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7. Januar 2026

Patrick Bergmann

macOS 26.2 und iPadOS 26.2 erhöhen die WLAN-Geschwindigkeiten diverser Mac- und iPad-Modelle

Mit iPadOS 26.2 und macOS Tahoe 26.2 hebt Apple die WLAN-Performance zahlreicher aktueller Geräte spürbar an. Grundlage dafür ist eine bislang eher unbeachtete, technisch jedoch relevante Änderung, die aus dem aktualisierten Platform Deployment Guide hervorgeht: Auf 5-GHz-Netzen wird nun eine Kanalbandbreite von 160 MHz unterstützt – statt der bisher üblichen maximal 80 MHz.

Diese Modelle profitieren davon

Konkret profitieren mehrere aktuelle iPad- und Mac-Modelle, die über einen kompatiblen Wi-Fi-6E-Chip verfügen. Die Hardware war bereits zuvor in der Lage, 160-MHz-Kanäle zu nutzen, wurde bislang jedoch softwareseitig limitiert. Unterstützt werden:

  • MacBook Pro ab M2
  • MacBook Air ab M2
  • iPad Pro mit M4
  • iPad Air mit M3
  • iPad mini mit A17 Pro

Spürbare Verbesserungen im Alltag

Der praktische Effekt ist deutlich: Mit 160 MHz auf 5 GHz lassen sich theoretische Datenraten erreichen, die nahe an das heranreichen, was bislang dem 6-GHz-Band von Wi-Fi 6E vorbehalten war. Nutzer profitieren von höherem Durchsatz, geringerer Latenz und stabileren Verbindungen – etwa bei großen Dateiübertragungen, Cloud-Backups oder lokalem Streaming in hoher Auflösung. Besonders relevant ist das für Haushalte und Büros, in denen 6-GHz-Netze noch nicht verfügbar oder bewusst nicht im Einsatz sind. Zwar bleibt das 6-GHz-Band weiterhin im Vorteil, was geringe Auslastung und eine saubere Funkumgebung betrifft, doch entsprechende Hardware ist bislang nicht flächendeckend verbreitet. Apples Schritt schließt diese Lücke geschickt: Nahezu maximale Wi-Fi-6E-Performance wird nun auch ohne 6-GHz-Netz möglich.

Der passende Router ist Pflicht

Wichtig bleibt allerdings: Der eigene Router muss 160-MHz-Kanäle im 5-GHz-Band aktiv unterstützen. Viele moderne Wi-Fi-6- und Wi-Fi-6E-Router bieten diese Option bereits, sie ist jedoch häufig standardmäßig deaktiviert oder aufgrund regionaler Vorgaben eingeschränkt. Ein Blick in die Router-Einstellungen lohnt sich daher – erst dann lässt sich das volle Potenzial der neuen Apple-Updates ausschöpfen.

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