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Zu optimistisch eingestellt: Pebble entlässt 25 Prozent seiner Mitarbeiter

Pebble Time

Die Pebble-Smartwatch ging in die Geschichte des Crowdfundings ein. Binnen kürzester Zeit wurde die Funding-Schwelle erreicht, so groß war der Ansturm auf die smarten Watsches. Nun kündigte das Unternehmen allerdings an 40 seiner Mitarbeiter entlassen zu müssen. Pebble CEO Eric Migicovsky nannten im Rahmen eines Interviews mit Tech Insider einige Gründe für den Stellenabbau. So sei man in diesem Jahr sehr vorsichtig was die Planung der Produkte anbelangt. Zudem seien Risikokapitalgeber auch ziemlich zurückhaltend mit ihren Prognosen im Technologie-Bereich.

Pebble-Tim

Pebble möchte sich langfristig entwickeln und Ressourcen einsparen. Dazu gehört auch der achtsame Umgang mit Fremdkapital. Hier sieht es allerdings garnicht so düster aus. So konnte Pebble ja über Kickstarter im letzten Jahr 20 Millionen US-Dollar einsammeln. Dazu gesellen sich 28 Millionen Dollar durch Fremd- und Anschubfinanzierung, aus den letzten acht Monaten. „Wir haben dieses Geld erhalten, aber Geld ist dieser Tage knapp.“, so der Pebble CEO.

Migicovsky hat eine klare Vorstellung wo Pebble in den nächsten fünf bis zehn Jahren stehen soll. Der Smartwatch-Markt ist im Verhältnis zur relativ geringen Nachfrage schon ziemlich stark besetzt. Pebble gilt als einer der Vorreiter der Branche und finanzierte die erste Smartwatch mit ePaper-Display bereits im Jahr 2012. Laut IDC soll der Markt für Smartwatches und Fitness-Tracker in diesem Jahr um 38 Prozent wachsen. Konkurrenten wie Jawbone kämpfen aktuell mit Verlusten. Auch Apple hat die hauseigene Watch erst vor einigen Tagen um 50 Dollar reduziert. Hier ist ebenfalls ein Rückgang spürbar. Dieser könnte allerdings auch dem geschuldet sein, dass ein Großteil der potentiellen Apple Watch Käufer wohl auf die zweite Generation wartet.

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Michael Kammler
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16 Kommentare zu dem Artikel "Zu optimistisch eingestellt: Pebble entlässt 25 Prozent seiner Mitarbeiter"

  1. Chris 24. März 2016 um 17:23 Uhr ·
    Genau. Abwarten bis Apple Watch 2. Generation raus kommt, dann werden die Karten wieder neu gemischt.
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    • Wiepenkathen 24. März 2016 um 17:32 Uhr ·
      Hi Chris, dein Kommentar hätte von mir sein können. ??? Mit der schlechten Akku-Laufzeit mag ich nicht leben. ?
      iLike 4
      • ⌚️Tim 24. März 2016 um 17:45 Uhr ·
        Die Laufzeit macht mir keine Probleme, hab am Ende des Tages immer noch mehr als ein Drittel übrig
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      • Kirill 24. März 2016 um 17:54 Uhr ·
        glaubst du im ernst dass die nächste generation einen akku für 4 tage oder sogar für eine woche hat denke nieeecht
        iLike 6
      • Hans 24. März 2016 um 18:57 Uhr ·
        Ich finde die Akkulaufzeit für einen Tag mehr als ausreichend. Meist hält der Akku auch 2 Tage. Zumal man eh nicht ständig an der Watch hängt..
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      • Ph!L 24. März 2016 um 20:06 Uhr ·
        Außer man macht Sport mit der Watch .. ???⌚️
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  2. Lukas K. 24. März 2016 um 17:26 Uhr ·
    Wird spannend;)
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  3. WuidaHund 24. März 2016 um 17:50 Uhr ·
    ech ne sauerei … Hände auf halten und dann … fu
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    • Hans 24. März 2016 um 18:58 Uhr ·
      Ohje du hast auch nicht so viel Ahnung.
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  4. Lisbet 24. März 2016 um 18:34 Uhr ·
    Ich glaube ja nicht dass Pebble noch lange existieren wird. Ich glaube aber auch nicht an die Apple Watch. Ich würde mir keine Uhr für 400€ kaufen, die ich nach 3 Jahren wegschmeißen kann.
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    • neo70 25. März 2016 um 00:10 Uhr ·
      Du hast es erkannt. Bei 400€ würde ich noch ausgeben. Leider käme für mich nur die große Edelstahlvariante mit Edelstahlarmband in Frage. Auch die gehört nach spätestes drei Jahren zum alten Eisen.
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  5. Lars 24. März 2016 um 19:07 Uhr ·
    „so groß war der Ansturm auf die smarten Watsches.“ Ich glaub das erste „s“ in watsches ist zuviel ?
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  6. Peter Birnenkuchen 24. März 2016 um 19:19 Uhr ·
    Die haben so viel verkauft, wie man eben konnte und nun bauen sie halt wieder Arbeitsplätze ab, weil sie wieder weniger verkaufen. Hat jemand was Anderes erwartet? Einen gesicherten Arbeitsplatz gibt es noch allenfalls im Staats- und Gemeindesektor oder wenn man sich selbstständig macht und wirklich etwas zu bieten hat. Einem CEO sind die Bauern auf dem Schachbrett sowieso scheißegal. Aber immerhin hatten die Leute doch eine zeitlang ein Einkommen. Warum allerdings ein Startup, das auf Crowdfunding basiert, Risikokapitalgeber braucht, ist mir ein Rätsel. Würde man wieder um Unterstützung bitten und die bisherigen Gewinne reinvestieren, gäbe es keine Probleme. Da hat schon jemand den Rahm für spätere Zeiten abgeschöpft und man braucht neue Kohle für Produkte ;-)
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  7. Jackfoxx 24. März 2016 um 22:36 Uhr ·
    Komisch meine watch hält locker 2 Tage durch?!
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    • Jonas 25. März 2016 um 00:12 Uhr ·
      Wen du kein Sporttracking machst ist das realistisch- meine auch!
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  8. o.wunder 25. März 2016 um 11:20 Uhr ·
    Die Uhren sind nicht schlecht, aber mit diesen fetten Rändern geht das gar nicht.
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