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Apple im Gespräch: Investor ruft Peloton auf, CEO zu feuern und eigenen Verkauf zu prüfen

Der Sportgerätehersteller Peloton erlebt schwierige Monate, besonders der CEO des Unternehmens steht unter Druck. Ein Investor ruft nun offen dazu auf, den Vorstand zu feuern und einen Verkauf an Unternehmen wie Apple zu prüfen. Entsprechende Gerüchte waren bereits zuvor in Umlauf gebracht worden.

Der Hersteller und Vermarkter von Sportgeräten und Trainingsprogrammen Peloton hat einen echten Fehlstart in das neue Jahr hingelegt. Zuletzt wurde entschieden, die Fertigung einiger Bikes für bis zu sechs Monate auszusetzen, auch möchte sich das Unternehmen von bis zu 41% der Marketing- und Vertriebsmannschaft trennen, ein Verkauf wird diskutiert, Apfelpage.de berichtete. In dieser für Peloton angespannten Situation gießt Blackwells Capital weiteres Öl in die lodernde Glut.

Dem Investmentverwalter gehören knapp 5% der Peloton-Anteile und das Unternehmen hat nun einen offenen Brief veröffentlicht, aus dem die Agentur Bloomberg zitiert. Er dürfte ganz besonders bei John Foley für ein grimmiges Gesicht sorgen.

Peloton-Anteilseigner: Firma soll CEO entlassen und eigenen Verkauf prüfen

In diesem Brief schreiben die Investoren, Peloton solle seinen CEO John Foley entlassen, der der Krise nichts entgegen zu setzen habe. Zugleich sollte ein Verkauf an einen starken Partner geprüft werden, genannt wurden hier konkret Nike, Sony, Disney oder eben auch Apple, der iPhone-Konzern war zuletzt mit dem Sportdienst Apple Fitness+ in den Fitnesssektor eingetreten, dessen Inhalte aber noch deutlich weniger umfangreich und zunächst mit den Peloton-Programmen nicht vergleichbar sind – diese sind dafür auch ungleich teuer und damit im veränderten Marktumfeld derzeit nur noch begrenzt wettbewerbsfähig.

Jason Aintabi, Chief Investment Officer bei Blackwells, wirft Peloton vor, wichtige Chancen für eine zukunftssichere Ausrichtung des Unternehmens verpasst zu haben. Peloton stieg auf den Wellen der Corona-bedingten Stay-at-Home-Rekordumsätze weit empor, doch die Aktie liegt aktuell um 80% unter ihrem Höchststand und unter dem initialen Ausgabepreis, somit sei der Zeitpunkt für einen Verkauf gekommen. Das Papier gab nach Veröffentlichung des Briefs noch einmal deutlich nach.

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Roman van Genabith
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