CarPlay – iOS auf vier Rädern

Kommentar: Apple beginnt wiedermal eine Aufräumaktion. Welche? Nun ja – eine an sich schon seit 2007 fällige Aufräumaktion, die nun die Automobilindustrie betrifft. iOS – 2007 noch iPhone OS – erschien (natürlich) 2007 zusammen mit der ersten iPhone-Generation. Ab dieser Zeit änderte sich vieles, wenn nicht sogar alles. Denn durch die Anbindung an das mobile Internetnetzwerk, die Integration einer Musik-App und vor allem durch das verbaute Multitouchdisplay änderten sich die Nutzungsbedingungen schlagartig. Mit iOS 5 kam iMessage als Kommunikationstool zwischen den iOS-Usern hinzu. Mit iOS 6 begannen die hauseigenen Apple-Maps zu fahren. Und mit iOS 7 verließ Siri das Säuglingsalter und reift nun in der Pubertät weiter.

Das Smartphone und mit ihm iOS hat unser aller Kaufverhalten, Bedienverhalten und auch unsere Wahrnehmungen umgekrempelt und neu geprägt. Musik wird heute online und überall gekauft – wer will schon CDs rumschleppen? Sie wird gesammelt, geliebt und überall gerne gehört. Nachrichten werden auch von allen Ecken verschickt, querbeet über alle iOS-Geräte hinweg, viele Millionen Stück pro Tag und rund um den Erdball. Wir sind vernetzt – immer und überall erreichbar. Und Siri hilft uns alltägliche Dinge zu erledigen. Hilfestellungen von Ihrer Seite ermöglichen das Anlegen von Kalendereinträgen, Diktieren und Abschicken von Nachrichten, Berechnen von Autorouten in den Apple-Maps und auch die Auswahl von Musik kann Siri für uns erledigen. iOS hat sich in 7 Jahren sehr gewandelt und entwickelt. Dabei wurde die Software immer stark im Einklang mit der Hardware konzipiert. Innovative Wischgesten bestätigen das.

Man fragt sich nun – „Schön und gut, aber was hat das mit der Automobilindustrie zu tun?“ – nun ja, eigentlich nichts. Bisher zumindest – denn Apple räumt von hinten auf. Oder wie hat man vor iTunes Musik online gekauft? Apple sattelt ein neues Pferd! Die Musikindustrie mit ihrem Musikverkauf war auch ein Pferd, welches von Apple gesattelt und neu beschlagen wurde. Seitdem galoppieren die Musikeinkäufe. Und auch die Filmindustrie profitiert von der digitalen Kaufoption in iTunes – auch wenn die Preise hier teils eher unsympathisch und, zur heutigen Zeit, sehr überteuert wirken. Trotzdem – iTunes ist ein sicher gesatteltes Pferdchen, das im ruhigen Trab läuft. Apple hat in dieser Sparte alles richtig gemacht und die Karten neu gemischt. Was wäre also die gesamte Musik- und Filmindustrie ohne iTunes? Lassen wir die Frage mal so im Raum stehen.

