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Unser iPhone 14 Pro REVIEW: Sinnloser Luxus? – Apfelpage.de-Testbericht

Es ist wieder so weit. Die Technik-Bubble versucht mit Mühe und Not binnen weniger Tage ein neues Telefon ausführlich zu testen. Ich habe mir wie immer etwas mehr Zeit genommen. Meine Einschätzung des iPhone 14 Pro lest ihr in den folgenden Zeilen, gepaart mit einem gesamtheitlichen Blick auf den neuen iPhone-Release. Denn die Zeiten haben sich geändert.

Die neuen iPhones erinnern mich zuletzt immer häufiger an ein deutsches Auto. Die neuen Modelle funktionieren größtenteils exzellent und gehören zu den besten ihrer Klasse. Gleichzeitig können sie im Prinzip genau das gleiche wie ihr Vorgänger, tun dies eben ein kleines bisschen besser. Obendrein bekommen sie einen neuen Anstrich und einen neuen Modellnamen. Dies hat zur Folge, dass der durchschnittliche Käufer heute das neue iPhone nicht mehr wegen des neuen iPhones kauft, sondern wegen des alten. Jenes macht schlapp, ist zersprungen oder der Speicher ist voll.

Die zentrale Frage eines iPhone-Reviews ist für mich also: Wer soll es kaufen?

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iPhone 14 Pro im Profil

Wer soll es kaufen?

Zur Beantwortung teile ich kurz in zwei Gruppen an Käufern ein. In jene, die sich an neuer Technik per se erfreuen. Und in jene, die neue Technik als Investition in eine Verbesserung im Alltag ansehen.

Solltet ihr zu letzterer Personengruppe gehören, kann ich euch beruhigen: Die Zeitersparnis durch eine dynamische Insel ist nicht existent, die Verbesserungen der Kamera nur in Extremfällen bemerkbar und Apps oder Spiele konnte auch schon das iPhone 6 schnell starten. Es wäre an der Zeit, sich von der Illusion zu lösen, Apple würde unseren Alltag durch neue Funktionen maßgeblich verbessern. Etwa durch Zeitersparnis, mehr Sicherheit oder Displayfläche. Diese tatsächlichen Fortschritte gab es zuletzt mit der Einführung der größeren Displays mit dem iPhone 6 und mit Face ID beim iPhone X. Anstatt das Datenblatt des iPhone 14 Pro zu studieren, lohnt es sich also zu überlegen, ob man im Alltag irgendwie durch das bestehende iPhone eingeschränkt wird. Beispielsweise durch einen kaputten Akku oder ein zerrissenes Display. Funktionieren diese Komponenten indessen, so ist das eigene Geld in diesen Zeiten überall besser aufgehoben, als im Rachen eines Großkonzerns.

Zählt ihr hingegen zur ersten Gruppe, so ist die Einrichtung eines neuen iPhones bereits ein Erlebnis und eine Glücksquelle für sich. Der Kauf erfolgt weniger rational als aus Gründen des Interesses an neuer Technologie. Und selbstredend ist für solche Personen – mich eingeschlossen – ein oval ausgeschnittenes Displayloch irgendwie cool. Auch eine Kamera, die bei 10-facher Vergrößerung marginal schärfer ist, fasziniert mich. Ja sogar das Gefühl, einmal wieder ein neues Gerät mit dem neusten Chip zu nutzen, macht mich irgendwie glücklich. Das mag verrückt klingen, aber so sind wir eben. Wir Technikfans. Für unsereins ist das Upgrade ab dem iPhone 12 (Pro) und älter sicherlich spannend. Das 13 Pro würde ich tatsächlich auch an dieser Stelle ausklammern, zu klein ist der Unterschied.

iPhone 14 Pro (l) vs. iPhone 13 Pro (r)

Das iPhone 14 Pro im Alltag

Dieser Artikel soll aber keine Philosophiestunde und auch keine moralistische Gesellschaftskritik darstellen. Deshalb kommen wir nun gerne zu allen Details, für die ihr vermutlich auf den Artikel geklickt habt. Rein also ins Getümmel!

