iPhone als Filmkamera: „Unsane“ feiert Premiere auf der Berlinale

iPhone X hinten

Besucher der Berlinale können ab heute einen Film sehen, der komplett auf dem iPhone gedreht wurde. Steven Soderbergh hatte bereits letzten Sommer angekündigt, einen Streifen am Smartphone entstehen lassen zu wollen. Über verwendete Hilfsmittel ist allerdings nichts bekannt.

Filme, die teilweise oder ganz am Smartphone entstanden sind, gab es schon häufiger. Nun kommt eine weitere Produktion hinzu. Der Psychothriller „Unsane – Ausgeliefert“ von Regisseur Steven Soderbergh wurde von Anfang bis Ende am iPhone gedreht.

Der Macher von Ocean's Eleven hatte sein Vorhaben bereits vergangenen Sommer angekündigt. Er ist bekannt dafür, bei Filmen gerne an die Grenzen des technisch möglichen zu gehen, in beide Richtungen: Das beinhaltet einerseits den Einsatz modernster Highend-Technik und andererseits eine minimalistische Arbeitsweise, die mit einem Smartphone auskommt.

Diese Drehweise habe viel für sich, hatte der Regisseur bereits letztes Jahr erklärt: Er und auch die Schauspieler hätten so einen viel unmittelbareren Eindruck des aufgenommenen Materials.

Szenen können noch am Set begutachtet werden. Dennoch, so zu arbeiten sei auch eine immense Herausforderung.

Schnell und billig

Filme am iPhone aufzunehmen hat zweifellos auch andere Vorzüge: „Unsane“ wurde nach Angaben von Soderbergh in nur mehr zwei Wochen runtergekurbelt und dürfte eine echte Low-Budget-Produktion gewesen sein.

Angaben hierzu fehlen ebenso wie nähere Informationen über die genutzte Technik. So ist etwa nicht bekannt, mit welchem iPhone die 4K-Aufnahmen des Films entstanden.

Auch bleibt unklar, welche zusätzlichen Hilfsmittel wie Stabilisatoren oder Zusatzobjektive zum Einsatz gekommen sein mögen.

Der Film hat seine Weltpremiere während der gerade angelaufenen Berlinale 2018 und kommt am 23. März in die Kinos in den USA und Großbritannien.

Wer hier einen Blick auf iPhone-Aufnahmen in Kinoqualität werfen möchte, kann das eine Woche später nachholen.

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Roman van Genabith
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3 Kommentare zu dem Artikel "iPhone als Filmkamera: „Unsane“ feiert Premiere auf der Berlinale"

  1. Peter 22. Februar 2018 um 18:30 Uhr ·
    Trotz der zusätzlichen Hilfsmittel eine Leistung, muss man echt sagen. Der Film selbst wirkt ganz interessant.
    iLike 1
  2. mplus 22. Februar 2018 um 19:29 Uhr ·
    Qualität sehr schlecht
    iLike 1
    • Alengelander 22. Februar 2018 um 20:18 Uhr ·
      Bild? Der Trailer? Die Schauspieler?
      iLike 0

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