Doch ein weiteres Pferd steht im Stall – welches Auslauf braucht – einmal richtig ausholen, in die Sporen treten und los galoppieren – das will es und zwar schon lange. Ich rede von der Automobilindustrie und deren Kraftfahrzeugen. Schnell sind die Pferde unter der Motorhaube. Elegant wirken die Automobildesigns. Und im Laufe der Jahre wurden die Automodelle immer sicherer und intelligenter. Neuste Technologie schützt vor Unfällen, warnt bei Unachtsamkeit, regelt Lichtverhältnisse automatisch und auch einparken kann das Auto mittlerweile ganz alleine. Fehlt da nicht was? Stimmt – Entertainment im Auto. Ein Auto ist heute mehr, als nur ein Bewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. Ein Auto muss während der Fahrt für alle Insassen Unterhaltung bieten. Dafür haben die Autobauer, unabhängig voneinander, eigene Forschungsabteilungen, um Infotainmentsysteme zu entwickeln. Welche als Extraausstattung immens teuer, schwer zu bedienen und technisch auf teils schlechtem Niveau und dadurch im Allgemeinen sehr zurückgeblieben und unattraktiv wirken. Schritt für Schritt erkannten die Autobauer allerdings die Wichtigkeit der Integration von Schnittstellen, um Smartphone und Auto zu verbinden. Dass man an den Gedanken arbeitet zeigen Dinge wie Twitter und Facebook-Applikationen auf dem Comand-System von Mercedes. Gut und schön, aber wo ist der Endnutzen? Man denkt scheinbar oft in die richtige Richtung, verläuft sich dann aber. So machte es die letzten Jahre sehr den Eindruck, dass der ganze Gedankensturm als eine warme Brise verfliegt. Das Auto, so schlau wie es von Außen wirkt, so verdummt ist es mittlerweile im Inneren. Wer Technik kennt und den Sinn von Manchem versteht, der wird wissen wovon ich genau rede. Ich möchte, ohne etwas zu tun, in mein Auto einsteigen, den Schlüssel in das Zündschloss stecken, das Auto starten, losfahren und volle Konnektivität und Kontrolle über mein iPhone haben und es während der Fahrt ohne Ablenkung und intuitiv bedienen können. Ohne Schnickschnack, ohne Zusatzzubehör und ohne 4000€-Infotainmentsystem.

War das zu viel verlangt? Für ein Auto in einer hohen Preisklasse? Toll geformtes Blech für viel Geld? Da war bisher jede Kuchenform intelligenter. Ja, ich rechne mit der Automobilindustrie ab – sie haben es vergeigt. Sie hatten lange ihr Pferdchen im trockenen – doch damit ist Schluss. Das Pferd will galoppieren und zwar auf einem geebneten Weg. Apple hat das Renntier gesattelt und gibt ihm das was es braucht – einen langen Ritt in die richtige Technologierichtung. Mit iOS wurde das Computersystem mobil, sehr leistungsfähig und Features wurden immer mehr ergänzt und ausgebaut. Nun folgt der nächste große Schritt – iOS lernt das Fahren.

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Schon zur WWDC 2013 kündigte Apple, zusammen mit iOS 7, eine Schnittstelle zur Verbindung mit interieuren Autosystemen an. iOS in the Car wurde das Feature genannt. Aus iOS in the Car wurde letzten Endes CarPlay. Der Name stößt vielen etwas sauer auf. Ein neuer und ungewöhnlicher Begriff, an den man sich noch sehr gewöhnen muss. Aber nichts ist Zufall. CarPlay heißt es aus einem sehr guten Grund. Mit iOS 5 erreichte uns AirPlay. Damit ist es möglich, Inhalte per WLAN-Verbindung an andere Empfangsgeräte zu senden. In dem Fall können Videos, Musik und Fotos an ein Apple TV oder eine Musikanlage gestreamt werden. AirPlay ist ein h.264-Stream über den all diese Daten transportiert werden. CarPlay hat somit sehr viel mit AirPlay gemeinsam. Per Lightninganschluss wird das iPhone mit dem Auto verbunden – über diese Verbindung läuft ebenfalls ein h.264-Stream. Bisher funktioniert dies nur kabelgebunden, doch in naher Zukunft sollen sich iPhone und Automobil auch über ein WLAN-Netzwerk koppeln lassen. Hier ist sichtbar wieso CarPlay so heißt, wie es heißt. Wünschenswert wäre sicher auch eine Bluetoothverbindung, die für den kompletten Datenverkehr allerdings noch zu langsam und instabil ist. Also setzt Apple auf eine Kabel- und WLAN-Anbindung.