Display

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, die Dynamic Island fällt nicht auf. Das tut sie, und zwar positiv. Man hat zum ersten Mal das Gefühl, ein ganzheitliches Display in den Händen zu halten. Dies ist besonders bei hellen Hintergrundbildern bemerkbar, da an jeder Stelle des Displayrands Pixel leuchten und so den iPhone-Rahmen verschwindend schmal aussehen lassen. Das iPhone wirkt so vollständig wie nie. Deutlich wird dies beim kurzen Zurückwechseln auf das iPhone 13 Pro, dessen Notch irgendwie altbacken wirkt.

Und apropos Display. Es sieht fantastisch aus, obgleich dies beim Vorgänger genauso der Fall war. Und ist es jetzt heller? Dazu entbrannte zuletzt eine Debatte auf Twitter, nachdem ich zu verstehen gegeben hatte, dass ich im Alltag keine 2000 Nits spüre. Das war kein Affront gegen Apple. Im Gegenteil, ich hatte selbst bei direkter Sonneneinstrahlung nie Probleme, das iPhone zu benutzen. Ich hätte diesen Satz vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten. Außerdem scheint es in Extremfällen ein bisschen heller zu sein als der Vorgänger, ja regelrecht zu leuchten. Placebo? Könnte sein. Mit großer Erleichterung kann ich jedenfalls beobachten, dass das iPhone 14 Pro nur mehr selten die Helligkeit wegen Überhitzung drosseln muss. Mein 13er tat dies im Sommer wöchentlich.

Always On Display

Ich hatte es die ersten Tage aktiviert, sodann aber schnell beobachtet, wie ich ständig darauf geschielt habe. Auch in wirklich unpassenden Momenten des Alltags. Schnell weg damit, war mein Fazit.

Design

Zum allgemeinen Design lässt sich logischerweise nicht viel sagen. Es hat sich ja nicht verändert. Ein bisschen ja, das Gerät fühlt sich erneut klobiger und unförmiger an als der Vorgänger, dem Kamerahügel sei Dank. Mittlerweile ist es ein Kameraberg geworden, mich stört er indessen nicht. Ich liebe es, Fotos zu schießen und trage gerne ein paar Gramm mehr mit mir herum. Ich würde auch ein iPhone mit fünf Linsen gerne benutzen. Aber das ist sehr subjektiv. Die beliebteste Frage meiner Kollegen war, ob es denn auf dem Tisch jetzt mehr wackelt. Diese Furcht konnte ich noch nie verstehen, ich halte mein iPhone für gewöhnlich in der Hand, wenn ich es benutze. Soll es doch wackeln, wie es will.

Das Immer-An-Display verstehe ich nicht. Es graut mir davor, durch einen ständig aktivierten Bildschirm noch mehr von der Arbeit oder Freizeit abgelenkt zu werden.

Dynamic Island

Das sich verändernde, alles verändernde, multi­taskende, hast-du-das-gesehen iPhone Erlebnis ist…ach warte, entschuldigt bitte. Tut mir leid, falscher Text. Der stammt ja von der Apple Homepage und ist wirklich eine Übertreibung sondergleichen. Sofern dieses Stück Pixelschwund irgendetwas maßgeblich verändert, betrifft es das Aussehen des iPhones. Und wie oben beschrieben, gefällt mir das sehr gut. Es ist die coolste iPhone-Front, die es je gab.

Dynamic Island vs. Notch

Eine echte Veränderung im Alltag würde für mich jedoch bedeuten, ich könnte ab sofort Dinge erledigen, die ich bisher nicht konnte. Und dem ist nicht so. Die Musiksteuerung ist nun einfacher zu erreichen und der Timerablauf jederzeit einsehbar, na gut. Ansonsten konnte ich leider selten davon profitieren. Selbst für Musik navigiere ich am Ende meist wieder in die App selbst. Keine Frage: Das Interface und die Gesten sind exzellent umgesetzt. Animationen oder banale Telefonate sehen „todschick“ aus mit diesen Audiowellen, die zur Stimme passen. Nur frage ich mich, welches Problem Apple mit der Island lösen wollte? Es gibt nämlich leider keines.

Das Argument, da müssten jetzt einmal die fleißigen Entwickler ran, zieht für mich gar nicht. Das haben wir ja schon bei 3D Touch gesehen, welches Apple ähnlich revolutionär angekündigt hat. Und jetzt, wo sind denn die ganzen krassen 3D-Touch-Widgets? Ach ja stimmt, 3D Touch gibt es ja dummerweise nicht mehr. Verdammt.

