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Durch Such-Deal mit Google: Apples Services-Segment wächst bis 2022 weiter kräftig

Dollar Symbolbild

Apple sieht weiterhin sprudelnden Einnahmen im Services-Segment entgegen: Vor allem die Erlöse aus dem Such-Deal mit Google werden die Kasse weiter klingeln lassen. Apple erhält nach wie vor viel Geld dafür, die Google-Suche zur Standardsuche auf dem iPhone zu machen.

Apples Services-Segment ist und bleibt ein auf langfristiges Wachstum abonnierter Teil des iPhone-Konzerns, dieser Überzeugung verlieh nun Katy Huberty erneut Ausdruck, ihres Zeichens Analystin bei Morgan Stanley und bekannt unter anderem aus den Conference Calls zur Quartalsbilanz für ihre Fragen an Cook und Co.

Apples Services-Segment werde weiter kräftig wachsen, für das Jahr 2021 sowie 2022 hat die Bank ihre zuvor ohnehin bereits überdurchschnittlichen Erwartungen erneut angepasst, so die Bankerin in einer aktuellen Notiz. Nun rechne man mit einem Wachstum jährlich von zunächst 2% und dann sogar 5%.

Kursziel für die Apple-Aktie wurde dennoch gesenkt

Ausschlaggebend für diese erneute Korrektur der Wachstumserwartungen nach oben sei vor allem die Einnahmequelle namens Google, die für Apple noch immer sprudelt. Nach letzten Schätzungen von 2020 erlöst Apple jährlich zwischen acht bis 12 Milliarden Dollar dadurch, dass man die Google-Suche nach wie vor zur Standardsuche am iPhone mit seinen kaufkräftigen Käufern macht. Dieser Deal wird allerdings womöglich früher oder später auch zum Gegenstand wettbewerbsrechtlicher Untersuchungen, Apfelpage.de berichtete.

Trotz dieser rosigen Aussichten nahm Morgan Stanley das Kursziel für 12 Monate der Apple-Aktie von zuvor 164 auf nun 155 Dollar zurück. Der Grund ist laut Katy Huberty, dass in den letzten Monaten bereits verschiedene Wachstumsperspektiven anderer Teilbereiche des Services-Segments im Kurs vorweg genommen wurden. Und nicht überall wachsen die Bäume in den Himmel: Obwohl der App Store wieder kräftig Geld verdient, gerät diese Gelddruckmaschine ebenfalls durch wettbewerbsrechtliche Erwägungen der Politik zunehmend unter Druck. Zugleich wehe der Wind des Wettbewerbs strenger in jüngster Zeit.

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Roman van Genabith
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