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Diabetiker müssen weiter stechen: Apple Watch-Blutzuckermessung noch Jahre entfernt

Die Apple Watch wird wohl doch nicht so schnell den Blutzucker messen. Bis Diabetiker diese Funktion in der Uhr nutzen können, wird noch sehr, sehr viel Zeit vergehen, heißt es nun, nachdem es in dieser Hinsicht zuletzt eher optimistische Prognosen gab.

Diabetiker wären sicher froh gewesen über eine Entwicklung, wie Apple sie schon seit bald zehn Jahren vorantreibt: Die nicht invasive Blutzuckermessung bedeutet, dass der Patient sich nicht für jede Messung mit einer Nadel stechen muss. Aktuelle Lösungen setzen alternativ auf einen implantierten Messsensor, der per Smartphone abgefragt werden kann, was aber andere mögliche Probleme mit sich bringt.

Apple soll die Messung per Apple Watch entwickeln, wobei man zuletzt offenbar große Fortschritte machte, Apfelpage.de berichtete. Das bedeutet aber keineswegs eine zügige Einführung, wie es nun heißt.

Blutzuckermessung der Apple Watch noch sieben Jahre entfernt

Tatsächlich werde es noch lange dauern, bis Apples Lösung marktreif ist, so der Redakteur Mark Gurman von der Agentur Bloomberg. In der neuesten Ausgabe seines wöchentlich erscheinenden Newsletters schreibt er, Apple arbeite wohl mit einem Silizium-Photonik-Chip, um mittels Laserlicht, das durch die Haut dringt, Daten zur Blutzusammensetzung zu sammeln. Es sei zwar gelungen, die Technik zuletzt deutlich zu schrumpfen, doch die weitere Miniaturisierung, wie auch die Entwicklung der Algorithmen werde noch lange dauern. Mindestens drei, möglicherweise aber auch bis zu sieben Jahre Entwicklungszeit sei zu erwarten.

Apple hatte 2010 das Unternehmen RareLight übernommen und später weiteres Know-how von Startups eingekauft. Nun liegt das Projekt beim Geheimlabor XDG, über dessen Arbeit wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten.

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Roman van Genabith
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