So ähnlich könnte es meiner Meinung nach auch der Island ergehen. Die existiert so lange, wie man sie technisch braucht, und wandert dann in abgeschwächter Form ins Abseits – analog zum jetzigen „lange Tippen“ auf ein Homescreen-Icon anstelle von 3D Touch. Versteht mich nicht falsch. Jede neue Funktion hat für irgendjemanden da draußen einen tollen Mehrwert. Das mag auch für die Island gelten. Aber wer glaubt, hier ist Apple einer großen neuen UI-Revolution auf der Spur, der könnte leider schon zeitnah bitter enttäuscht werden. Das ist zumindest meine Laien-Prognose.

Das Argument, da müssten jetzt einmal die fleißigen Entwickler ran, zieht für mich gar nicht. Das haben wir ja schon bei 3D Touch gesehen.

Die unterschiedlichen Komponenten der Dynamic Island sind in hellem Licht deutlich zu erkennen.

iPhone 14 Pro Kamera(s)

Und was können die drei neuen Super-Linsen? Die Tatsache, dass ich in meinen Testfotos mehrfach iPhone 13 mit iPhone 14 Pro verwechselt habe, sagt schon vieles aus. Aber wir wollen fair bleiben, einmal der Reihe nach!

Apple hat vor allem die Schärfe des neuen 48-Megapixel-Sensor hervorgehoben sowie qualitativere Aufnahmen bei Dunkelheit. Nun sind 48 Megapixel freilich schärfer als 12, wer hätte das gedacht. Es macht richtig viel Spaß, im neuen ProRAW zu fotografieren. Irgendwie hat man das Gefühl, weniger zu verpassen und stets mehr einfangen zu können. Weil man es faktisch auch tut.

Aber wer bitteschön fotografiert in ProRAW? Ich fülle mit wenigen ProRAW-Fotos einen ganzen Gigabyte! Fotografen werden ein Fest haben. Für 98 Prozent der Nutzer ist ProRAW aber wie für uns Österreicher die Höchstgeschwindigkeit im Mercedes. Klingt cool, kann man jedem erzählen, faktisch aber nicht mehr als einmal im Jahr auf der deutschen Autobahn ausfahren. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, sein Auto aufgrund der Höchstgeschwindigkeit zu kaufen.

Die Kamera wuchs nochmals ein bisschen an. – iPhone 14 Pro (l) vs. iPhone 13 Pro (r)

Schade ist, dass Apple nicht mehr herausholen konnte für die normalen Shots mit 12 Megapixel. Vielleicht sind das aber simple physikalische Grenzen. Zaubern kann Cupertino auch nicht. Obwohl man durch super tolle KI das Zusammenrechnen von 4 Pixeln versprochen hatte, bleiben sichtliche Verbesserungen beim Weitwinkelobjektiv zumeist aus. Bei optischen Tele-Aufnahmen und auch digitalem Zoom kann das 14 Pro in der Regel das schärfere Bild erzeugen. Auch das ist aber nicht gesetzt.

Eine echte Verbesserung im Night-Mode konnte ich nicht erkennen. Punktuell sieht das iPhone 14 Pro etwas besser aus, in der Regel aber fast gleich wie sein Vorgänger. Das seht ihr gleich unten.

Die Videoaufnahmen waren vorher schon absolute Industriespitze. Mit dem sehr gut funktionierenden Action-Modus baut Apple den Vorsprung noch weiter aus. Das ist wirklich beeindruckend. Auch der Kino-Modus ist mittlerweile in einem Stadium, wo man ihn verwenden könnte. Zum Beispiel für kleine Werbefilmchen für Instagram oder Aufnahmen für die eigene Homepage.

„Lukas, jetzt laber nicht und zeig uns endlich Fotos.“Gut, ihr habt ja recht. Für meinen Test habe ich fast 300 Fotos mit 13 Pro und 14 Pro. Zu verschiedenen Tageszeiten und an ganz verschiedenen Orten. Seht hier selbst meine Ergebnisse:

Hinweis: leider können die Fotos auf Grund der Dateigröße nicht in der App geöffnet werden. Ich habt euch einige Originalaufnahmen des 14 Pro und auch ein Video in 4K hier auf Drive geladen, falls ihr euch dafür interessiert. 