Doch mehr zu CarPlay direkt. Mit der neuen Schnittstelle können iPhone und Automobil verbunden werden. Dadurch ist es möglich, gewisse iOS-Aktivitäten direkt im Auto durchzuführen. Ein iOS-ähnliches Layout wird auf dem im Auto verbauten Bildschirm des Navigationssystems portiert. Auf der Oberfläche werden Applikationen, wie Telefon, Nachrichten, Musik und Maps angezeigt. Der Funktionsumfang der Applikationen ist der gleiche wie auf dem iPhone direkt. Zusammen mit Siri-Eyes-Free, das über einen Knopf am Lenkrad angesprochen werden kann, zieht iOS damit in das Auto ein und lernt dem Auto das, was es schon lange benötigt hat. iOS auf vier Rädern.

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Mit Siri funktioniert an sich der hauptsächlichste Bedienkomfort. Mit ihr können so zum Beispiel eingehende Nachrichten vorgelesen und Antworten diktiert sowie abgeschickt werden. Per Sprache kann Siri Anrufe tätigen und Routen in den Maps berechnen. Zudem kann die Sprachassistentin auch die Musikwiedergabe steuern. Wer über einen Touchscreen im Auto verfügt, der kann die Anwendungen auch damit bedienen. Auch mechanische Knöpfe am Armaturenbrett werden von CarPlay unterstützt. Somit hat Apple gleiche drei komplette Bedienelemente eingepflegt. Eine sprachliche, touchbasierte und mechanische Bedienoption. Interessant ist, dass Apple neben seiner hauseigenen Podcast-App auch Third-Party-Apps auf den Screen lässt. So auch Spotify, Beats Music, iHeartRadio und Stitcher. Die Frage an dieser Stelle: „Kann Siri auch Third-Party-Apps steuern?“ Das wissen wir bisher noch nicht genau – doch möglich wäre es. Anders wäre das Anbinden der Applikationen an CarPlay wenig sinnvoll, um den kompletten Bedienumfang nutzen zu können. Damit würde Apple erstmals die Lockerung der Siri-API in Erwägung ziehen und neue Funktionsmöglichkeiten integrieren. Was noch fehlt wäre die Integration der Mail-App in CarPlay. Was aber jederzeit mit einem iOS-Update freigeschaltet und eingepflegt werden kann.

Apple ist im Auto angekommen. Einmal im Auto, wird Apple dort nun lange einen festen Standpunkt vertreten. Apple verknüpft eigene Software mit Hardware der Automobilbauer. Ein extrem wichtiger Schritt für die nächsten Jahre, denn permanente Mobilität wird nicht weniger, nein sie wird noch intensiver. Die komplette Automobilindustrie hat versagt und ist auf außenstehende Hilfe angewiesen. Sie hat eigentlich so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Sie haben Infotainmentsysteme, mit wenig Nutzungssinn entwickelt, teuere Extrapakete für den Kunden daraus geschnürt und bei den Karten-Updates für die Navigationsfunktion wird der Kunde nochmals abgezockt zur Kasse gebeten. Attraktivität klingt dann doch wirklich anders. CarPlay ist der Einzug in die Integration von Smartphone und Automobil. Das Auto benötigt nur noch dumme Knöpfe, ein dummes Touchdisplay, ein gutes Lautsprechersystem sowie eine CarPlay-Anbindung. Damit ist das Auto im Inneren, was Entertainment angeht, perfekt. Und wie wäre es, wenn man bald schon mit Siri diverse Autoeinstellungen vornehmen könnte? „Siri stelle die Temperatur auf einundzwanzig Grad und schalte die Sitzheizung des Fahrers auf Stufe 3.“ Oder wie wäre es mit „Siri stelle den Sitz bitte auf meine gespeicherte Fahrerposition ein.“ Softwareseitig wäre dies alles machbar – in ein paar Jahren vielleicht schon Alltag, wie der Musikkauf in iTunes. Doch erst einmal dient CarPlay nur dem Entertainment – spätere Weiterentwicklungen der iOS-Anbindung werden mit großer Sicherheit folgen. Denn so wie sich iOS entwickelt, so entwickeln sich auch Features, Integrationen und Technologien weiter. CarPlay ist der erste, kleine Schritt von Apple, um in der Automobilindustrie richtig aufzuräumen und einen neuen Standard zu setzen.

