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iPhone 17 Pro (Max), Cosmic Orange, Thumb

15. Mai 2026

Roman van Genabith

Ende von Qualcomm-Modems: iPhone 18-Lineup komplett mit Apple-5G-Chip und neuer Datenschutzoption

    • Im iPhone sind die Zeiten von Qualcomm wohl endgültig vorbei.
    • Im kommenden iPhone 18-Lineup wird Apple dem Vernehmen nach erstmals vollständig auf die selbst entwickelten Modems setzen.
    • Erstmals war Apples 5G-Modem Ca im iPhone 16e zum Einsatz gekommen.

Apple soll laut aktuellen Gerüchten bei der iPhone-18-Serie vollständig auf eigene Modemchips umsteigen und damit die bislang verwendeten Qualcomm-Modems ersetzen. Neben Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz könnte der Wechsel auch neue Datenschutzfunktionen für alle Modelle bringen.

Bereits mit iOS 26.3 hatte Apple die Funktion „Limit Precise Location“ eingeführt. Sie reduziert die Genauigkeit der Standortdaten, die Mobilfunkanbieter erfassen können. Netzbetreiber sehen damit nicht mehr den exakten Aufenthaltsort eines Nutzers, sondern lediglich eine ungefähre Position auf Stadtteil- oder Nachbarschaftsebene.

Die Funktion beeinflusst weder die Netzqualität noch die Genauigkeit von Notrufen. Auch die Standortfreigabe für Apps über die Ortungsdienste bleibt davon unberührt. Ziel ist ausschließlich eine stärkere Einschränkung der Daten, die Mobilfunkanbieter erhalten.

Bislang ist die Funktion allerdings nur auf Geräten mit Apples eigenen Modems verfügbar. Dazu zählen das iPhone Air, iPhone 16e, iPhone 17e sowie das M5 iPad Pro. Modelle mit Qualcomm-Modems wie die aktuellen iPhone-17-Pro-Versionen unterstützen die Funktion bisher nicht.

Provider müssen Feature unterstützen

Mit dem erwarteten Umstieg der gesamten iPhone-18-Reihe auf Apple-Modems dürfte die Datenschutzfunktion künftig auf alle Modelle ausgeweitet werden. Auch das erwartete faltbare iPhone soll bereits mit Apples eigener Modemtechnik ausgestattet werden.

Allerdings müssen Mobilfunkanbieter die Funktion aktiv unterstützen. In den USA wird sie bislang nur von Boost Mobile angeboten. In Europa unterstützen unter anderem Anbieter in Deutschland, Österreich, Dänemark, Irland und Großbritannien die Funktion bereits. In vielen Fällen ist sie dort standardmäßig aktiviert.

Für die kommende Modemgeneration C2 werden zudem technische Verbesserungen erwartet. Der Chip soll erstmals mmWave-5G unterstützen und bei Leistung und Geschwindigkeit mit aktuellen Qualcomm-Modems konkurrieren können.

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