Szene 1: ProRAW iPhone 14 Pro bei Nacht

iPhone 14 Pro RAW-Aufnahme — 24 mm ƒ1.78, ISO 800, 1/25 s

Und hier das gleiche Bild, nur hineingezoomt und leicht bearbeitet. Für die schwierigen Lichtverhältnisse ist das nichts weniger als beeindruckend:

Szene 2: Teleaufnahme (3-fach + digitaler Zoom) iPhone 14 Pro vs. iPhone 13 Pro

Hier ist schön erkennbar, dass das 14 Pro etwas schärfer abschneidet und zudem die Farben (z.B. Goldton der Uhr) besser trifft. Auch das Dach des Turms sieht beim 13er etwas verwaschen aus.

iPhone 13 Pro

iPhone 14 Pro

Verschiedene Gegenüberstellungen

Es folgen verschiedene Gegenüberstellungen, für die ich nahe genug ins Foto gezoomt habe, um die Unterschiede erkennbar zu machen. Das iPhone 14 Pro befindest sich stets links, das iPhone 13 Pro rechts:

Natürliche und künstliche Lichtquellen. Das iPhone 14 Pro ist heller und flacher, das 13 Pro erzeugt für mich aber das stimmigere Bild.

Klar erkennbar: das iPhone 14 Pro kommt mit der hellen Lichtquelle im Hintergrund sowie dem Steinboden besser klar. Der Vordergrund mit den Eissorten ist beim iPhone 13 Pro hingegen schärfer.

Eine 0-Nummer für beide Smartphones. Bei 15-fachem Zoom und Abendstimmung ist keines zu gebrauchen. Das 14 Pro erzeugt dennoch ein um Welten besseres Bild.

Ein Night-Mode-Shot, bei dem das 13 Pro dem 14 Pro absolut das Wasser reichen kann. Im Zweifel ist das 14 Pro nur minimal schärfer.

Ein unfairer Vergleich: ProRAW auf dem 14er gegen 12-Megapixel im 13er. Der Unterschied ist gigantisch.

Ein Bild ohne Unterschiede: Das iPhone 13 Pro schneidet genauso gut ab.

Verschiedene Aufnahmen mit iPhone 14 Pro

Die folgenden Bilder zeigen nur Aufnahmen des 14 Pro, die jedenfalls bezeugen, wie weit Smartphone-Fotografie mittlerweile gekommen ist. Eine digitale Knipse ist beinahe obsolut geworden, bei Tag und Nacht:

iPhone 14 Pro ProRAW bei Nacht – bearbeitet

iPhone 14 Pro 3-fach-Telelinse bei Tageslicht – unbearbeitet

iPhone 14 Pro Weitwinkel – unbearbeitet

iPhone 14 Pro 3x-Telelinse – bearbeitet

iPhone 14 Pro Portraitmodus in schlechtem Licht – bearbeitet

iPhone 14 Pro ProRAW – bearbeitet

Zwei richtig schöne Verbesserungen sind für mich der Umgang mit Lichtquellen (und damit HDR bzw. der ISP) sowie die Farbechtheit und Farbtreue des 14 Pro. Das 13 Pro stellte Glanzlichter für meinen Geschmack oft zu grell dar und verlor deshalb Details. Ebenso fand ich oft ein Hauch zu viel Grün im Farbmix.

Dass wir hier derart tief tauchen müssen, um Verbesserungen im Alltag zu finden, zeigt aber, wie verdammt ähnlich die beiden Kamerasysteme dann doch sind.

Akkulaufzeit, Performance, Sonstiges

Seid euch bitte bewusst, dass ich vom iPhone 13 Pro gewechselt bin. Das bedeutet, im Alltag merke ich keine längere Akkulaufzeit und auch keine Performance-Verbesserungen. Ganz anders sieht dies für Nutzer eines iPhone 12 oder älter aus. Sie werden ein Fest aus butterweichen Animationen dank 120Hz, pfeilschneller Performance, nicht existierenden Abstürzen und zumindest einer Akkulaufzeit vorfinden, die einen durch den Tag bringt. Nur ist das alles kein Grund zur Freude, sondern der absolute Mindeststandard für ein Smartphone, das mit Zubehör knapp 1.400 EUR kostet.

Mich hat mein Vater letztens gefragt, wieso sein iPhone-12-Pro-Akku denn so schlecht sei. Ich meinte etwa salopp: „Ja, das war ein schlechter Jahrgang beim Akku“. Seine Antwort traf es auf den Punkt: „Ein schwacher Trost für ein 1.400-Euro-Gerät“.