 

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Matthias Petrat
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58 Kommentare zu dem Artikel "CarPlay – iOS auf vier Rädern"

  1. Nick 9. März 2014 um 10:07 Uhr ·
    Darf ich fragen, wie lang man an so einem Kommentar sitzt? Sowas will sich auch erstmal überlegt werden, dann geschrieben und zum Schluss Korrektur gelesen werden. :o
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    • Matthias Petrat 9. März 2014 um 12:10 Uhr ·
      Solch eine Ausarbeitung fordert viel Verständnis in technischen Denkweisen und Interesse an der Materie. Der Rest geht (relativ) von alleine ;)
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      • Nick 9. März 2014 um 14:12 Uhr ·
        Alles klar :) Danke für die Antwort und super Text!
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      • Güni 9. März 2014 um 23:40 Uhr ·
        Gratulation zu diesem gelungenen Rundschlag. Normalerweise ist so etwas die Eintrittskarte zum nächsten Level…
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  2. Jannis Küsel 9. März 2014 um 10:11 Uhr ·
    Hart
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    • Nicolas 9. März 2014 um 10:13 Uhr ·
      Wie wärs mal mit einem ordentlichen Kommentar :( und nicht immer dahin geworfene Wörter!
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      • Tim 9. März 2014 um 10:28 Uhr ·
        Hart :)
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      • Nicolas 9. März 2014 um 11:07 Uhr ·
        Härter ;)
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      • Gott 9. März 2014 um 11:52 Uhr ·
        gott
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      • SkyBeamer 9. März 2014 um 12:39 Uhr ·
        Sehr schöner, aufgendiger Artikel! Weiter so!
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  3. Sam0711er 9. März 2014 um 10:13 Uhr ·
    Guter Text!
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  4. apple™ 9. März 2014 um 10:18 Uhr ·
    guter Beitrag, aber das Komma müsst ihr noch lernen richtig zu setzen, manch mal kann dies echt störend sein.. und zu dem auch noch die Grammatik, Bsp. „Das Pferd will gallopieren werden“, da stimmt was nicht ;)
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    • Hans 9. März 2014 um 10:52 Uhr ·
      Wer im Glashaus sitzt, …
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    • Laubmonster 9. März 2014 um 11:11 Uhr ·
      „manchmal” wird zusammen geschrieben…
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      • LukasDasOriginal 9. März 2014 um 11:22 Uhr ·
        Ihr seid fies… ^^
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      • apple™ 9. März 2014 um 18:23 Uhr ·
        manch mal kommt von manch einmal und wird auseinander geschrieben… sicher schreibst du auch „noch mal“ zusammen, was?
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      • TM 9. März 2014 um 20:40 Uhr ·
        Manchmal kommt zwar von manch einmal, wird aber trotzdem zusammen geschrieben
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    • Äppler 9. März 2014 um 11:21 Uhr ·
      Ein Satz wird mit einem Punkt beendet. Und danach geht’s groß weiter! ;)
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      • apple™ 9. März 2014 um 18:24 Uhr ·
        hab nie einen Satz beendet ;) ein Satz wird mit EINEM . ? oder ! beendet ;)
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    • didier drogba 9. März 2014 um 11:48 Uhr ·
      ich schäme mich fremd
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      • didier drogba 9. März 2014 um 21:51 Uhr ·
        trotzdem hast du manchmal getrennt geschrieben du dummdödel
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  5. LukasDasOriginal 9. März 2014 um 10:23 Uhr ·
    Sehr gut beschrieben. Sehe es so ziemlich genauso wie der Autor. Die Autoindustrie soll weiter ihre Autos bauen, im Entertainment Bereich haben die nichts zu suchen. Außerdem ist carplay klasse für die Kundenbindung
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  6. Mika 9. März 2014 um 10:26 Uhr ·
    Sehr interessant.
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  7. FPod 9. März 2014 um 10:30 Uhr ·
    Toll geschrieben. Und Respekt an den Autor. ——————————————- Ich würde mir aber auch eine Variante zum nachrüsten wünschen die nicht nur wieder die Oberklasse bedient, sonder auch für Autos für den kleineren Geldbeutel.
