Seit knapp 20 Jahren ist das iPhone das Zentrum unseres digitalen Lebens. Vor nicht allzu langer Zeit haben unter anderem hohe Apple-Tiere die Zukunft des Erfolgsgaranten in Frage gestellt – und smarte Brillen als neues Zentrum ausgemacht. Mit der schleppenden Entwicklung der Apple Glasses und dem Scheitern des Metaversums kommen daran vermehrt Zweifel auf.
Berichten nach geht Apple von einem Austausch der zentralen Hardware mit der Einführung der Apple Glasses aus. Erst war die Rede von 2029 als Kippjahr, später sprach Apples Eddy Cue von 2035 als möglichen Termin für ein Umdenken. Ein weiterer Verfechter der Smart Glasses als Zukunfts-Gerät hat nun erstaunlicherweise seine Meinung geändert.
Bleibt das iPhone weitere 20 Jahre das digitale Zentrum?
Neal Stephenson war einer der ersten, die etwa den Begriff Metaverse prägten. In seinen Romanen beschreibt der Auto eine Zukunft, in der Virtual Reality Brillen das Zentrum dreidimensionaler Welten seien. Mit dem ausbleibenden Erfolg des Metaverse revidiert er nun aber seine Meinung. Das Smartphone wird auch in 20 Jahren noch relevant sein, schreibt er in seinem Blog.
Die Einschätzung passt zu dem, was Tim Cook in den vergangenen Tagen in einem Interview sagte. „Wir haben mit dem iPhone noch viel vor“, entgegnete er auf die Frage seines Gesprächspartners, ob er eine langfristige Zukunft für das Gerät sehe.
Die Vision Pro, Apples erstes und einziges VR-Gerät, ist nicht wie erhofft eingeschlagen. Die Entwicklung einer leichteren und günstigeren Variante stockt, die Apple Glasses haben Vorrang. Beide Geräte werden aber wohl frühestens 2027 starten.


1 Gedanke zu „iPhone oder Apple Glasses: Wem gehört die Zukunft?“