In wenigen Wochen wird Apple seine WWDC26 abhalten und dabei auch iOS 27 präsentieren. Mit Sicherheit wird dabei die Unterstützung für einige Modelle gestrichen und nicht jedes unterstützte iPhone kann alle Funktionen ausführen. Wollen sagen, dass einige sich aktiver mit dem Verkauf ihres iPhones beschäftigen. Dabei sind sogenannte Ankaufportale immer beliebter geworden, seit dem Wochenende gibt es aber eine handfeste Krise – das Portal Cleverbuy hat mit sofortiger Wirkung seinen Betrieb eingestellt. Dabei warten Kunden noch auf Auszahlung für ihre eingeschickten Geräte und auch sonst ist das Gebaren ziemlich dubios.
Cleverbuy ist platt
Laut offizieller Mitteilung auf der eigenen Website wurde der Service vollständig eingestellt. Neue Einsendungen werden nicht mehr angenommen, Auszahlungen für bereits verkaufte Geräte bleiben aus, und auch ein Weiterverkauf über die Plattform findet nicht mehr statt. Besonders problematisch ist die Lage für Kunden, die ihre Geräte bereits eingeschickt haben – aktuell ist unklar, ob und wann sie eine Auszahlung erhalten. Erschwerend kommen Betrugsvorwürfe und intransparente Kommunikation dazu.
Betrugsvorwürfe, ein laufendes Verfahren und ein (nicht) gestellter Insolvenzantrag
Denn parallel zur wirtschaftlichen Schieflage laufen außerdem strafrechtliche Ermittlungen gegen den Geschäftsführer und eine Mitarbeiterin. Die Staatsanwaltschaft in Krefeld wirft ihnen gewerbsmäßigen Betrug und Kennzeichenverletzungen vor; im Raum stehen 115 Fälle seit Ende 2022 mit einem Gesamtschaden von rund 73.600 Euro sowie zahlreiche Beschwerden über ausbleibende Auszahlungen. Die Fortsetzung des Prozesses ist für Anfang Mai angesetzt. Für zusätzliche Verunsicherung sorgt zudem ein von Cleverbuy genannter Insolvenzantrag, der bislang in keinem öffentlichen Register auftaucht und vom zuständigen Amtsgericht nicht bestätigt wurde. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine mögliche Übernahme gescheitert sein.