Details wie die Unfallerkennung oder auch etwaige SAT-Funktionen in den USA konnte ich leider nicht testen. Dazu findet ihr aber bereits etliche hervorragend produzierte Testberichte im Netz.

Große iOS-Bugs konnte ich nicht beobachten. Ich bin zufrieden, das Ding läuft. Lasst euch nicht von Einzelfällen in die Irre führen.

Sinnloser Luxus?

Wenn ein Displayloch, bessere RAW-Fotos für Fotografen und eine Unfallerkennung die großen neuen Funktionen sind, dann sind wir weit gekommen. Natürlich auch im positiven Sinne. Die iPhones sind klasse Geräte. Nur findet sich nicht einmal mehr in der Kamera ein Bauteil, das ein Upgrade vom letztjährigen Modell rechtfertigen würde. Das war beim 13 Pro anders. Professor Doktor Rieck hat in einem seiner neuesten Vorträge das iPhone-Erlebnis sehr treffend mit einem Luxushotel verglichen. Es sieht toll aus, du musst den Koffer nicht selbst ausräumen, der Gruß aus der Küche ist automatisch dabei, ja sogar das Mineralwasser wird eifrig nachgeschenkt. Doch am Ende stellt sich dadurch keine Verbesserung ein, denn die Kleider sind nicht so ausgeräumt, wie man es selbst haben möchte, den Gruß aus der Küche kann man ohne Pinzette nicht essen und auch das Getränk hätte man sich lieber aus der Speisekarte ausgewählt.

Nun zeugt diese Analogie schon von fehlender Sachkenntnis des Professors. Doch irgendwie gefiel sie mir auch. Die Dynamic Island oder RAW-Fotos konnte ich leider nicht in meine Alltagsroutine integrieren und Auto habe ich keines. Da schmelzen die neuen Funktionen schnell auf ein Häufchen zusammen.

Fazit

So sind wir wieder beim Anfang. Überlegt euch, in welche Kategorie ihr gehört. Tech-Fan oder doch rationaler Käufer? Entsprechend könnt ihr für meine Begriffe entscheiden.

Letztendlich ist ein iPhone-Kauf immer noch ein „Safe Bet“. Ihr macht damit nichts falsch und müsst keine 40 Modelle vergleichen. Und jetzt einmal ehrlich: von welcher anderen Marke kann man das ernsthaft und so einfach behaupten? Ich finde: Von gar keiner.

Und nun lasst uns gerne in die Diskussion einstimmen! Wie seht ihr das Ganze? Geben mir die iPhone 14-Nutzer unter euch Recht? Ich beteilige mich gerne an der Diskussion in den Kommentaren! ;-)

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Lukas Gehrer
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27 Kommentare zu dem Artikel "Unser iPhone 14 Pro REVIEW: Sinnloser Luxus? – Apfelpage.de-Testbericht"

