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Neue M1-Malware entdeckt: Bislang unklare Bedrohungslage

Eine weitere Malware für M1-Macs wurde offenbar in die Freiheit entlassen. Sie ist aktuell noch nicht gefährlich, denn sie trägt im Moment noch keine Nutzlast. Das kann sich aber ändern und dann würde sich ein ernstes Problem ergeben.

Eine weitere Malware, die speziell für den M1-Mac angepasst wurde, tauchte unlängst auf zahlreichen Systemen auf. Ihr wurde der Name „Silver Sparrow“ gegeben, die Schadsoftware wurde von Sicherheitsforschern der Firma Red Canary entdeckt. Inzwischen wurde die Infektion mit „Silver Sparrow“ auf rund 291.000 Macs in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und weiteren Ländern bestätigt.

„Silver Sparrow“ kann im Java-Installer für macOS auf M1-Macs auf eine Maschine Gelagen. Aktuell ergibt sich hieraus noch kein Problem: Die Schadsoftware trägt noch keine Nutzlast. Diese wird häufiger von Angreifern nachgerüstet, wenn sie feststellen können, dass der grundsätzliche Befall funktioniert.

Hintergründe neuer Malware sind noch nicht klar

Aktuell ist nicht sicher, in welcher Weise die Schöpfer von „Silver Sparrow“ die Software einsetzen wollen. Wird sie auf einem Intel-Mac gestartet, produziert sie nur ein leeres Fenster mit einer „Hallo Welt“-Nachricht, wie sie häufig von Entwicklern als aller erstem Programmierschritt genutzt wird. Auf einem M1-Mac lautet die Botschaft schon ganz anders: You did it“!“

Wem das nicht recht schmecken mag, ist wohl mit Grund besorgt. Es gibt derzeit keine zuverlässigen Entdeckungsmethoden für „Silver Sparrow“, Nutzer können aber nach bestimmten Prozessen auf ihrem Mac suchen, die Entdecker der Malware haben hierzu entsprechende Anleitungen bereitgestellt. Dies ist die zweite Malware für M1-Mac,s die bislang entdeckt wurde. In einer weiteren Meldung berichteten wir zuvor über einen ersten Fund in dieser Richtung.

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Roman van Genabith
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