Hartes Brot: Apple will Samsung bei OLED-Preisen drücken

iPhone X Plus Konzept - Martin Hayek

Apple möchte Samsung dazu bringen, den Preis für die OLED-Panels zu senken, die es an Cupertino liefert. Wie viel Erfolg diesen Bemühungen beschieden sein wird, steht jedoch dahin. Apples Verhandlungsposition ist wohl eher schwach.

Samsung möchte Apple so richtig ausnehmen: Auf diese – nicht ganz sachliche und stark verkürzte – Formel könnte man wohl kommen, wenn man Apple-Anhänger ist und Teile der  Geschäftsbeziehung zwischen Samsung und dem iPhone-Konzern betrachtet.

Objektiv sieht die Situation indes so aus: Apple möchte OLED-Panels für seine iPhones. Bislang kann nur Samsung diese in einer Qualität liefern, die Apple genehm ist. LG Display soll hier in die Bresche springen und das schon möglichst bald, doch der Ableger des Mischkonzerns wird offenbar von Problemen in der Massenfertigung gebremst und kann dieses Lineup noch nicht mit seinen Panels versorgen, wie wir zuvor berichteten.

Nun ist Apple wieder einzig auf Samsung angewiesen, möchte aber offenbar keine Mondpreise zahlen. Kann Cupertino aber den Preis drücken?

Apple fordert Preisnachlass von Samsung

Samsung soll mit dem Preis runter, das ist die Forderung Apples. Aktuell verlangt Samsung wohl noch 110 Dollar für ein OLEd-Panel, die hier genannten Zahlen widersprechen sich teilweise. Zuletzt war auch von einem Preis von 97 Dollar je Panel gesprochen worden. Apple möchte Samsung nun dazu bringen, mit dem Preis um zehn Dollar nachzulassen, wie aus asiatischen Medienberichten hervorgeht.

Ob man sich hier durchsetzen kann, ist eher fraglich, Apples Optionen sind begrenzt und die Zeit läuft gegen Cupertino.

Curved iPhone - Martin Hajek / idrop News

Curved iPhone – Martin Hajek / idrop News

Es wird vermutet, dass Apple in diesem Jahr rund 100 Millionen Panels von Samsung Display abnehmen könnte, 75 Millionen Einheiten könnte in die erwarteten zwei OLED-Modelle gehen, die dieses Jahr vorgestellt werden könnten, der Rest ins iPHone X.

Ob sich höhere Preise, erzeugt durch den Ausfall von LG Display, auch auf den Enkundenpreis auswirken werden, muss abgewartet werden.

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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "Hartes Brot: Apple will Samsung bei OLED-Preisen drücken"

  1. Maurice 25. April 2018 um 13:38 Uhr ·
    Wäre dann schön, wenn Apple die Einsparungen auch an den Kunden weitergibt. Nur leider ist Apple mehr am Profit interessiert 😕 Die wollen lediglich die Herstellungskosten senken, damit die Marge höher ausfällt…
    iLike 6
    • Günther 25. April 2018 um 14:30 Uhr ·
      Apple ist wie jedes andere Konzern an Profit orientiert. Das ist nun mal unser krankhaftes System, wo mehr Geld für wenig Leistung oder Produkt verlangt wird.
      iLike 5
      • Sej 25. April 2018 um 16:08 Uhr ·
        Aber keiner so extrem wie Apple. Über 3000 Euro für ein MacBook Pro? Gehts noch?
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      • Schmitty 25. April 2018 um 16:21 Uhr ·
        Qualität hat seinen Preis. Funktioniert doch in der Autoindustrie auch 😉
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      • Ady 25. April 2018 um 22:29 Uhr ·
        Qualität hat seinen Preis! Also, dann muss Apple zahlen. Samsung ist im Bereich OLED das Maß aller Dinge.
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  2. Luke 25. April 2018 um 19:02 Uhr ·
    In diesem Fall ist Apple mal der Kunde ind versucht weniger zu zahlen – so geht es den Kunden bei Apple die mittlerweile die Preispolitik nicht mehr nachvollziehen können…
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