  1. Thorti 8. Oktober 2022 um 16:29 Uhr ·
    sehr guter Artikel… Danke! kann in vielem zustimmen als jemand, der vom 12pro aufs 14pro gewechselt ist. Bin aber trotzdem sehr zufrieden! LG aus Westfalen! Th.
    iLike 7
  2. Thorti 8. Oktober 2022 um 16:31 Uhr ·
    Danke, guter Artikel! kann in vielem zustimmen als jemand der vom 12 pro auf das 14 pro gewechselt hat. Bin aber trotzdem sehr zufrieden! Liebe Grüße aus Westfalen! T.
    iLike 0
  3. Peter S. 8. Oktober 2022 um 16:44 Uhr ·
    Nach einem kurzen Nachdenken und erstem Habenwollen beim Erscheinen hat sich der Drang nach einem 14 Pro zwischenzeitlich in ein entspanntes „Och nöö“ gewandelt. Die echte Innovation heuer war m.E. die Ultra-Watch und ich habe das nötige Spielgeld dann lieber in die Uhr gesteckt. Ich hoffe derweil immer noch auf ein iPhone ohne Buckel und ohne physischen Stecker – das „alte 12er Pro“ taugt mir derweil immer noch bestens – überspringe ich dann eben mal 2 oder 3 Generationen. Beim Telefon ist irgendwie erstmals die Luft raus.
    iLike 2
    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 15:05 Uhr ·
      Man muss nur die ersten Tage durchstehen. :D
      iLike 2
  4. Huu 8. Oktober 2022 um 16:50 Uhr ·
    Erstmal Danke für den guten Testbericht, insbesondere den Kameravergleich. Zitat: „Mit großer Erleichterung kann ich jedenfalls beobachten, dass das iPhone 14 Pro nur mehr selten die Helligkeit wegen Überhitzung drosseln muss.“ Kleine Anmerkung dazu: Das dürfte sich aber bei der nächsten Hitzewelle wohl wieder ändern, weil die neuen Geräte erst nach der großen Hitze herausgekommen sind. ;) Ich nutze das iPhone 13 Pro und hatte gar nicht die Idee, auf das 14 Pro umzusteigen. Die 48 MP hörten sich für mich allerdings so an, als hätte die Kamera einen riesigen Sprung gemacht. Ich fotografiere viel mit dem iPhone und finde deswegen deinen Test total interessant. Ich gehöre zu denen, die sich schon lange über die Notch ärgern und finde, dass  sich da jetzt endlich mal etwas Spaßiges hat einfallen lassen. Ich gebe Dir allerdings recht, dass die Sinnhaftigkeit der Digitalen Insel in Frage steht. Immerhin scheint es so, dass man jetzt wenigstens alles auf dem Display erkennen kann.. Ich werde mein iPhone 13 Pro auf jeden Fall noch länger benutzen, mindestens bis endlich Lightning durch USB C ersetzt wird, was meines Erachtens schon längst hätte stattfinden müssen.
    iLike 3
    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 15:04 Uhr ·
      Danke Huu, würde dich zum Kameravergleich noch mehr interessieren? Lg Lukas
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  5. Martin 8. Oktober 2022 um 17:15 Uhr ·
    Toller Artikel ,Danke. Ich mach leidenschaftlich gerne iPhone Fotos doch aktuell benutze ich wenn es wirklich drauf ankommt das 13er meiner Frau das deutlich besser Bilder macht als mein 11er. Daher ein optimaler Zeitpunkt zum Wechsel auf das 14 Pro ich kann es kaum erwarten . Leider warte ich direkt bei Apple noch bis Ende Okt Anfang Nov. bis das IPhone kommt .
    iLike 0
  6. Mario 8. Oktober 2022 um 18:42 Uhr ·
    Komme von 12 mini und bin sehr zufrieden, always on und Dynamic Island gefallen mir. Die Akkulaufzeit ist klasse und gefühlt mit 5G+ nochmal ein Stück besser. Für mich weniger Luxus als z.B. eine Schachtel Zigarretten.
    iLike 2
  7. Mikesch 8. Oktober 2022 um 21:24 Uhr ·
    Super geschrieben!!!! Ich kann Dir in allem zustimmen. Bitte mehr von solchen treffsicheren Beiträgen. Gruß auch aus Westfalen
    iLike 1
    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 15:04 Uhr ·
      Danke Mikesch, freut mich sehr.
      iLike 0
  8. Wolfgang 8. Oktober 2022 um 22:54 Uhr ·
    Na ja… Nicht nur User sondern gerade die Medien schreien doch ständig nach neuen Features. Mit vernünftigen Entwicklungszyklen käme vielleicht sogar noch was innovatives dabei raus. Dafür müssten wir vielleicht aber mal 3 Jahre auf ein „neues“ iPhone warten. Und wenn ich nicht nur eure Artikel nach iPhone-Vorstellung zur Dynamic Island lese, dann frage ich mich ob alle Welt meint das ich wegen so einem Feature ein neues iPhone kaufe. Mal ehrlich… die Dynamic Island sollte softwaretechnisch mindestens auf 13 wenn nicht auch 12 umsetzbar sein.
