CarPlay: Toyota boykottiert Apple weiterhin

carplay

Mittlerweile gibt es zahlreiche Automarken, die auf Apples CarPlay oder eine Android Lösung von Google setzen, um ihre Fahrzeuge mit der neuesten Technik auszustatten. Zuletzt gaben auch Ford und Chrysler mit ihren Marken Dodge und Jeep bekannt, dass die Integration von CarPlay künftig möglich sein werde. Der einzige große Autobauer, der sich weiterhin sträubt, ist Toyota. Vielmehr will der japanische Autoriese auf eine Lösung von Ford setzen und die Autos miteinander verbinden, um beispielsweise vor Unfällen zu warnen.

apple-carplay

Wie n-tv berichtet will Toyota innerhalb der nächsten drei Jahre ein weltweit einheitliches Modul zur Kommunikation in die Fahrzeuge integrieren. Der Boykott des japanischen Herstellers resultiert aus nicht näher konkretisierten Sicherheitsbedenken.

Neben Toyota sind die leichten Bedenken gegenüber Apples und Googles Lösungen für das Auto aber auch bei anderen Herstellern sichtbar. Denn keiner der Autobauer will sich komplett von einem eigenen Infotainment-System im Auto lösen. So setzt Ford beispielsweise weiterhin auch auf „AppLink“, während Fiat Chrysler nicht auf „Uconnect“ verzichten wird.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Moritz Brünnemann
twitter Google app.net mail

14 Kommentare zu dem Artikel "CarPlay: Toyota boykottiert Apple weiterhin"

  1. Stephan 5. Januar 2016 um 14:41 Uhr ·
    Das finde ich persönlich zu verschmerzen. Toyota kommt für mich eh nicht in Frage da 1. nach all den Rückrufen das Image im Eimer ist und 2. es aus meiner Sicht keine schönen Wagen von Toyota gibt. Selbst das eigentlich innovative Brennstoffzellen-Auto sieht grausig aus.
    iLike 30
    • Hagen 5. Januar 2016 um 17:02 Uhr ·
      Naja gibt weitaus schlimmere als das, finde ich.
      iLike 2
    • Megarush 7. Januar 2016 um 20:23 Uhr ·
      Selbst die IS fahren toyota, nämlich einen ISIS Zufall ?
      iLike 0
  2. inu 5. Januar 2016 um 15:09 Uhr ·
    Auch als TOYOTA-Fan werde ich ein System, welches meine (Fahr(zeug-) Daten) Anderen offenlegt, auf keinen Fall tolerieren. Meine Daten gehören: MIR. TOYOTA sollte sich die Sache mit der Verbindung von Autos miteinander sehr, sehr gut überlegen, um nicht zu riskieren, Kunden (wie mich) -ein für allemal- zu verlieren.
    iLike 10
    • Marcus K. 5. Januar 2016 um 19:19 Uhr ·
      Was ist an deinen Toyota-Daten denn so wichtig, dass du verbergen willst???? Standort-Daten? Lächerlich, wenn das Smartphone in der Hose seine Position eh funkt…..und ich glaube, dass Toyota auf Kunden (wie dich) locker verzichten kann ?
      iLike 5
      • inu 6. Januar 2016 um 01:09 Uhr ·
        An meinen (Toyota-) Daten ist mir ALLES wichtig. Mir geht es gerade hier ums Prinzip. Was ich (selbstverständlich legal) wo, wann, und wie, tue, damit auch, ob ich etwas verbergen möchte, oder vielleicht auch nicht, und insbesonders meine Standort-Daten, ist/sind ganz alleine meine Sache/mein Eigentum. Gott sei Dank haben wir bislang -noch- nicht den Orwellschen Staat, und Leute, wie ich, werden einen solchen auch niemals tolerieren, siehe oben. Wie Du zutreffend bemerktest, funkt mein Smartphone in meiner Hose seine Position eh. Im Gegensatz zu Dir finde ich das jedoch nicht zum Lachen, sondern als Ansporn, meine (Standort-) Daten erst recht zu schützen, so gut es (mir) irgendwie möglich ist. Je weniger Datenschleudern ich gebrauche, desto höher wird der Aufwand sein, mich zu orten. Wenn Toyota -oder andere Firmen- tatsächlich glauben, auf Kunden (wie mich) verzichten zu können, ist das deren Sache – wie deren möglicherweise künftige Pleite im Fall des Falles. Genauso, wie es meine Sache ist, mir meine (Auto-) Verkäufer auszusuchen, Marcus …
        iLike 0
  3. Trainer 5. Januar 2016 um 15:36 Uhr ·
    Ich verstehe die Überschrift nicht ganz: Boy·kọtt Substantiv [der] bɔýˈkɔt/ Weigerung, bestimmte Waren zu kaufen, weil man aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen Druck auf das produzierende Land ausüben will. Richtig wäre gewesen: Toyota entwickelt Alternative zu CarPlay und google-Lösung. Es hat doch nicht vorrangig damit zu tun, dass man diesen Firmen nicht traut oder diese in die Knie zwingen möchte. Es geht denen darum Herr im Haus – sorry im Auto zu bleiben. Ob das strategisch richtig oder falsch ist wird sich zeigen. Für mich würde die Unterstützung der beiden Systeme (wie bei Ford) auf der Plus-Liste bei der Fahrzeugwahl stehen, aber nicht vorrangig die Kaufentscheidung beeinflussen, sondern wären ein Nice-to-Have.
    iLike 12
    • Ferdi 5. Januar 2016 um 16:17 Uhr ·
      Oh man
      iLike 9
    • Timo 5. Januar 2016 um 23:31 Uhr ·
      Katholischer als der Papst ???
      iLike 1
  4. Apfelschorsch 5. Januar 2016 um 19:19 Uhr ·
    Recht haben sie ja. Denke die von Apple haben viele Auflagen. Und aus persönlicher Sicht will niemand ein Produkt von Apple da sie sich auf dem Rückwärtsgang befinden. Apple ist nun mal nicht mehr das was sie vorgeben. ?
    iLike 2
  5. smoga1 5. Januar 2016 um 19:40 Uhr ·
    Wenn Honda CarPlay anbieten würde, wäre der neue Civic TypeR schon längst auf dem Hof?????
    iLike 1
  6. Andi 5. Januar 2016 um 19:56 Uhr ·
    Zum Glück haben die Leute hier, sowieso kein Geld mehr irgendein Auto zu kaufen, da alles für Apple Geräte drauf geht?
    iLike 4
  7. Markenschwein 5. Januar 2016 um 20:59 Uhr ·
    Wer oder was ist dieses „Toyota“ ? ?
    iLike 2
  8. Martin 5. Januar 2016 um 22:42 Uhr ·
    Was hat das noch mit Auto fahren zu tun? Ich finde Sicherheitssysteme meines neuen Mazda 3 sehr gut. Den Rest mach ich über mein iPhone. Natürlich nicht während dem Fahren… Da genieße ich mein Wagen!
    iLike 1

Leider kann man keine Kommentare zu diesem Beitrag mehr schreiben.