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    • Max 9. März 2014 um 10:33 Uhr ·
      Kauf dir ne iPad Halterung und kleb das iPad beim Fahren daran :) ist zwar nicht der Hit aber immerhin :)
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    • Freak 9. März 2014 um 11:56 Uhr ·
      Daran arbeitet Mercedes gerade :)
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  8. Virion 9. März 2014 um 11:07 Uhr ·
    Finde ich Super, dass mal jemand einen Text darüber schreibt was mich nur aufregt ist das Audi android haben will -.-
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    • iFön 9. März 2014 um 11:30 Uhr ·
      Wechsle zu BMW ;)
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      • Freak 9. März 2014 um 11:57 Uhr ·
        Ey man was willst du mit nem BayrischeMistWagen??
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      • GUS 9. März 2014 um 12:19 Uhr ·
        Bei Mercedes Weggeschmissen… ;)
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      • iFön 10. März 2014 um 00:47 Uhr ·
        BMW = BavarianMotorWonder ;)
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    • Daniel 9. März 2014 um 11:41 Uhr ·
      Say whaaaat ;F
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    • Jameson 9. März 2014 um 11:48 Uhr ·
      Ich war auch immer von Audi begeistert, aber ihre Entscheidung ist ein No-Go für mich :/ Naja Mercedes macht auch schöne Autos :)
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    • YourMJKTube 9. März 2014 um 23:21 Uhr ·
      Keine Sorge, wenn Audi sieht was die anderen machen und das Potenzial dahinter erkennt, werden sie schon nachziehen
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  9. Jameson 9. März 2014 um 11:47 Uhr ·
    „Apple verknüpft eigene Software mit Hardware der Automobilbauer.“ Das tun sie, aber eigentlich auch wieder nicht. Die tatsächliche Hardware bleibt ja das iPhone. Die Automobilhersteller stellen eigentlich nur einen Bildschirm zur Ausgabe dessen was auf dem iPhone passiert. Geschickt gemacht von Apple, mit einem Bildschirm können die Autobauer nicht viel falsch machen und somit ist das Risiko minimiert, dass schlechte Qualität der Autobauer das Erlebnis „iOS in the car“ trüben können. Gefällt mir wie Apple das macht :)
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    • Matthias Petrat 9. März 2014 um 12:02 Uhr ·
      Die tatsächliche Hardware ist das Auto (Display, Bedienknöpfe, Lautsprechersystem) – iOS liefert der Hardware die softwareseitige Unterstützung und endgültige Funktionsweise.
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      • Jameson 9. März 2014 um 15:47 Uhr ·
        Aber iOS rechnet weiterhin auf dem iPhone. Die Autohersteller erweitern das iPhone nur mit ihrer Hardware. Wir haben beide recht :)
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    • Franz Speck 10. März 2014 um 01:01 Uhr ·
      Geschickt gemacht von den Autobauern, meinst du wohl? Denn dann weiß man, wer für den screen of death verantwortlich ist. Vor allem muss man 0 Cent in die Forschung für den Bildschirm stecken. Davon gibt es auf dem Planeten massenweise.
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  10. Freak 9. März 2014 um 11:58 Uhr ·
    Kann das aber dann sein das man eine 10GB internetflat braucht wenn man viel fährt und Maps offen hat??
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    • Matthias Petrat 9. März 2014 um 12:05 Uhr ·
      So extrem ist es dann auch wieder nicht. Für 600km (3 unterschiedliche Fahrten) habe ich bspw. 56MB an Daten verbaucht. Ein mobiler Datentarif mit 1GB pro Monat sollte für Normalautofahrer und Normalnutzer vollstens ausreichen.
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  11. martin 9. März 2014 um 12:11 Uhr ·
    Solange apple maps mein zuhause an der falschen adresse anzeigt, werde ich dem ganzen überhaupt nicht trauen.
