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Facebook und Apple diskutierten vor Jahren über Umsatzbeteiligung

Apple und Facebook haben kein sonderlich entspanntes Verhältnis zueinander, das war in der Vergangenheit aber zumindest zeitweise etwas anders: Zwischenzeitlich hatte Facebook gar Gespräche mit Apple über eine mögliche Umsatzbeteiligung geführt. Am Ende entschieden sich die Unternehmen jedoch gegen eine Zusammenarbeit.

Apple und Facebook fallen in den letzten Jahren eher durch anhaltende bissige Kommentare in die Richtung des jeweils anderen auf, doch das Verhältnis war nicht immer gar so frostig. Zwischenzeitlich hatte Apple gar erwogen, einen Teil seiner Einnahmen mit Facebook zu teilen, wie das WSJ berichtet. Diese Gespräche wurden dem Vernehmen nach zwischen 2016 und 2018 geführt.

Facebook hatte damals auf einen entsprechenden Vorschlag Apples hin die Möglichkeit überdacht, eine werbefreie und kostenpflichtige Version seiner App anzubieten. Apple hätte seine Provision in Höhe von 30% auf die Einnahmen aus diesem Facebook-Abo auf die Hälfte reduziert, heißt es. Der Rest wäre bei Facebook verblieben. Letztlich entschied sich Facebook allerdings gegen einen solchen Deal.

Apples App-Tracking-Transparenz kostet Facebook Milliarden

Apple bietet seit iOS 14.5 die App-Tracking-Transparenz, die es Nutzern erlaubt zu entscheiden, dass Apps ihr Verhalten nicht App-übergreifend verfolgen dürfen. Dieses Feature soll Facebook, Twitter und Snapchat inzwischen einen entgangenen Umsatz in Höhe von geschätzten rund 17,8 Milliarden Dollar eingebracht haben, heißt es.

Meta kritisierte Apple oft und ausdauernd für dieses Feature und nutzte hierbei erstaunlich scheinheilige Argumente. So erklärte das Unternehmen etwa, die ATT schade vor allem kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen. Tatsächlich sorgt sich Meta allerdings vor allem um die eigenen Einnahmen, die in der Hauptsache auf Werbung basieren.

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Roman van Genabith
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