Abgesagt: Apple begräbt überraschend Pläne für dänisches iCloud-Rechenzentrum

Apple Solarpark

Apple wird kein weiteres Datenzentrum in Dänemark bauen. Das Unternehmen hat völlig überraschend seine Pläne für einen neuen Komplex im dänischen Aabenraa beerdigt.

Mit Apples Plänen für eine europäische Infrastruktur zur Verarbeitung von iCloud-Daten der europäischen Nutzer geht es nur schleppend voran. Das Unternehmen hat nun sein Vorhaben, ein zweites Rechenzentrum für iCloud-Nutzerdaten in Dänemark zu bauen, verworfen. Wie es in lokalen Zeitungsberichten heißt, sei die Kommune von Aabenraa telefonisch von einem Unternehmensvertreter aus Cupertino darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass man an dem Vorhaben, einen Standort auf dem bereits erworbenen Bauland zu errichten, nun wieder Abstand nehmen werde.

Politik: Der Entschluss kam unerwartet

Die Entscheidung Apples kam nach Darstellung der lokalen Politik völlig überraschend. Apple werde das Bauland, auf dem der Komplex ursprünglich entstehen sollte, wieder verkaufen.

Apple hat bereits ein Datenzentrum für die iCloud in Dänemark errichtet: Es steht in der Kommune Viborg und ist kurz davor, seinen Betrieb aufzunehmen. Angeblich wolle Apple nun seine Aktivitäten in dem Land in diesem Komplex bündeln.

Dänemark ist aufgrund seiner stabilen Stromversorgung für Apple interessant gewesen, diese wird noch dazu fast vollständig mit regenerativer Stromerzeugung gewährleistet, was gut in die grüne Konzernpolitik passt. Sämtliche Standorte von Apple weltweit werden schon lange zu 100% mit grüner Energie betrieben.

Was nun mit dem überraschend wieder frei gewordenen Bauland in Aabenraa passieren soll, ist noch nicht bekannt. Die Stadtverwaltung wird hierfür wieder neue Investoren suchen müssen.

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Roman van Genabith
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