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    • GUS 9. März 2014 um 12:20 Uhr ·
      Melde das Apple…. Und hoffe auf eine Änderung
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      • Andy. 2 9. März 2014 um 14:41 Uhr ·
        Habe ein paar falsche Angaben auch gemeldet, doch da ist seit 1.5 Jahren nichts passiert ? Darum nehme ich lieber google Maps
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      • martin 9. März 2014 um 20:47 Uhr ·
        das hab ich schon etwa 50mal gemacht, haha. Vielleicht mag apple einfach keine schweizer ;-)
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    • Matthias Petrat 9. März 2014 um 12:22 Uhr ·
      Du kannst in den Maps Probleme melden, die dann gegebenenfalls überprüft und korrigiert werden.
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    • TM 9. März 2014 um 12:33 Uhr ·
      Vielleicht wohnst du auch im falschen Haus ;)
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  12. Reality distorted iSheep 9. März 2014 um 12:45 Uhr ·
    @Apfelpage: Echt süß Eure Aussage, dass Apple mal richtig „in der Automobilindustrie aufräumt“. Darauf haben die Konzerne Toyota, Volkswagen, GM und Co. ja nur gewartet… Bislang war die Tür für Apple in der Autoindustrie immer zu, da Apple wie immer nicht auf Augenhöhe verhandeln wollte. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und dem hohen Featureumfang sehen sich Autohersteller natürlich nun gezwungen, für Smartphones auch eine bessere und tiefere Anbindung ans Auto anzubieten als bisher. Allerdings wird CarPlay nur eine von vielen Connectivity-Optionen sein. Anbindung von anderen Smartphones wird natürlich auch unterstützt werden müssen. Das eigene Infotainmentsystem der Autohersteller mit voller Integration ins Fahrzeugbordnetz (CAN, Flexray, MOST) wird nach wie vor angeboten werden zu den üblichen Mondpreisen, allein schon deshalb, weil man sonst jeden Kunden (auch Ü60) zwingen müsste, ein Smartphone mitzuführen und anzuschließen. Die meisten Auto-OEMs testen derzeit alle Möglichkeiten aus, die es derzeit gibt: von eigenen z.B. Linux-basierten Systemen, über Anbindungen an die Fahrzeugschnittstellen wie Carplay, bis hin zu kompletten, Android-basierten Infotainmentsystemen. Ich hoffe, dass sich demnächst ein Standard für die Connectivity im Auto ausbildet, so dass man alle möglichen Smartphones anschließen kann und denselben Featureumfang hat mit Steuerung über Sprache, Tasten und großem Touchscreen im Fahrzeug. Hoffentlich ist die Fahrzeuginterne SW dann auch für ältere Fahrzeuge nachrüstbar, die die entsprechende Hardware schon besitzen.
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  13. Hihi 9. März 2014 um 12:48 Uhr ·
    Wo bleibt iOS 7.1?
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    • Andy. 2 9. März 2014 um 14:43 Uhr ·
      Sollte eigentlich nächste Woche kommen, bin mir aber nicht ganz sicher, aber diesen Monat auf jeden fall.
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  14. Franz Speck 9. März 2014 um 12:51 Uhr ·
    Carplay ist halt wieder mal was für Leute, die Kohle haben oder ausgeben. Der Rest fährt mit TomTom um 150 Euronen oder kauft um 50 Teuronen die App!
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    • TM 9. März 2014 um 12:57 Uhr ·
      Man weiß noch gar nicht, was es überhaupt kosten wird, aber da es nur eine vergleichsweise „kleine“ Software ist, wird es wahrscheinlich nicht viel Aufpreis kosten
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      • Franz Speck 9. März 2014 um 19:06 Uhr ·
        Aber das Auto braucht auch die nötige Hardware. Und bei Apple gibt es nix Billiges, soweit ich das mitbekommen habe. Mir aber eh egal, ich habe gar kein Auto mehr. Gott sei Dank!
