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Zusammengefasst: Wozniak über Steuertricks, Ricci über Siri, Pichai über Android

Drei Themen, drei Personen: Woz referiert seine Meinung zu den Steuertricks von Apple, Nuance CEO Paul Ricci äußert sich zu Siri und der Zukunft der Sprachassistenten und Android Chef Sundar Pichai beleuchtet sein Betriebssystem. Wir fassen zusammen.

Bild: Wozniak (links), Ricci und Pichai

Apple Co-Founder Steve Wozniak hat in einem Interview mit der BBC zugegeben, dass die öffentliche Wut über die Steuertricks der Weltkonzerne „völlig gerechtfertigt“ ist. Auch er sieht die Steuertricks von Apple als fragwürdig und schlägt gleichzeitig vor, man solle Unternehmen nach ihrem Einkommen besteuern – so wie bei Privatpersonen – nicht nach ihrem Profit. Dadurch wäre das Steuersystem um einiges fairer. Mehr Infos auf BBC.

Auch Nuance Chef Paul Ricci hat etwas zu sagen. Auf der AllthingsD Konferenz, auf der auch Apple CEO Tim Cook anwesend war, erzählte der 55-jährige über Siri und die Zukunft der Sprachassistenten. Zuerst einmal bestätigte er die Zusammenarbeit mit Apple und dass die Sprachtechnologie von Nuance „grundlegend“ für Siri arbeitet – bisher wurde das nur inoffiziell vermutet. Außerdem glaubt der Fachmann: „In zwei Jahren werden die virtuellen Assistenten sehr komplex sein […] und plattform-übergreifend funktionieren“. Sprich: Auch eine Interaktion zwischen verschiedenen Betriebssystemen und Geräten (TV, iPhone) muss möglich werden. Das nehmen wir mal so hin und warten gespannt auf Apples Siri-Neuerungen auf der WWDC.

Nächster Punkt auf unserer Liste: Android Chef Sundar Pichai. Auch er referierte auf der Allthings Digital Konferenz. Unter anderem behauptet das Verkaufstalent, dass Samsung die besten Aussichten mit Android hat – Facebook und Amazon würden das Betriebssystem bis zur Unkenntlichkeit verändern und damit das Benutzererlebnis schwächen. Darüber hinaus bescheinigt er, dass Google Play Music All Access (hier kurz vorgestellt) in ein paar Wochen iOS erreichen wird. Das ganze Interview im Video könnt ihr hier ansehen.

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Robert Tusch
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9 Kommentare zu dem Artikel "Zusammengefasst: Wozniak über Steuertricks, Ricci über Siri, Pichai über Android"

  1. ispeedy 31. Mai 2013 um 00:24 Uhr ·
    Woz, dieser Schwätzer… Natürlich ist das steuersystem (weltweit) krank, aber: Da es nunmal so ist, würde Apple sich selber gegenüber anderen Schwächen , wenn sie die möglichen , legalen steuerschlupflöcher nicht nutzen würden! Denn es macht jede große Firma! Und mal ehrlich , jeder von uns doch auch, bei seiner eigenen mickrigen Steuererklärung ! Oder sagt ihr zum Fa “ bitte, nehmt doch noch was mehr, ich brauch es nicht“!??! Eben, wir versuchen auch zu sparen , und das ist normal! Die Staaten dieser Erde müssen dort was ändern, nicht die Konzerne! Dass die meisten Politiker Marionetten sind, steht wieder auf nem anderen Blatt! Aber auch hier : für eine Firma dieser Größe gibt Apple sehr wenig Geld für Lobby Arbeit aus! Also ist Apple schon sehr anständig…
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    • nikki 31. Mai 2013 um 11:43 Uhr ·
      @iSpeedy: „Politik“ ist der Raum, den die Wirtschaft ihr lässt;-)
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  2. Gevara 31. Mai 2013 um 08:03 Uhr ·
    Glaub ich nicht die Politiker schaffen keine steuerschlupf Löcher sie können höchsten schließen und da Brauch man aber Einwilligung aller Staaten der Welt viel Bürokratie usw. Und woher kann man genau wissen das Apple nicht viel Geld ihn ihre Lobby reinsteckt ? Aber es stimmt das es jede größere Firma so macht ( gleiches recht für alle
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  3. AppleFreak 31. Mai 2013 um 11:06 Uhr ·
    Was ist Lobby?
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    • Gevara 31. Mai 2013 um 15:50 Uhr ·
      Lobbyisten Werden von Firmen bezahlt und setzen sich für die Rechte der Produkte ein stützen sie und setzen sich auch politisch mit Leuten in Kontakt die Gesetze dazu abgeben oder die die Richtlinien bestimmen ( meist mit Bestechungen oder Geschenken damit nur ihre produkt z.b. sondergehnemigungen bekommen )
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  4. Jörg 31. Mai 2013 um 12:23 Uhr ·
    Das Problem ist ein Steuersystem zu schaffen, das auf der einen Seite so gerecht wie möglich ist und auf der anderen Seite so einfach wie möglich ist (verhindert viele Schlupflöcher). Beidem kann man leider nicht 100%ig gerecht werden – von daher müssen auf beiden Seiten Abstriche gemacht werden. Somit wird es auch immer das ein oder andere Schlupfloch geben, dass Firmen oder jeder andere, der die entsprechenden Steuerberater bezahlen kann, nutzen wird. Es ist das momentan beste System und das es legale Steuertricks gibt ist dabei weniger Apples Schuld als mehr ein Problem des Systems an sich. Völlig egal welche Firma ihr nehmt – alle nutzen Steuertricks.
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    • Gevara 31. Mai 2013 um 15:58 Uhr ·
      Stimmt ist eigentlich Sache der Politiker ( aber trotzdem bezahle ich auch volle steuern und sehe es nicht ein wieso Apple, Samsung und Co. Das nicht auch tuen sollen da diese viel mehr Geld zu Verfügung haben Alls normale Menschen .)
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      • Jörg 31. Mai 2013 um 16:33 Uhr ·
        Die Sache ist ja, dass das was die Firmen machen ja legal ist. Du setzt doch wohl auch ab, was du kannst, um Geld zu sparen – ob es dabei nun um eine Druckerpatrone, einen Computer oder sonst was geht sei mal dahingestellt – bei den Firmen sind es lediglich andere Dimensionen, aber das gleiche Vorgehen, wie bei „normalen“ Menschen
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  1. Arbeitet Apple in Boston an eigener Sprachsoftware für Siri? - Apfelpage

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