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14. April 2026

Patrick Bergmann

YouTube Premium: es wird wieder an der Preisschraube gedreht

Preiserhöhungen sind bei Videostreamingdiensten mittlerweile eine ganz feste Größe, das gilt auch für YouTube Premium. Analog zu Netflix müssen amerikanische Kunden auch hier damit leben, dass die Grenze von 30 US-Dollar anvisiert wird. Wir haben die Details.

Ankündigung via Mail

Die Preiserhöhung wurde den Abonnenten von YouTube Premium recht schmucklos via Mail angekündigt und erstreckt sich zudem über alle verfügbaren Preisstufen. Die neuen Preise staffeln sich wie folgt:

  • Jahresabo: von 139,99 auf 159,99 US-Dollar
  • Familienabo: von 22,99 auf 26,99 US-Dollar monatlich
  • Einzelabo: von 13,99 auf 15,99 US-Dollar monatlich
  • Premium Lite: von 7,99 auf 8,99 US-Dollar

Die Begründung liest sich wie folgt und immer gleich, man wolle so sicherstellen, dass man in den Ausbau der Plattform investieren und Creator noch besser unterstützen wolle.

Werbung wird weiter aggressiv ausgebaut

Gleichzeitig baut YouTube aber die Werbung aus und dies recht aggressiv: so müssen Nutzer von YouTube über ein Smart TV mittlerweile Werbeeinblendungen mit einer Länge von bis zu 90 Sekunden vor Start des eigentlichen Videos ertragen, die sich zudem auch nicht skippen lässt. Doch auch in der App auf dem iPhone/iPad wird die Werbung immer mehr, immer länger und immer aggressiver eingespielt.

Anpassung in Deutschland nur eine Frage der Zeit

In Deutschland sind die Preise für YouTube Premium vergleichsweise stabil und gestalten sich wie folgt:

  • Jahresabo: 129,99 Euro
  • Familienabo: 23,99 Euro monatlich
  • Einzelabo: 12,99 Euro monatlich
  • Premium Lite: 5,99 Euro monatlich

Erfahrungen mit Neflix und Spotify zeigen allerdings, dass eher früher als später eine entsprechende Anpassung vorgenommen werden dürfte.

Sonderfall YouTube Lite

Ergänzend dazu wollen wir noch einen kurzen Blick auf YouTube Lite werfen, denn diese Abostufe wird trotz Verfügbarkeit in Deutschland nur sehr selektiv angeboten.  Bei uns in der Redaktion nutzen einige Mitglieder YouTube Premium testweise und konnten so nicht mehr auf YouTube Lite zugreifen – obwohl es offiziell für alle Kunden verfügbar sein sollte.

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