes Energiegewinnungsverfahren verwendet, aber in dieser Form noch nicht umgesetzt wurde. Genauer gesagt wird hier die Energie des Windes genutzt, um Strom für das geliebte Smartphone zu erzeugen. Montiert wird das ganze Konstrukt am Lenker des Fahrrads. Im Lieferumfang enthalten ist die Windturbine selbst, ein Akku sowie ein USB-Anschluss-Modul. Durch das Windrad wird der angeschlossene Akku geladen, an welchen wiederum das Smartphone angesteckt wird. Das Handy wird also nicht direkt von der Turbine mit Strom versorgt, sondern vom davor geladenen Akkumulator.

Akkukapazitäten von 2.200 bis 10.000 mAh sind erhältlich und können auf der Kickstarterseite ausgewählt werden. Nutzt man die angegebenen Werte um die Dauer zu errechnen, die man benötigt, um beim Radfahren ein iPhone 6 aufzuladen, so kommt man am Ende auf etwa vier Stunden. Natürlich spielen hier einige Faktoren eine Rolle, die den Wert beeinflussen, wie zum Beispiel die Geschwindigkeit des Radfahrers oder die des Windes. Ab 30 Euro beginnen die Preise für die Windturbine. Das große Modell mit 10.000 mAh Akku kostet rund 70 Euro. Die Auslieferung der Produkte wird vom Hersteller selbst auf den Januar 2017 datiert.


Gemio – das Bluetooth-LED-Armband

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Perfekt für Partygänger ist das nun folgende Produkt. Dabei handelt es sich um Gemio – einem LED-Armband mit Bluetooth-Modul. Durch die verbauten LEDs und in Verbindung mit einem Smartphone kann das Armband mit jedem erdenklichen Muster bestückt werden. Ein einfacher Fingertip auf das Smartphone-Display genügt, um die Optik nach eigenen Wünschen anzupassen und ein neues Leuchtmuster zu übertragen. So kann man sich entweder für eine einfache Farbe entscheiden oder ein beliebtes Muster wählen, was zum Beispiel von der Community in die App geladen wurde.

In Kombination mit dem Smartphone und dem dort integrierten Mikrofon können sich das Design und die Farben auch im Takt der Musik ändern. Auch Tanzbewegungen sollen mit einberechnet werden. So seien stimmungsvolle und rhythmische Farbwechsel kein Problem für Gemio, so der Hersteller. Ebenso praktisch ist die Funktion Lichtsignale an andere Gemio Bänder zu senden, die sich in der Nähe befinden. So kann man in einem Club auch bei lauter Musik einfach kommunizieren, um sich beispielsweise kurz mal draußen unterhalten zu können. Hierfür muss man zuvor ein Leuchtmuster vereinbart haben – eine Textnachricht kann man bislang noch nicht über das Armband verschicken. 45 Euro kostet das Crowdfunding-Produkt und kann auf Kickstarter vorbestellt werden.

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Aaron Baumgärtner
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7 Kommentare zu dem Artikel "Kickstarter-News: Windturbine fürs Fahrrad und LED-Band"

  1. Kobra Kahn 23. Juli 2016 um 18:34 Uhr ·
    Haha beim Fahrrad giebt es schon was viel effizienteres als ein Windrad, das nennt sich Dynamo!
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    • Lasse 23. Juli 2016 um 23:26 Uhr ·
      Ist aber auch nur halb so cool :)
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      • Rob Otter 24. Juli 2016 um 09:49 Uhr ·
        Nein, es ist nur halb so kindisch. So ein Windrädchen hatte ich damals als 10jähriger an meinem Fahrrad. Schon mit 13 als stolze Bonanza-Radbesitzer waren wir dafür zu cool…
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    • Peter Birnenkuchen 24. Juli 2016 um 08:46 Uhr ·
      Aber da muss man immer treten. Bei Wind kann das Fahrrad sogar stehen, wenn man z. B. Pause macht, und sie (die Turbine) dreht sich doch. Aber die Idee mit dem Dynamo ist sich nicht übel. Ich denke, dass man damit effizienter laden kann als mit der Turbine.
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  2. Wolfgang 24. Juli 2016 um 15:03 Uhr ·
    Tja, wie immer wird nichts über die leistung gesprochen.. 10.000 mAH wie lange muss wohl das windrädchen laufen bis der voll ist. Das erhält womöglich nicht mal die selbstentladung des akkus. Genauso ist es bei den solarladegeräten. Nur geldmacherei. Nutzen gleich null.
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  3. Baalhorn,Horst 24. Juli 2016 um 15:44 Uhr ·
    Für Wolfgang. 10.000 mA/h = 10 Amper’e ,,,,soviel Ladung ist bei ,, keinem “ Handy möglich,,,,,,
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  4. inu 25. Juli 2016 um 00:39 Uhr ·
    Ein Windrad am Fahrradlenker dürfte den Gesamtluftwiderstand des Gefährts erhöhen. Das erfordert wiederum naturgemäß Muskelkraft des Fahrers … … …
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