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  15. Tommy 9. März 2014 um 13:23 Uhr ·
    Wirklich ein klasse Artikel, der einem so sehr aus der Seele spricht. So viel überteuerte und hässliche Technik, die einem da seit Jahren in den Autos entgegenblickt. Grausam. Und nun darf Apple mal wieder zeigen, wie man es konsequent zu Ende denkt. Dann werden viele wieder schreien, dass es doch eigentlich gar keine Innovation ist. Aber wen interessiert das, wenn es endlich funktioniert und Spaß macht?
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    • Franz Speck 9. März 2014 um 19:16 Uhr ·
      Was meinst du, mit konsequent zu Ende denken? Da wird dann halt das iPhone – das muss man auch erst mal haben! – an ein Kabel angeschlossen und im Auto braucht man dann extra Hardware. Hier geht es nicht um Innovation, sondern mehr um einen Rückschritt. Ich brauche für die Funktion Akkuleistung und Datentraffic. Wo hebt sich hier Apple sinnvoll von TomTom oder anderen ab? Da könnte man genauso ein iPad Air kaufen, wenn man die Karte lesen will. Ansonsten fährt man ja eh besser nach Anweisung, behaupte ich mal. Und was, wenn man kein iPhone hat? Apple (und auch andere) wollen die Kunden dazu bringen, alles von ihnen zu kaufen, was ich verstehe, was aber noch lange nicht alles sinnvoll macht. TomTom bekommt man zum Spottpreis und mein iPhone kann ich über Bluetooth sprachsteueren. Habe also auch während der Fahrt vollen Zugriff. Und beim Fahren spielt man ja hoffentlich nicht Angry Birds. Wenn ich aber eine Menge Kohle habe und ein Mensch bin, der auf Konsistenz Wert legt, dann kaufe ich mir wahrscheinlich auch alles von einem Anbieter, da die Produkte aufeinander abgestimmt sind. Im Grunde stellt sich mir nur eine Frage: kann und will ich mir den Luxus von Apple leisten? Denn mit der besseren Technik braucht mir hier keiner zu kommen. Schon gar nicht mit den besseren Karten von Apple. Auf das iOS 7.1 warte ich auch schon …
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  16. Franz Speck 9. März 2014 um 19:37 Uhr ·
    @Apple TM Es ist überhaupt nichts dabei, sich zu vertippen, aber Fehlinformationen zu postulieren ist unnötig. Natürlich schreibt man „manchmal“ zusammen. Und „noch mal“/“nochmal“ darf/soll man seit der neuen Rechtschreibung auch getrennt schreiben. Obwohl es bisher immer zusammengeschrieben wurde. Und eine Getrenntschreibung scheint mir auch nicht sinnvoll. Auch bei Duden habe ich schon Druck- und Denkfehler gefunden. Bevor man hier Tipps gibt, sollte man zumindest ein Wörterbuch benützen. Ich selber nütze die Duden-Bibliothek mitsamt einem etymologischen Wörterbuch. Wenn man sich nicht sicher ist, dann einfach nachschlagen. Das geht auch online.
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  17. Chiara 10. März 2014 um 08:10 Uhr ·
    Sehr schöner, ausführlicher Artikel, der mir aus der Seele spricht. Ich kaufe für meine Firma relativ häufig Neuwagen. Bei den letzten beiden habe ich tatsachlich auf die beschriebenen völlig überteuerten Serien-Navis-Infotainment-Geräte verzichtet, die jedesmal satte 3.000€ extra kosten. Denn das alles kann ein Smartphone heute schon besser, billiger und unkomplizierter.
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    • Franz Speck 10. März 2014 um 09:15 Uhr ·
      Da hat deine Firma den Bock zum Gärtner gemacht. Hättet ihr mal von Anfang an euer Smartphone oder ein TomTom benutzt. Jetzt auf einmal kommt ihr drauf, dass man auf ein Infotainment verzichten kann?
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  18. Wolfgang Heibuch 16. März 2014 um 16:29 Uhr ·
    Alle die sich über Audi ärgern und Mercedes loben haben aber schon mitbekommen das Audi ach Car Play anbieten wird , genauso wie DB eine Googleintegration. Oder könnt ihr alle nicht mehr lesen?
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