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iMac jetzt teurer: Wie Apple ohne Not die Preisschraube dreht

Hardware von Apple zu kaufen, war noch nie ein günstiges Vergnügen, doch seit Frühjahr 2022 müssen Kunden teils deutlich tiefere Taschen haben. Apple zog die Preise an, und zwar auch für Bestandsprodukte. Dazu zählt auch der aktuelle iMac 24″, hier wird es ebenfalls teurer.

Kostet nun mindestens 100 Euro mehr

Der iMac 24″ kommt in den ikonisch bunten Farben daher, die an den ersten iMac von 1998 angelehnt sind. Ausgestattet mit einem M1 und einer Displaydiagonale von 24″ lag die UVP bisher bei 1449,00 Euro. Doch klammheimlich hat Apple auch hier den Preis angezogen, wie wir am Wochenende bei einer kurzen Recherche feststellen mussten.

Die gleiche Konfiguration veranschlagt der Konzern nun mit 1549,00 Euro, Kunden müssen also 100 Euro mehr investieren. Ärgerlich ist jedoch die Tatsache, dass Apple die beiden anderen, und aus unserer Sicht deutlich attraktiveren Varianten, sogar noch etwas stärker angezogen hat. Hier verfügt der M1 über 8-GPU-Kerne und der Netzwerk-Anschluss ist im Netzteil vorhanden und kostet mit 256 GB Speicher nun 1779,00 Euro statt der bisherigen 1669,00 Euro. Wer 512 GB Speicher haben will, knackt nun die Grenze von 2000,00 Euro und muss fortan 2009,00 Euro investieren. Vorher lag das Modell bei 1899,00 Euro. In beiden Fällen kostet der iMac 24″ somit 110,00 Euro mehr. Die Preise für mehr RAM und mehr Speicher blieben jedoch unangetastet.

Apple erschwert es uns

Eigentlich schickt es sich nicht, bei solch einer Meldung einen persönlichen Tenor einfließen zu lassen. Wir haben uns dennoch dazu entschieden. Natürlich herrschen Inflation und extreme Schwierigkeiten in der Lieferkette und es gibt auch Währungsschwankungen. Letztere haben sich jedoch wieder etwas stabilisiert.

Dennoch lässt uns Apple mit den Preiserhöhungen insbesondere beim Mac ratlos zurück. Ende 2020 war es noch ein absoluter No-Brainer, jedem Kaufinteressenten ein Mac(Book Air) zum Straßenpreis von knapp 1000,00 Euro zu empfehlen. Das Gerät, wer mobil sein wollte, war der ideale Sweet Spot aus Perfomance, Effizienz und Akkulaufzeit und wegen des enorm günstigen Preises einfach konkurrenzlos. Und genau diesen Sweet Spot gibt das Unternehmen durch seine Preiserhöhungen einfach wieder auf. Gleiches gilt auch für den iMac 24″ mit 512 GB. Hier ist nun ein Mac mini mit M2 sowie externen (und größerem externen Monitor) sowie vorhandener Tastatur und Maus die objektiv bessere Wahl. Gewiss, Apple achtet wie kein anderer Konzern auf seine Marge und will/muss die Aktionäre bedienen. Doch mit der Einführung von Apple Silicon hatte der iPhone-Konzern im Mac-Bereich endlich mal wieder diesen „Will ich haben“-Faktor ausgelöst – den einige Kunden nach den neuen Preisen so nicht mehr spüren dürften.

 

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Patrick Bergmann
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3 Kommentare zu dem Artikel "iMac jetzt teurer: Wie Apple ohne Not die Preisschraube dreht"

  1. Peter R. Wächter 23. Januar 2023 um 15:05 Uhr · Antworten
    Die Sache ist doch ganz einfach, wenn einem das Geld mehr Wert ist als das was Apple bietet, wird einfach nicht gekauft.
    iLike 1
  2. Oli 23. Januar 2023 um 17:47 Uhr · Antworten
    Einfach bei Amazon kaufen, hab ich auch gemacht.. Hab dort für die 8‑Core CPU 8-Core GPU Variante 1305 Euro bezahlt.. Kann mich Apple mal gern haben :o))
    iLike 0
  3. SonnyUltraMax 23. Januar 2023 um 18:14 Uhr · Antworten
    Bei Apple direkt zu kaufen ist ja eigentlich immer zu teuer,die stellen einmal nen preis rein und der bleibt so (oder in dem Fall wird er nach oben angepasst),währenddessen bei Amazon immer mal Angebote kommen!hatte meine AirPods Max für 630€ bei Apple gekauft ,2tage später dann bei Amazon für 460€ gesehen ,also bei Amazon bestellt und Apple die ersten verpackt zurückgegeben
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