Aus den USA, für die USA: Mac Pro-Fertigung in Texas ist wenig ergiebig

Der neue Mac Pro ist nicht nur der leistungsstärkste Mac im Lineup, sondern wird für Apple auch ein gewaltiges Marketingpotenzial erschließen: Man stärkt amerikanische Jobs und schafft sogar neue. Allerdings zeigt sich auch, wie begrenzt die Möglichkeiten hier sind.

Apple lässt den Mac Pro jetzt in den USA fertigen. Genauer gesagt wird der Rechner von Fertigern in Texas montiert, wie Apple heute mitgeteilt hat. Danach hat die Massenproduktion jetzt begonnen. Die Masse ist aber in diesem Fall recht übersichtlich. Tatsächlich werden in Texas gebaute Mac Pro-Einheiten nur an Käufer in den USA sowie Mexiko, Kanada und weiteren Märkten auf dem amerikanischen Kontinent ausgeliefert.
Für alle anderen Kunden gilt: Der Mac Pro wird in China gebaut.

Apples Mac Pro dient politischer Werbung

Apple hat von Anfang an betont, in welchem Ausmaß der Mac Pro dazu beitrage, die amerikanische Wirtschaft zu stützen. Er enthalte hunderte von Komponenten, die von Firmen aus den USA beigesteuert werden und helfe so indirekt dabei, tausende von Jobs zu schaffen und zu bewahren.

Die positiven Auswirkungen von Apples Mac Pro-Fertigung erstreckten sich dabei auf 19 Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Arizona, Colorado, Connecticut, Florida, Idaho, Illinois, Kansas, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, New Mexico, New York, Oregon, Pennsylvania, Texas, Vermont und Washington. Allein im direkten Umfeld der Produktionsstätten in Austin, Texas habe Apple gemeinsam mit seinen Partnern rund 200 Millionen Dollar investiert.
Die Fabriken seien für ihre extreme Nachhaltigkeit von verschiedenen Einrichtungen wie etwa der kommunalen Wasserwerke ausgezeichnet worden.

All diese Eigenschaften proklamiert Apple in der Hauptsache mit dem Ziel, damit sie in Washington gehört werden. Bei allen Differenzen zwischen Apple und der Trump-Administration, möchte man sich das Leben in Cupertino doch nicht schwerer als unbedingt nötig machen.
Der Mac Pro wird wohl im Dezember auf den Markt kommen, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Aus den USA, für die USA: Mac Pro-Fertigung in Texas ist wenig ergiebig"

  1. Legion 9 20. November 2019 um 16:58 Uhr · Antworten
    Schade, ich würde lieber einen aus der USA wollen.
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    • cRiZz 20. November 2019 um 19:32 Uhr · Antworten
      Ich wäre froh überhaupt einen zu haben… egal woher. :-D
      iLike 2
    • Muckl 21. November 2019 um 02:07 Uhr · Antworten
      Ich würde lieber einen aus Deutschland haben wollen.
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      • Gast 21. November 2019 um 16:46 Uhr ·
        warum ?
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  2. daniel 20. November 2019 um 21:09 Uhr · Antworten
    ich glaube den kann ich mir dieses jahr noch nicht leisten. muss fuer die standart ver. ein bischen mehr sparen. solange muss mein mac pro 5.1 late 2010 noch halten. dank 64gb ram, bluetooth 4.0, 2x4tb ssd und 2x14tb hdd, und einer ati 7970 aufruestung, muss er das auch. wen der jetztige schon bald 10 jahre gehalten hat, wird er das auch weiter. da der neue mac pro nicht jedes jahr, wie ein iphone, ein upgrade erfaehrt, habe ich keine eile mit dem kauf.
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