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Nach gewalttätigen Protesten im Dezember: Wistron fährt indisches iPhone-Werk wieder an

Wistron hat die Produktion in seiner Fabrikation für iPhones in Indien, die im Dezember durch Unruhen unter der Belegschaft schweren Schaden genommen hatte, wieder aufgenommen. Den Ausschreitungen vorausgegangen waren mehrere Monate ohne Lohn für weite Teile der Belegschaft. Apple hatte Wistron daraufhin mit Sanktionen belegt.

Apples Zulieferer Wistron hat die indische Fabrikation, in der es Ende letzten Jahres zu schweren und gewaltsamen Unruhen gekommen war, wieder in Betrieb genommen. Wie chinesische Medien berichten, habe der Industrieminister der zuständigen indischen Lokalregierung Jagadish Shettar der Wiederaufnahme der Fertigung zugestimmt. Gleichzeitig mahnte er an, Zustände wie im Dezember 2021 sollten sich nicht wiederholen.

Apple reagierte mit Auftragsentzug auf gewaltsame Proteste

Im Dezember kam es in dem Werk von Wistron zu Unruhen in der Belegschaft, durch die große Teile der Einrichtung und des Maschinenparks beschädigt oder zerstört wurde, Apfelpage.de berichtete. Wistron hatte zunächst erklärt, eine unbekannte Anzahl Personen von außerhalb der Fabrik sei in den Standort eingedrungen und habe ihn mit unbekanntem Ziel verwüstet. Später dann musste das Unternehmen einräumen, dass in dem Werk für rund vier Monate vielen Beschäftigten kein oder nur ein geringer Teil des Lohns gezahlt wurde. Apple hatte daraufhin Wistron von der Vergabe neuer Aufträge ausgeschlossen, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet hatten.

Zum Zeitpunkt der Ausschreitungen arbeiteten rund 2.000 Beschäftigte in der Fabrik, die Anzahl soll binnen Jahresfrist auf rund 20.000 Arbeiter steigen.

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Roman van Genabith
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