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13. Juli 2026

Roman van Genabith

Mit M7 Ultra: Apple arbeitet an Mac mit Riesen-RAM-Unterstützung

Apples M-Series-Chips sollen künftig noch deutlich größere Leistungssprünge machen. Wohl mit dem Ziel, vor allem die Ausführung lokaler KI-Modelle noch effektiver zu machen, arbeitet Apple daran, Konfigurationen mit noch deutlich mehr Arbeitsspeicher zu unterstützen.

Apple arbeitet offenbar an einer deutlich leistungsfähigeren Speicherarchitektur für künftige Mac-Systeme. Wie der Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet, soll der für 2028 erwartete M7-Ultra-Chip bis zu 1,5 Terabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher (Unified Memory) unterstützen.

Ob Apple eine derart große Speicherausstattung tatsächlich anbieten wird, ist laut dem Bericht allerdings noch offen. Entscheidend könnte die Entwicklung auf dem Speichermarkt sein. Die anhaltende Knappheit und die stark gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher könnten Einfluss darauf haben, welche Konfigurationen letztlich in den Handel kommen.

Mac mit Riesen-RAM wäre reines Profigerät

Mit einer Unterstützung von bis zu 1,5 Terabyte Unified Memory würde Apple einen Wert erreichen, der bereits beim Intel-basierten Mac Pro aus dem Jahr 2019 möglich war. Das damalige Spitzenmodell konnte mit bis zu 1,5 Terabyte RAM ausgestattet werden.

Der Unterschied liegt jedoch in der Architektur. Während beim Mac Pro klassischer Arbeitsspeicher eingesetzt wurde, integriert Apple seit dem Umstieg auf Apple Silicon den Arbeitsspeicher direkt in das Chipdesign. CPU, GPU und weitere Recheneinheiten greifen dabei gemeinsam auf denselben Speicher zu, was kurze Zugriffszeiten und eine hohe Energieeffizienz ermöglicht.

Ein M7 Ultra mit bis zu 1,5 Terabyte Unified Memory würde sich vor allem an professionelle Anwender richten, die mit sehr großen KI-Modellen, komplexen Simulationen oder aufwendigen Video- und 3D-Projekten arbeiten.

Der M7 Ultra wird derzeit für das Jahr 2028 erwartet. Apple hat die entsprechenden Spezifikationen bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

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