    iLike 1
  9. Monsi 8. Oktober 2022 um 23:04 Uhr ·
    Toller Artikel! Sehr interessant und deine Meinung kann ich in vielen Bereichen vertreten. Ich bin vom 11Pro auf das 14Pro umgestiegen. Mich „schockten“ zuerst die wuchtigen drei Kameras. Wenn das so weiter geht haben wir bald einen eingebauten 45 Grad Stand im Iphone 25 oder so. Die Bilder sind allerdings im Vergleich zum 11Pro wirklich deutlich schärfer und brillanter. Die Videos extra hell beim abspielen, hab ich das Gefühl. Das ist auch neu für mich. Ich mochte allerdings die runden Kanten des 11Pro mehr. Gewöhnungssache vielleicht. Die Island finde ich nicht so aufdringlich in ihrer Funktion, als ich in anderen Artikeln gelesen hatte. Mir gefällt die Island ganz gut. 😉 Die Einrichtung des 14Pro fand ich deutlich leichter und schneller als noch vor knapp drei Jahren mit dem 11Pro. Da wurde softwareseitig wieder etwas daran getan. Das Display fällt mir allerdings auch sehr positiv in allen Bereichen, bezüglich Helligkeit und Schärfe, auf.
    iLike 1
  10. Klaus Laakmann 9. Oktober 2022 um 06:12 Uhr ·
    Toller Artikel! Danke. Eigentlich gehöre ich zur Gruppe der Technikfans. Aufgrund der aktuellen Preisentwicklung übe ich mit in Vernunft. Bisher hat es geklappt…
    iLike 0
    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 15:03 Uhr ·
      Viel Glück weiterhin! Danke fürs Kompliment. :))
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  11. Lekoy90 9. Oktober 2022 um 10:07 Uhr ·
    Ein Arbeitskollege hat das 14 pro … hab ihn drauf angesprochen und er hat es mir dann gezeigt … die Farbe lila die er ausgesucht hatte fand ich in echt noch schöner als auf den Bildern und das mit der Dynamic Island fand ich schon cool … hatte vorher das 12er und meinte dass sich hier schon diverse Verbesserungen merkbar gemacht haben … kurz hatte ich dann das Gefühl das 14 Pro haben zu müssen. Im Nachhinein betrachtet wenn ich mein 13 pro in der Hand halte vermisse ich dann aber wiederum gar nix und denke nicht mal daran mir das 14er zu holen …. Vllt nächstes Jahr dann mit dem 15er… also nicht nur vllt sondern sehr wahrscheinlich in der Hoffnung den a17 mit dem 3nm verfahren zu erhalten usb c und evtl teleskopkamera… die Änderungen an der Kamera vom 14er sind mir dann doch zu marginal …. Das ist eher das suchen nach dem Haar in der Suppe
    iLike 0
  12. SG76 9. Oktober 2022 um 15:54 Uhr ·
    Als Erstes: Toller Artikel Lukas! Ich bin eigentlich nicht der große Kommentarschreiber, finde aber Beiträge und „Diskussionen“ unter Artikeln immer spannend und denke, ich könnte auch mal etwas mehr schreiben. Meine iPhone-Historie ist linear: 4, 6, 8. Ja, ich hab immer noch das 8er. Es läuft auch unter iOS 16 noch flüssig und zuverlässig. Jedesmal wenn Apple ein neues iPhone vorstellt mache auch ich mir meine Gedanken, und zwar so ähnlich wie von Lukas beschrieben. Habe ich einen Mehrwert von einem neuen Gerät? Lohnt es sich, das Geld zu investieren? Bisher konnte ich (wohlgemerkt auf mein Nutzerverhalten bezogen) diese Fragen stets mit nein beantworten. Dass es in der Entwicklung von bahnbrechenden Features nicht mehr so rasant voranschreitet ist doch klar. Daher auch nur der relativ kleine Sprung vom 13pro zum 14pro. In vielen Fällen geht’s doch auch nur darum, sagen zu können, dass man das neuste, beste, teuerste iPhone hat. Mal gespannt, wie lange ich meinem 8er treu bleibe…
    iLike 0
    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 16:00 Uhr ·
      Gerade in diesen Zeiten lohnt sich dieser Gedankengang finde ich. 1000 € sind 1000 €…
      iLike 0
      • Ich 9. Oktober 2022 um 19:26 Uhr ·
        Allerdings sind 1000 € in 12 Monaten vielleicht nur noch 500 €, das wäre dann wieder ein Argument, jetzt das iP 14 Pro zu kaufen, bevor das 15er 3000 € kostet :D
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    • Helmut 10. Oktober 2022 um 20:21 Uhr ·
