Warum Sicherheit im Mac eine gute Investition ist

In der heutigen Zeit der sozialen Medien und der Überwachung ist es wichtiger denn je, seinen Mac ausreichend zu schützen und dafür zu sorgen, dass ungebetene Gäste kein leichtes Spiel haben, in die Software des eigenen Geräts einzudringen. Nicht nur die weit gefürchteten Viren und Trojaner, nein, heutzutage dringen auch andere Hacker und sogar Behörden und Konzerne in die Datennetze der Benutzer ein, um an Informationen zu gelangen.

Experten raten man soll ‚Seinen Mac ausreichend schützen‘. Klingt kostspielig und vor allem kompliziert. Doch es ist die Investition wert, um seine Daten gut und sicher zu schützen.

Denn eins ist sicher – ist der Bruch erst einmal geschehen und hat ein Unbefugter erst einmal Zugriff auf den Rechner und die privaten Daten bekommen, ist es zu spät. Für die meisten ist es nicht so dramatisch und spiegelt sich nur in einem langsamen Rechner wieder.

Doch wer kostbares auf seinem Rechner verwahrt, der hat zwei Möglichkeiten, um sich zu schützen:

  1. Der Rechner wird nie mit dem Internet verbunden. Dies ist so gut wie undenkbar in der heutigen Zeit, in der man für so gut wie alles das Internet benötigt.
  2. Man scheut die letzten Kosten nicht und sorgt dafür, dass der Rechner ausreichend geschützt ist, um mit dem Internet verbunden zu werden.

Ist es zu spät, muss der Rechner meist eingeschickt oder teuer wiederbelebt werden, um die Daten zu retten. Diese Nachsorge ist meist teurer als sich um gute Vorsorge zu kümmern.

Passwort

Es ist immer eine gute Idee, seinen Mac mit einem Passwort zu schützen. Die meisten verbinden mit einem Passwort nur das Kennwort, welches erforderlich ist, um den Rechner aus dem Standby Modus zurück ins Leben zu wecken. Doch ein Passwort kann mehr.

Es kann durch die richtige Einstellung dann verlangt werden, wenn Veränderungen in den Einstellungen getätigt werden. Anstatt die Passwörter auf dem PC zu speichern oder gar als automatischen log in im Rechner zu haben, ist es ratsam, sich eine Software anzuschaffen, die die Passwörter effektiv für einen verwahrt. Es gibt viele Modelle dieser sogenannten Passwortmanager im Internet und in App Stores.

Firewall und Antivirus

Sie gilt als das Immunsystem des Rechners – die Firewall. Sie ist dafür zuständig, so viele Eindringlinge wie möglich abzuwehren. Dafür ist es wichtig, dass sie aktiviert ist und durch Updates des Betriebssystems immer auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Wem das simple Immunsystem für den Rechner nicht reicht und wer mehr Schutz möchte, der kann sich ein Anti-Virus Programm kaufen. Hier wird dazu geraten, einmal in das richtige Programm zu investieren, da diese meistens auf dem Laufenden gehalten werden. Anstatt nur ein Immunsystem, hat der Rechner nun durch das Anti-Virus Programm regelmäßige Schutzimpfungen, um immun gegen Cyber Attacken zu sein.

Browser

Command + Shift + N zusammen gedrückt löst bei vielen Browsern ein Fenster im Inkognito Modus aus, durch welchen man im Internet surfen kann, ohne dass es auf dem eigenen Gerät festgehalten wird.

Im normalen Modus kann man seinen Internetbrowser so einstellen, dass er immer verbietet, Daten, Standorte und andere Informationen mit den Webseiten zu teilen, die beim Surfen im Internet versuchen, darauf Zugriff zu erhalten.

Auch beim Surfen im Internet werden auf Webseiten viele Passwörter benutzt. Ein guter Tipp ist es hier, das Passwort nicht zu speichern, sondern sie jedes Mal manuell einzutippen, um es den Datendieben schwerer zu machen und dafür zu sorgen, dass die eigenen Daten sicherer gelagert sind. Auch hier kann eine App helfen, die Passwörter im Kopf zu behalten.

Ein Tipp: Finger weg von Webseiten, vor denen der Mac warnt! Meist hat der Rechner Gründe und man sollte sein Glück nicht herausfordern, es sei denn, man kennt die Webseite zu 100%.

VPN

In öffentlichen WLAN-Netzwerken schwören mittlerweile viele auf VPNs (virtuelle, private Netzwerke), weil es unglaublich einfach und weit verbreitet ist, die Daten anderer Benutzer des gleichen Netzwerks auszuspähen.

Ein VPN verschlüsselt den gesamten Datenverkehr vor fremdem Zugriff, während Aktivitäten wie browsen oder downloaden komplett unbeeinträchtigt bleiben. Gleichzeitig kann man sein VPN auch noch benutzen, um Internetzensur oder gesperrte Webseiten (Geoblocking) zu umgehen, sowie ein Tracking durch den Internetprovider zu vermeiden.

VPN Abos werden meist als monatlicher Service bezahlt und kosten ca. 3-7 Euro pro Monat.

Desktop Apps und andere Programme

Viele Programme und Dienste stellen automatisch ihre Einstellungen um, wenn sie installiert werden. Diese können dann Zugriff auf den Rechner haben, ohne dass man davon etwas mitbekommt. Um sich einen Überblick zu verschaffen kann es hilfreich sein einen Blick in die Einstellungen der Privatsphäre zu werfen. Hier wird angezeigt, welche Apps versucht haben Zugriff auf Standort, Kalender, Erinnerungen, Bilder und andere private Daten zu bekommen. Diesen Apps kann hier der Zugriff verwehrt werden.

Viele der gratis Programme, die heruntergeladen werden beinhalten mehr, als man denkt: Spyware. Software, die sich lautlos auf dem Computer versteckt und von dort aus alles verfolgt, was am Rechner passiert.

Wer bisher nichts über die Gefahren wusste, denen auch ein Mac ausgesetzt sein kann, der hat hoffentlich hier etwas gelernt. Wie bei vielen anderen Dingen gilt deswegen auch hier: Safety first!

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Toni Ebert
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