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Googles Such-Deal mit Apple: Diese zwei Fragen sind entscheidend

Gericht Symbolbild

Apples Such-Deal mit Google ist für den iPhone-Konzern eine einträgliche Sache, doch bald könnte mit dem Milliardenhagel Schluss sein. Das zuständige Gericht muss in dem Fall, den die US-Kartellbehörden und das Justizministerium angestrengt haben, zwei entscheidende Fragen beantworten.

Google steht aktuell unter massivem Druck aus Washington. Die US-Politik möchte Big Tech stärker regulieren. Auch wenn sie in Details abweichen, sind beide politischen Lager in den USA entschlossen, die ganz großen Akteure der Branche an eine kürzere Leine zu legen. Im Fall von Google ist der Such-Deal mit Apple Herzstück der Untersuchung, wird nun der zuständige Richter zitiert.

Diese Fragen müssen geklärt werden

Die genauen Summen halten Apple und Google geheim, es wird aber mit Beträgen um die 20 Milliarden Dollar kalkuliert. Dagegen bestreitet man inzwischen nicht mehr die Existenz der Absprache, gegen Geld Google zur Standardsuche auf dem iPhone zu machen.

Apple sagt dazu, dass es zum Wohl des Nutzers ist und unterschlägt damit großzügig die Tatsache, ohne jeglichen Eigenaufwand jährlich gigantische Summen zu kassieren und Google versucht, die Maßnahme als gewöhnlichen Geschäftsprozess aussehen zu lassen.

Die Richter müssen nun zwei entscheidende Fragen klären:

Hat Google Apple de facto bestochen, damit Cupertino keine eigene Suchmaschine baut und damit mit Google in Konkurrenz tritt?

Und hat Google versucht, andere Suchmaschinen daran zu hindern, zu einer echten Konkurrenz zu werden?

Wenn eine dieser beiden Fragen zu Ungunsten von Google beantwortet wird, dürfte der Such-Deal Geschichte sein. Apple verliert dabei wohl wenig. Es wird voraussichtlich einen weiteren Einrichtungsbildschirm zum iPhone-Setup hinzufügen, in dem die Standardsuchmaschine ausgewählt wird. Jeder Anbieter, der in dieser Liste aufscheint, wird eine gewisse Summe an Apple zahlen müssen. Dabei dürfte etwas weniger als die Google-Überweisung zusammenkommen, aber vermutlich nicht viel.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Googles Such-Deal mit Apple: Diese zwei Fragen sind entscheidend"

  1. Gast1 21. Oktober 2023 um 12:28 Uhr ·
    Wenn ich bei Google Vorzüge genießen will muss ich doch auch zahlen dafür . Ob es sich um ein Ranking handelt oder ich nur mehr Kunden ansprechen will. Was anderes macht Apple doch auch nicht. Ich verstehe den unterschied nicht den man hier macht , ob es nun Millionen Kunden sind oder einer. Google wird ja nicht als einzige Suchmaschine bei Apple angezeigt.
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  2. Gast1 21. Oktober 2023 um 12:37 Uhr ·
    Apple sollte DuckDuck kaufen , den Suchenden nur halb so viel mit Werbung auf den Sack gehen und schnell zur größten Suchmaschine werden. Was hat dann diese Theater gebracht , richtig nix. Genau das gleiche dusselige gesülze wie von der EU. Politiker und ihre Regulierungsmaßnahmen zum todlachen. Kostet den Bürger nur unnötig Geld und bringt 0,0 nix zero .
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