Apple in Arbeitgeber-Ranking: Wo die Deutschen den Apfel einordnen

Apple Park | Matthew Roberts

Apple ist auch in Deutschland ein beliebter Arbeitgeber, aber es sind noch einige Unternehmen deutlich vor Cupertino auf der Beliebtheitsskala, die LinkedIn aufgestellt hat. Ein wichtiger Akteur fehlt allerdings in dieser Liste.

Rankings versuchen immer wieder alle möglichen Aspekte der Tätigkeit einer Firma darzustellen: Manche erfassen die Beliebtheit der Führungsetage, andere den wirtschaftlichen Erfolg, wieder andere die Beliebtheit der Produkte einer Firma und wieder andere erforschen die Beliebtheit der Firma als Arbeitgeber.

Solche Rankings werden gerne von den sozialen Karrierenetzwerken aufgestellt, da es recht leicht für sie ist, an diese Daten heranzukommen.

Einige regelmäßig gestreute Aufforderungen, den im eigenen Profil angegebenen Arbeitgeber zu bewerten, wirken eine herrliche Zahlenmagie.

Viele der großen Rankings stellen die Lage in den USA dar, eine aktuelle Erhebung des Karrierenetzwerks LinkedIn ist aber international aufgestellt und hat auch Deutschland nicht ausgelassen.

Apple nicht in den Top10

Dieses Ranking zeigt, dass Apple in Deutschland nicht eben unbeliebt ist. Es ist aber auch nicht auf den führenden Plätzen der Top25-Arbeitgeber der Deutschen zu finden.

Auf Platz eins landete die Unternehmensberatung McKinsey, die eine Anlaufstelle für viele Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge ist.

Auf den Plätzen folgen Alphabet, die Google-Holding und Amazon, soweit deckt sich deren hervorragendes Abschneiden mit den Verhältnissen in den USA.

Die Vier ist in Gestalt des Smartphoneherstellers und Netzwerkausrüsters Huawei dagegen eine Überraschung, ebenso wie die Sieben, der Karten-Anbieter Here, der aus Nokias Karten-Sparte hervorging und inzwischen von der deutschen Autobranche und verschiedenen Investoren getragen wird.

Wer allerdings einmal auf eine Veranstaltung von Here Technologies eingeladen war, weiß wieso das Unternehmen so beliebt ist.

Und Apple? Der iPhone-Konzern kommt in Deutschland nur auf Platz 12.

Ein interessanter Arbeitgeber fehlt allerdings in der Liste. Microsoft, der neue Besitzer von LinkedIn, hat sowohl sich selbst als auch das Business-Netzwerk aus dem Ranking ausgenommen.

Die Liste basiert auf verschiedenen Faktoren, etwa der Verweildauer von Angestellten bei Unternehmen, sowie dem Austausch untereinander und mit Mitarbeitern der Unternehmen.

Auch die Anzahl offener Stellen spielt eine Rolle.

Nachtrag
Der Umstand, dass Microsoft nicht Teil des Rankings wurde, wurde im Text ergänzt.

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Roman van Genabith
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4 Kommentare zu dem Artikel "Apple in Arbeitgeber-Ranking: Wo die Deutschen den Apfel einordnen"

  1. Tom 21. März 2018 um 14:37 Uhr · Antworten
    Tolles Ranking! McKinsey ist die Unternehmensberatung mit der größten Fluktuation weit&breit. Was somit nicht wirklich arbeitgebertreu erscheint. Dafür zahlen Sie die weltweit höchsten Einstiegsgehälter (ca. 65Tsd. $)! Da wundert mich der 1. Platz überhaupt nicht.
    iLike 3
  2. M&M 21. März 2018 um 15:18 Uhr · Antworten
    Und welcher Akteur fehlt nun in der Liste, wie ihr in der Zwischenüberschrift anteasert?
    iLike 2
    • Keno 21. März 2018 um 16:02 Uhr · Antworten
      Die Antwort kannst du als DLC extra erwerben
      iLike 1
    • Roman van Genabith 21. März 2018 um 18:52 Uhr · Antworten
      Oh je: Das ist natürlich Microsoft. Als Besitzer von LinkedIn Hat es sich und das Karrierenetzwerk als Arbeitgeber aus der Liste ausgeschlossen, wird im Text nachgetragen. Sorry for that
      iLike 0