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iPhone 13: Satellitenverbindung erst später und vor allem für Notrufe vorgesehen

Das iPhone 13 wird zwar womöglich die Hardwarevoraussetzungen für Satellitenkommunikation bieten, das Feature wird aber wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar gemacht werden, wie es nun heißt: Zudem wird der Nutzer wohl nicht beliebige Gespräche über Satellit führen können. In der Hauptsache sei das Feature als Notfallkommunikationsmittel auch bei Großschadenslagen gedacht.

Am Wochenende hatte ein interessantes Gerücht aus einer für gewöhnlich gut informierten Quelle für Aufsehen gesorgt: Danach soll das iPhone 13 sich auch als Satellitentelefon nutzen lassen, wie wir in dieser Meldung berichtet hatten. Erste Spekulationen über Pläne Apples, in dieser Richtung aktiv zu werden, hatte es 2019 gegeben. Dann aber winkten mehrere Branchenexperten ab: Zu schwer umsetzbar sei dieses Feature und derzeit gebe es hierauf keinerlei Hinweise, Apfelpage.de berichtete.

Allerdings springt nun auch die Agentur Bloomberg auf den Zug der Satellitentelefonie am iPhone auf. Das Feature werde aber wohl nicht zum Start zur Verfügung stehen.

Satellitentelefonie als Notruf in Unfallsituationen gedacht

Danach werde Apple die Satellitenverbindung vor allem für die Kommunikation in Notfällen anbieten, so Bloomberg. Über die Nachrichten-App sollen Nutzer Nachrichten an Rettungsleitstellen versenden können, auch eine Nachricht an bestimmte enge Freunde oder Angehörige sei denkbar, hier wäre vorstellbar, dass Nutzer etwa mit ihrem Notfallkontakt aus der Health-App kommunizieren können. Diese Nachrichten sollen in grauen Blasen verschickt werden, die sich dadurch von den blauen iMessage-Nachrichten und den grünen SMS unterscheiden.

Feature für Unfälle und Katastrophen

Auch Anrufe seien prinzipiell denkbar. Apple arbeite zudem an einer Art Kommunikationsprotokoll für Katastrophenfälle, etwa sinkende Schiffe oder Flugzeugabstürze in Regionen ohne Mobilfunknetz. Allerdings sollen diese Features nicht zum Start des iPhone 13 verfügbar sein, frühestens kommendes Jahr werde Apple etwas entsprechendes anbieten können, heißt es.

Das iPhone 13 wird im Herbst in weiterhin vier Versionen auf dem Markt erwartet.

Verbindung nur von draußen

Es gibt übrigens einen Anhaltspunkt dafür, dass an der ganzen Geschichte doch mehr als nur heiße Luft dran sein könnte: Die Verbindung zum Satelliten werde sich nur von außerhalb eines Gebäudes herstellen lassen, heißt es. Auch könne es bis zu einer Minute dauern, bis ein Satellit erreicht wird. Diese Voraussetzungen ähneln denen, die für die Nutzung aktueller Satellitentelefone gelten.

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Roman van Genabith
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