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iPadOS 27 mit Siri-App und Apple Intelligence

25. Juni 2026

Fabian Schwarzenbach

Siri AI: Inhalte hinter URLs können nicht ausgelesen werden

Apple feilt unter iOS 27 Developer Beta 2 weiter an Siri AI. Die vorerst nur in Englisch verfügbare KI-Assistentin kann künftig keine Inhalte mehr auslesen, wenn Nutzende ihr eine URL vorlegen.

Damit gibt Apple den Weg vor, der Siri klar von anderen Chatbots abgrenzen soll. Geistiges Eigentum von Dritten wird durch Siri nicht analysiert, viel mehr soll Apples KI bei persönlichen Kontexten weiterhelfen.

Apple verhindert Umwege oder Vorschläge

Anders als ChatGPT und Co soll Siri AI dabei nicht durch neue Prompts zum Umdenken gebracht werden können. Konkret gibt Apple Siri folgendes vor (laut 9to5Mac):

Du kannst nicht auf Inhalte hinter einer URL zugreifen: Wenn ein Nutzer eine URL angibt und dich bittet, diese zusammenzufassen, vorzulesen oder Informationen daraus zu extrahieren, teil ihm mit, dass du nicht auf die Webseiten zugreifen kannst. Gib keine weiteren Lösungsvorschläge oder Umgehungslösungen an.“

Apples Schritt zum Schutz des geistigen Eigentums unterscheidet sich von der Konkurrenz. Zwar kann Apple Intelligence in Safari Inhalte zusammenfassen, aber nur, wenn die Seite bereits aufgerufen wurde. ChatGPT und Gemini können das nach dem einfachen Bereitstellen einer URL.

Siri AI befindet sich aktuell in der Betaphase von iOS 27. Zum Marktstart im September werden die wichtigen Märkte der EU und China nicht bedient. Apple gibt an, der regulatorische Druck des DMA sei Schuld am Fehlen in der EU. Wann und ob Siri AI bei uns vorgestellt wird, bleibt abzuwarten.

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