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Garmin stellt erste Dashcam für Fahrradfahrer vor

Eigentlich gilt im Straßenverkehr der Vorsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme: Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, weiß, dass davon nicht so viel übrig ist. Garmin nimmt sich des Problems an und präsentiert die erste Dash-Cam für Radler

Die Garmin Varia RCT716

Garmin hat eine neuartige Dashcam für Fahrradfahrer vorgestellt, die mit einigen Raffinessen aufwartet. Die Kamera soll bei Unfällen mit Videomaterial helfen, den Hergang sowie die Schuldfrage zu klären – und zwar in beide Richtungen. Was Rücksichtslosigkeit betrifft, schenken sich weder Autofahrer noch Radler etwas.

Zurück zur Dash-Cam: Die ist in spritzwassergeschützten Gehäuse mitsamt einem Rückfahrlicht untergebracht und bringt gerade einmal 147 Gramm auf die Waage. Die Kamera filmt wahlweise mit 720p oder 1080p und bietet eine fortlaufende Aufzeichnung an. Wer Akkulaufzeit sparen will, sollte die Unfallerkennung einschalten. Dazu kommt die integrierte Radarfunktion zum Einsatz, welche die Kamera bei herannahenden Fahrzeugen ab einer Distanz von 140 Meter und abnehmend aktiviert. Über die App kann sich dazu auch von herannahenden Fahrzeugen warnen lassen und seine Fahrweise anpassen.

Die neue Garmin Dashcam Varia RCT716

Das integrierte Rücklicht bietet eine Helligkeit von 65 Lumen und somit eine Sichtbarkeit aus bis zu 1,6 Km an und soll im Full-HD-Modus eine Laufzeit von rund 5 Stunden anbieten. Es bietet zudem mit ständiger Lichtmodus, Peloton-Modus, Nacht-Blinkmodus, Tag-Blinkmodus verschiedene Leuchtmodi an.

Preise und Verfügbarkeit

Der Hersteller betont, dass die Dashcam mit integriertem Rücklicht eine StVZO-Zulassung in Deutschland hat und somit rechtlich abgesichert und in eventuellen Rechtsstreitigkeiten zulässig ist. Sicherheit kostet und das ist hier nicht anders. 199,99€ müssen investiert werden, doch es geht um die eigene Sicherheit.

 



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Patrick Bergmann
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6 Kommentare zu dem Artikel "Garmin stellt erste Dashcam für Fahrradfahrer vor"

  1. neo70 20. Mai 2022 um 11:30 Uhr ·
    Welcher Psychopath fährt stetig mit einer Dashcam durchs Leben? Wir machen ein trara mit Datenschutz und Privatsphäre und filmen uns gegenseitig in Top Qualität. Unglaublich 🤪👍🏻
    iLike 3
    • AlexP 22. Mai 2022 um 18:52 Uhr ·
      Auf Benzinbrüder wie dich hat die Welt gewartet.
      iLike 0
  2. roffl 20. Mai 2022 um 13:01 Uhr ·
    Ich verstehe nicht ganz, warum die Dashcam nur nach hinten ausgerichtet ist. Nach vorne ist, meines Erachtens nach, mindestens genauso wichtig beim radfahren. Und falls jemand fragen sollte: ja, bin selbst auch Radfahrer.
    iLike 1
  3. Bambusradler 20. Mai 2022 um 13:38 Uhr ·
    Wenn schon, dann hätte ich gern ein Rundum-Paket. Kamera nach hinten wie nach vorn (für den Fall, das einem wieder mal brutal die Vorfahrt genommen wird oder das plötzlich eine Autotüre aufgeht), sowie seitliche Abstandsmessung, ob die Autofahrer auch genügend Platz beim Überholen lassen, ergänzt durch das automatische Erfassen des Kennzeichens und Übermittlung an die Polizei mit Ort und Zeit. Alles andere ist halbherzig. Mal ganz im Ernst, die Verkehrsprobleme die wir in unseren Städten haben lassen sich nicht mit noch mehr Technik lösen (das hat uns den ganzen Schlamassel ja erst eingebrockt), auch nicht durch andere (ob mich jetzt ein Verbrenner umfährt oder ein E-Auto ist beides Käse, ich will weder das eine noch das andere) sondern nur durch weniger Technik, sprich eine völlig anders organisierte Mobilität.
    iLike 0
  4. Chef vom Dienst 20. Mai 2022 um 21:38 Uhr ·
    Dazu kommt die integrierte Radarfunktion zum Einsatz, welche die Kamera bei herannahenden Fahrzeugen ab einer Distanz von 140 Meter und abnehmend aktiviert. Ja, total sinnvoll in einer Stadt wie Wien.
    iLike 0
  5. xhase 21. Mai 2022 um 15:38 Uhr ·
    … so für vorne auch eins holen, LED leuchtet dann weiss?
    iLike 0

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