      Hatte das 8er und bin dann schnell auf das 11 Pro gewechselt. Der Fortschritt bei den Fotos ist genial. Wenn man das iPhone als Haupt-Gerät dafür nutzt lohnt sich aus meiner Sicht der Wechsel deutlich.
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  13. Steffen 9. Oktober 2022 um 18:45 Uhr ·
    Danke Lukas, sehr gelungener Beitrag, was mich vorallem interessierte war alles zur neuen Kamera. Inklusive aller Kommentare, musste man zwar ziemlich viel Lesen, aber was mich dabei freute, diesmal nur passende zum Thema geführt Kommentare in gutem Ton! Ich hatte iPhone 14 Pro von Kollegen für mehr als ne Stunde zum Testen, mein Fazit: Teure Zwischenstufe beim Chip hätte nicht sein müssen, durch verbesserte Kamera lieber USB-C da bei Fotos in neuen ProRAW die Datenübertragung mehrerer Fotos doch nen Weilchen gedauert hat. Werde mir das Geld sparen und noch ein Jahr mit Neukauf warten!
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  14. Blacky 9. Oktober 2022 um 20:30 Uhr ·
    Guter Artikel, wirklich. Die Monster-Großen IPhones kamen für mich nie in Frage, ich liebe die minis und finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass in der 14er Generation es das nicht mehr gibt. Habe mir daher nach dem IP 12 mini jetzt das 13 Mini geholt, und behalte das 12er als Backup. Aber wohin die Reise langfristig geht, keine Ahnung ohne Mini Varianten…😔
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    • Lukas Gehrer 9. Oktober 2022 um 22:18 Uhr ·
      Total, bin bei dir. Irgendwie müssen sie die Minis weiterproduzieren, ev mit dem SE.
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  15. T-1000 10. Oktober 2022 um 12:38 Uhr ·
    Ich hatte bis vor kurzem ein iPhone Xs und habe jetzt nach 4 Jahren gewechselt. Mein neues iPhone 14 pro ist schon ein deutlicher Unterschied in vielen Bereichen. Alle 4 bis 5 Jahre ein neues iPhone und man hat wirklich tolle Verbesserungen. In dem Rhythmus habe ich immer gewechselt und habe es nie bereut !!!!
    iLike 1
  16. Häsin 10. Oktober 2022 um 15:21 Uhr ·
    So wie ich! Bin von iPhone XsMax zu 14 pro Max gewechselt und betrachte und nutze mein iPhone mit Genuss. Und lieber Lukas, gäbe es den Rachen eines Großkonzerns nicht – es gäbe kein IPhone. Mit keinem anderen Hersteller wollte ich tauschen. Aber danke für Deinen guten Bericht!
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  17. John McMuff 11. Oktober 2022 um 21:05 Uhr ·
    Ich komme vom 12 pro und habe mich nach einem halben Jahr so geärgert, nicht dass Max genommen zu haben. Das 13 gab mir dann leider zu wenig. Das 14 Pro Max hat mich in der Keynote schon gepackt. Wohl auch, weil ich klar zu Kategorie 1 gehöre. Was mich am meisten im Vergleich zum 12er fasziniert, ist der Akku… unfassbar! Von der Kamera hätte ich fast mehr erwartet. Ich suche immer noch verzweifelt nach „besseren“ Bildern im Vergleich zu 12 Pro. Die 120 hz spüre ich kaum. Allerdings durchaus den schnelleren Prozessor und das einfach schönere und größere Display. Ich bereue den Kauf nicht, auch wenn es sehr viel Geld war. Nun muss es aber fünf Jahre durchhalten ;-) Ganz bestimmt halte ich das durch…
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  18. Lumpengesindel 13. Oktober 2022 um 08:07 Uhr ·
    Habe jetzt seit ca 3 Wochen das iPhone 14 pro. Always on … ist on. Alles gut bis auf-> Mit der Akkulaufzeit bin ich nicht zufrieden. Muss spätestens nach 1,5 Tagen, eher täglich den Akku laden. Für 1400€ ist das eine sehr lausige Leistung von Apple. Mein Vorkriegsmodell iPhone6, das ich jetzt fast 7 Jahre in der Tasche hatte lief nahezu 3-4 Tage.
    iLike 0
  19. T-1000 14. Oktober 2022 um 06:57 Uhr ·
    Ganz ehrlich, ich hatte auch ein iPhone 6s 4 Jahre lang und da war die Akku Laufzeit nicht gut. Das hat auch jeder Testbericht damals ergeben. 3 bis 4 Tage Laufzeit schafft kein modernes Smartphone von heute außer man benutzt es gar nicht. Das iPhone 14 pro hat eine sehr gute Laufzeit mit die beste auf dem ganzen Smartphone Markt !!!!
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