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25. Juni 2026

Roman van Genabith

Preise steigen kräftig: Apple macht Mac, iPad und Co. deutlich teurer

    • Apple hat seine Preise für zahlreiche Produkte deutlich erhöht.
    • Macs, iPads und weitere Produkte werden schmerzhaft teurer.
    • Unternehmenschef Tim Cook hatte diese Preiserhöhung bereits angekündigt.

Apple hat die Preise für zahlreiche Hardware-Produkte erhöht. Betroffen sind unter anderem Macs, iPads, Apple TV, HomePod und Vision Pro. Hintergrund sind nach Angaben des Unternehmens deutlich gestiegene Kosten für Speicher- und Halbleiterkomponenten.

Mac-Preise springen besonders hoch

Besonders deutlich fällt die Preisanpassung bei den Mac-Modellen aus. Das 13-Zoll-MacBook Air mit M5-Chip kostet nun ab 1.400 Euro statt bisher 1.200 Euro. Für das MacBook Neo werden künftig mindestens 800 Euro fällig, zuvor lag der Einstiegspreis bei 700 Euro.

Auch das MacBook Pro wird teurer. Das Basismodell startet nun bei 2.200 Euro statt bislang 1.900 Euro. Die höchst ausgestattete Variante mit M5-Max-Chip, 128 GB Arbeitsspeicher und 8 TB SSD kostet nun mehr als 11.300 Euro. Im Handel werden die Geräte derzeit allerdings häufig zu niedrigeren Preisen angeboten als im Apple Store.

Bei den Desktop-Rechnern beginnt der Mac Studio jetzt bei 3.000 Euro. Der Mac mini M4 mit 256 GB SSD, der lange Zeit für weniger als 600 Euro erhältlich war, wird im Apple Store inzwischen für 950 Euro angeboten. Der iMac startet künftig bei 1.800 Euro. Für diese Modelle steht ein Update auf die M5-Prozessoren noch aus.

iPads, Apple TV und weitere Artikel ebenfalls teurer

Auch die iPad-Reihe ist von den Preiserhöhungen betroffen. Das Standard-iPad kostet nun knapp 500 Euro statt zuvor 380 Euro. Das iPad Air beginnt bei 800 Euro statt 650 Euro, während das iPad Pro ab sofort mindestens 1.300 Euro kostet. Zubehör wie Tastatur oder Eingabestift sind dabei nicht enthalten.

Weitere Preissteigerungen gibt es bei Apple TV und den HomePod-Lautsprechern. Die Basisversion des Apple TV 4K kostet nun mehr als 200 Euro, die Variante mit Ethernet und Thread liegt bei rund 300 Euro. Auch für Vision Pro verlangt Apple künftig einen höheren Einstiegspreis von rund 4.000 Euro.

Unverändert bleiben vorerst die Preise für iPhone und Apple Watch. Apple schließt jedoch weitere Preisanpassungen nicht aus. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, dass steigende Kosten für Speicher und andere Komponenten künftig an Kunden weitergegeben werden könnten. Als Ursache nennt Apple insbesondere die stark gestiegene Nachfrage nach Speicherbausteinen durch den Ausbau von KI-Rechenzentren, wodurch sich die Einkaufspreise in kurzer Zeit erheblich erhöht hätten.

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