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Im Unternehmen sicher mit einem Mac arbeiten

Der Mac gehört zu den sicheren Computern. Deshalb wird er gerne in Unternehmen eingesetzt. Trotzdem gibt es niemals eine völlige Sicherheit. Es können immer Probleme auftreten. Der Anwender klickt vielleicht versehentlich etwas an und schon befindet sich schädliche Software im System. Menschen sind nun mal fehlbar. Deshalb kann keiner behaupten, immer alles korrekt und sorgfältig zu erledigen. Mitunter reicht eine kleine Unachtsamkeit aus. Doch es gibt einige wichtige Regeln, die jeder Mac-Nutzer und iPhone Anwender beachten sollte. Zudem treten im Laufe der Zeit Sicherheitslücken auf. Diese sind zwar schon länger vorhanden, aber sie werden meistens erst während des Betriebs sichtbar. Sobald Sicherheitslücken offensichtlich werden, bereitet Apple ein Update für das Betriebssystem vor. Dieses wird zeitnah zur Verfügung gestellt. Es ist sehr wichtig, sämtliche zur Verfügung gestellten Updates durchzuführen.

Die Firewall aktivieren

Sofern noch nicht geschehen, sollte unbedingt die Firewall aktiviert werden. Das ist recht einfach. Es gelingt über die Systemeinstellungen im Bereich Sicherheit. Dort befindet sich ein Reiter mit der Bezeichnung Firewall. Durch einen Klick auf das Schlosssymbol in der unteren Ecke wird sie eingeschaltet. Es ist jedoch erforderlich, das Administratoren-Passwort einzutippen, um den Vorgang durchzuführen. In der eingeschalteten Firewall sollte auch gleich der Tarnmodus aktiviert werden. Dieser ist immer dann sinnvoll, wenn das Gerät in einem fremden WLAN eingeloggt ist. In dem jeweiligen Netzwerk ist der Mac dann überhaupt nicht mehr sichtbar.

Zudem ist es sehr viel sicherer, in den verfügbaren Optionen den ausgehenden Netzverkehr zu blockieren. Leider kann dieser nur komplett deaktiviert werden. Das hat zur Folge, dass auch die Systemprogramme keine Verbindung mehr zu Apple aufbauen können. Deshalb ist es empfehlenswert, auf externe Programme zurückzugreifen. Beispielsweise stehen von Little Snitch oder Hands Off geeignete Anwendungen zur Verfügung, die nur einen Netzwerkausgang von Programmen zulassen, die von Apple autorisiert sind.

Freigaben korrekt festlegen

Eine weitere wichtige Funktion ist der Freigabebereich. Auch dieses lässt sich in den Systemeinstellungen konfigurieren. In vielen Fällen ist es erforderlich, dass der Mac Daten mit anderen Computern austauschen kann. Es ist jedoch sinnvoll, genau hinzuschauen. Mit den Freigabefunktionen sollte niemals leichtfertig umgegangen werden. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, dass nur solche Freigaben erteilt werden, die aktuell unbedingt erforderlich sind. Das kann zwar unter Umständen etwas aufwendig sein, aber diese Vorgehensweise bietet ein hohes Maß an Sicherheit.

Manchmal müssen auch Freigaben erteilt werden, damit andere Personen Zugriff auf gespeicherte Medien oder Ähnliches erhalten. Aber auch in diesem Bereich ist stets größte Vorsicht geboten. Das Gleiche gilt für Druckerfreigaben.

Damit der Anwender immer wieder daran erinnert wird, die Sicherheitsvorgaben einzuhalten, kann der Vorgesetzte auch ein Mousepad bedrucken lassen. Das kann als kleine Erinnerungsstütze dienen, weil es bei der Arbeit stets im Blickfeld ist.

Weitere wichtige Sicherheitsvorkehrungen treffen

Es gibt noch viele weitere Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen werden sollten, damit Kriminelle keine Chance haben, auf die wichtigen Unternehmensdaten zuzugreifen. Besonders wichtig sind:

  • Antivirensoftware installieren
  • Firmware-Passwort einrichten
  • Gastzugang einrichten
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden

Mac-Computer werden zwar nicht so häufig von Viren befallen wie Windows-PCs, aber trotzdem sollte vorsorglich eine Antivirensoftware installiert sein. Diese sollte auch täglich aktualisiert werden, damit sie einen ausreichend hohen Schutz bietet.

Ein Firmware-Passwort bietet einen sicheren Schutz vor unbefugte Zugriffe. Grundsätzlich könnte ein heruntergefahrener Mac nicht ohne das Benutzerpasswort gestartet werden. Dieses lässt sich jedoch dadurch umgehen, indem das System von einem USB-Stick gebootet wird. Dann stehen sämtliche Daten zur freien Verfügung. Der Eindringling könnte sogar das komplette System neu installieren, wodurch sämtliche Daten verloren wären. Ist jedoch ein Firmware-Passwort gesetzt, kann solch ein Malheur nicht passieren.

Ein Gastzugang ist immer dann sinnvoll, wenn hin und wieder auch andere Personen als der eigentliche Anwender den Mac benutzen. Wahrscheinlich hat es jeder schon erlebt, dass ein Besucher nur kurz etwas im Internet recherchieren wollte. Mit einem Gastzugang hätte er dann überhaupt keinen Zugriff auf die persönlichen Daten.

Als zusätzliche Sicherheit dient die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die sich ebenfalls recht einfach einrichten lässt. Sollte das persönliche Passwort doch versehentlich in fremde Hände geraten, nützt es nicht viel, sofern eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet ist.

Fazit

Sämtliche Geräte vom Hersteller Apple sind bekannt für ihre besondere Sicherheitstechnik. Das gilt sowohl für den Mac-Computer als auch für das iPhone. Trotzdem sollte der Anwender nicht zu leichtfertig im Umgang mit den Geräten sein. Kriminelle nutzen mittlerweile jede Schwachstelle aus. Daher ist bei der Arbeit mit einem Mac immer etwas Sorgfalt nötig, damit kein Schaden durch Hacker entsteht.

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Toni Ebert
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