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Wilde Spekulation: Wie wahrscheinlich ist ein billiges Bildungs-MacBook?

Bringt Apple ein extrem günstiges MacBook für Bildungskunden? Eine sehr wolkige Behauptung in diese Richtung ist nun aufgetaucht, man darf aber äußerst skeptisch sein.

Apple arbeite angeblich an einer Art Billig-MacBook. Dieses Gerät soll mit den Chromebooks von Google konkurrieren, behauptet die Zeitschrift Digitimes, sie schreibt aber selbst, dass es aktuell noch keine Hinweise auf die Vorbereitung der Produktion eines solchen Modells gibt. Die einschlägigen Hersteller Quanta Computer und Foxconn träfen aktuell keine Vorkehrungen, dieses Modell zu produzieren, sodass ein Marktstart frühestens Ende 2024 wahrscheinlich wäre.

Dieser Billig-Mac soll zwar mit Metallgehäuse kommen, das jedoch aus Komponenten mit deutlich niedrigeren Stückpreisen zusammengesetzt ist, was den Preis drücken soll.

Wie wahrscheinlich ist ein Chromebook-Killer von Apple?

In zwei Worten: Wenig wahrscheinlich. Denn einiges spricht gegen ein solches Produkt. Es würde nicht nur äußerst schwer, die Chromebooks effektiv anzugreifen, die sich im US-Bildungsmarkt – nur dieser ist wirklich relevant für Apple – schon fest etabliert haben. Hier hat Google nicht nur eine feste Kundenbasis an Schulen und Hochschulen, sondern auch ein eigenes Ökosystem rund um den Klassenraum geschaffen. Apple hat zwar auch eigene Bildungsangebote wie die Classroom-Lösung, die Verbreitung in absoluten Zahlen ist jedoch nicht mit der der Chromebooks zu vergleichen.

Zudem werden größtenteils iPads an Schulen verkauft. Wenn nun Apple ein Billig-MacBook bringen würde, selbst wenn es nur für Bildungskunden verkauft wird, wäre schlagartig der Einstiegspreisen für MacBooks um einige hundert Dollar / Euro gesunken, die Verkäufe des MacBook Air würden sicher deutlich reagieren.

Vor diesem Hintergrund darf wohl bezweifelt werden, dass Apple tatsächlich ein MacBook für 400 Dollar auf den Markt bringen wird.

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Roman van Genabith
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