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Im Home-Office beobachtet? Apple dementiert Kameraüberwachung von Beschäftigten

Die Arbeit im Home-Office ist bei einigen Beschäftigten während der Corona-Krise recht beliebt geworden. Die Arbeit von daheim kann zumindest in manchen Jobs deutlich mehr Flexibilität bei der Arbeit ermöglichen, allerdings kann auch hier Ungemach drohen, wie sich nun gezeigt hat: Für Apple tätige Fallcenter-Agenten sollten offenbar mit Kameras und KI am heimischen Arbeitsplatz überwacht werden.

Die Arbeit im Home-Office würde für einige Beschäftigte in verschiedenen Callcentern deutlich ungemütlicher werden, wenn die unlängst öffentlich gemachten Maßnahmen der Betreiber umgesetzt würden. Dieser hatte offenbar die Absicht verfolgt, Beschäftigte in ihren vier Wänden per Kamera überwachen zu lassen. KI-basierte Kameraüberwachung sollte so sicherstellen, dass sich die Beschäftigten an alle Regeln des Vertragspartners hielten. Kurze Pausen von der Arbeit musste der Angestellte durch einen Klick auf einen Pause-Button im System dokumentieren. Letzteres ist nicht unüblich und wird sowohl an heimischen Arbeitsplätzen, wie auch im Großraumbüro schon länger so gehandhabt, die Überwachung per Kamera in der eigenen Wohnung dagegen ist neu.

Diese Maßnahme wollte offenbar der Fallcenter-Betreiber Teleperformance im Rahmen neuer Arbeitsverträge durchdrücken, wie aus amerikanischen Medienberichten hervorging, die sich auf Beschäftigte stützen.

Apple dementiert Überwachungsmaßnahmen

Besonders brisant: Auch die Familienmitglieder oder weitere Personen im Haushalt sollten Bestandteil dieser Beobachtungen sein. Apple wurde umgehend mit diesen Vorwürfen konfrontiert, die auch darin bestanden, dass den Beschäftigten mit Kündigung beziehungsweise einer verweigerten Vertragsverlängerung gedroht worden sein soll, falls sie den neuen Konditionen nicht zustimmen.

Apple dementierte, Überwachung im Home-Office verlangt zu haben, diese sei im Gegenteil verboten. Auch hätten Überprüfungen beim Vertragspartner Teleperformance keine Regelbrüche ergeben, so Apple. Allerdings hatte sich schon früher gezeigt, dass Apple durchaus bereit ist, auf Verletzungen von Arbeitsschutzvorgaben flexibel zu reagieren.

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Roman van Genabith
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