Die in der vergangenen Woche von Apple vorgestellten Geräte sind ab heute im Apple Store zu kaufen und erreichen seit gestern die Vorbesteller. Dazu gehört auch das MacBook Neo, dass mit einem iPhone-Chip betrieben wird und daher hauptsächlich für Basis-Aufgaben herhalten soll. Wie gut das Gerät aber auch mit anstrengenderen Arbeiten umgeht, zeigen erste Reviews.
Dieser Frage hat sich Fotograph Tyler Stalman angenommen und das MacBook Neo mit seine professionellen Workflows für Foto- und Videoschnitt und -bearbeitung eingebunden.
4K-Videos und Multitasking sind kein Problem
Nochmal zur Erinnerung: Das MacBook Neo wird von einem A18 Pro aus dem Jahr 2024 angetrieben und greift auf 8 GB Arbeitsspeicher zurück. Die Stats und der Preis sprechen eher dafür, dass das Gerät für einfache Aufgaben in Schulen oder Universitäten genutzt werden wird. Der Fotograph kommt jedoch zu einer überraschenden Erkenntnis.
Selbst wenn alle installierten Programme geöffnet sind, lässt sich beispielsweise die App Fotos noch sehr flüssig durchforsten. Und das, obwohl der für Multitasking ausschlaggebende multi-core-Wert in ersten Tests deutlich hinter höherpreisiger Apple-Hardware zurückbleibt. Der Single-Core-Score dagegen kann sich sehen lassen, die temporäre Spitzenleistung dürfte also ausreichen, um professionelle Software zu bewältigen. Das zeigt auch Stalman am Beispiel von Final Cut Pro. Das Videoschnittprogramm, das wie der Name vermuten lässt eher auf professionellen Geräten beheimatet ist, läuft unter diesen Bedingungen ohne Probleme. 4K-Aufnahmen werden reibungslos abgespielt, sämtliche Hintergrundinformationen werden in Echtzeit angezeigt.
Erwähnt sei an dieser Stelle, dass die nagelneue Hardware Stand jetzt in der Lage sein mag, anspruchsvolle Tasks zu erfüllen. Wenn das MacBook Neo allerdings eine Zeit lang genutzt und das System zugeladen wird, könnte sich das schnell ändern.
Das gesamte Video mit dem Titel „MacBook Neo: Can It Handle Pro Apps?“ findet ihr hier eingebetet:


