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iPhone-Drossel bald abschaltbar: Tim Cook kündigt Update mit deaktivierbarer Bremse an

Apple knickt ein: Unter dem massiven Druck einer kritischen Nutzerschaft kündigt Tim Cook an, die iPhone-Drossel künftig abschaltbar zu machen. Empfehlenswert sei das aber nicht. Die deaktivierbare Drossel werde zuerst in Betas getestet, später dann soll sie für alle Nutzer kommen.

Es ist das, was nicht nur von unseren Lesern am häufigsten im Zusammenhang mit der iPhone-Drossel gefordert wurde: Apple solle die Drossel doch einfach vom Nutzer abschaltbar machen. In unserem wöchentlichen Podcast hatten wir das Thema ebenfalls diskutiert und ich war damals der Meinung, Apple werde über kurz oder lang eine abschaltbare Drossel für die Nutzer bringen. Lukas hingegen war skeptisch: Er meinte, Apple ist eben Apple und das zeichne sich vor allem dadurch aus, dass die Eingriffsmöglichkeiten des Nutzers minimal sind und bleiben.

Mich freut nun allerdings durchaus, dass ich damals richtig getippt hatte, denn eine deaktivierbare Drossel ist sicher die beste Reaktion, die Apple zeigen kann.

Update im Februar: Drossel kann deaktiviert werden

In einem Interview äußerte sich Applechef Tim Cook erneut zur iPhone-Drossel und kam mit einer durchaus überraschenden Neuigkeit um die Ecke: Apple werde es demNutzer künftig gestatten einzustellen, ob das System auf einen verbrauchten Akku reagieren soll. Entsprechende Funktionalitäten werden zuerst in den Beta-Versionen eingeführt. Voraussichtlich ab Februar soll das Update dann an alle Nutzer verteilt werden. Cook rät den Nutzern aber, am Energiemanagement des Systems nicht zu verändern und in der Tat scheint das auch ein sinnvoller Rat. Es ist aber gut die Möglichkeit zu haben, im Bedarfsfall eben doch auf die ursprüngliche Leistung des iPhones zugreifen zu können.

In welchem Umfang der Nutzer die Drossel konfigurieren kann, wird sich noch zeigen. Diese bremst bekanntlich nicht nur den Prozessor, sondern macht auch das Display dunkler und die Lautsprecher leiser. Auch der Blitz der Kamera kann in extremen Fällen ausgeschaltet werden.

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Roman van Genabith
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17 Kommentare zu dem Artikel "iPhone-Drossel bald abschaltbar: Tim Cook kündigt Update mit deaktivierbarer Bremse an"

  1. Peter 18. Januar 2018 um 10:36 Uhr ·
    Hoffentlich ist der Akku dann nicht in gleich wieder leer, sonst verklag ich die. 🤡
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    • isheep 18. Januar 2018 um 10:41 Uhr ·
      Musst die Drossel ja nicht ausschalten, hat schon nen Sinn wieso es die gibt ;)
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      • Peter 18. Januar 2018 um 10:46 Uhr ·
        Ne, nicht wirklich, entweder ich lade dazwischen den Akku über das Netz oder den PC auf oder habe eine (Hülle mit) Powerbank oder lasse den Akku tauschen. Da brauche ich keine Drossel auch noch. Zudem gibt es noch Einstellungsmöglichkeiten. Apple sollte eine eigene App fürs Power Management herausbringen, wo man alles an einem Ort einstellen kann.
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      • isheep 18. Januar 2018 um 11:59 Uhr ·
        Du verstehst nicht wieso die Drossel funktioniert bzw wieso sie da ist…..sie soll nicht dafür sorgen das dein Akku länger hält weil die Kapazität nachlässt sondern sie soll dafür sorgen das dein iPhone nicht bei 50% ausgeht weil du ne leistungsstarke App Startest die eine bestimmte akkuleistung fordert, die Leistung kann dein Akku aber nicht mehr bringen weil der Rest des Systems, wenn nicht gedrosselt Zuviel zieht und schwupp geht dein iPhone einfach aus, da bringt zwischendurch laden wenig
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      • Peter 18. Januar 2018 um 15:18 Uhr ·
        Haha, ja klar, sicher, wir alle hatte noch nie ein Smartphone. Redest du von einem kaputten Akku? Sieht so aus. Mir ist noch ein Smartphone wegen des Akkus abgekackt, aber wegen eines Bugs.
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      • Peter 18. Januar 2018 um 15:22 Uhr ·
        Eigenartigerweise soll das erst bei an paar 6s passiert sein, vorher nicht! Die Frage ist wieso? Hier sollte man die Ursache ermitteln. Aber vielleicht war das ein Feature wie die Drosselung selbst. Man muss verkaufen!
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      • isheep 18. Januar 2018 um 18:06 Uhr ·
        Also ich hatte das schon und mehrere bekannte auch das nen iPhone einfach bei 30% aus gegangen ist ;)
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  2. Peter 18. Januar 2018 um 11:58 Uhr ·
    Du hast Recht, du solltest weiterhin bedingungslos dein Geld an Apple und all die anderen überweisen und zufrieden sein mit dem, was du kriegst. Du kannst jetzt das Denken wieder komplett runterfahren.
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  3. Patschino 18. Januar 2018 um 12:31 Uhr ·
    Ich sehe es schon kommen… Bald beschweren sich die Nutzer das ihr iPhone abstürzt!
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    • Dane 18. Januar 2018 um 13:58 Uhr ·
      Genau so ist es leider. Und an dieser Stelle finde ich es auf wirklich schade, dass Apple hier den Rufen von Leuten nachgibt, die gar nicht das Hintergrundwissen zu der Geschichte haben. Mag ja sein, dass PR-mäßig einen guten Eindruck macht aber es bleibt trotzdem Bullshit.
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      • Peter 20. Januar 2018 um 10:21 Uhr ·
        Na genau, Techniker gibt es nur bei Apple, sonst kennt sich niemand aus. Vielleicht sollte mal ein Magazin ein paar befragen. Ich kenne keinen, dem das iPhone wegen eines alten Akkus abgestürzt ist. Aber wenn es 5 °C. „kalt“ ist, dann schon.
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  4. Benjamin 18. Januar 2018 um 14:22 Uhr ·
    Das ist kein Hater-Kommentar, ich liebe mein iPhone. ABER: Ich bin mir zu 100% sicher, dass es mit Absicht herbeigeführte, vorprogrammierte Abstürze geben wird! Alleine aus dem Grund, weil es für Apple peinlich wäre, wenn NICHTS passiert, obwohl man die Drosselung abschaltet hat. Dann würden sich alle fragen, warum Apple drosselt, obwohl doch alles reibungslos funktioniert…
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    • Carsten 18. Januar 2018 um 15:42 Uhr ·
      Da ist was dran😇
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  5. BlackEagle 18. Januar 2018 um 16:21 Uhr ·
    Ach und jetzt geht es auf einmal die Drossel herauszunehmen?! Sehr merkwürdig, ich bin auf die Test gespannt ob die Drossel überhaupt nötig war?!
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  6. Benutzername 18. Januar 2018 um 22:41 Uhr ·
    Das alles hat leicht was vom abgasskandal🤔
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    • Yannik Achternbosch 18. Januar 2018 um 23:02 Uhr ·
      Mit dem großen Unterschied, dass gedrosselte iPhones nicht den Klimawandel antreiben.
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  7. Tom 21. Januar 2018 um 11:31 Uhr ·
    Über Sinn oder Unsinn einer solchen Drosselung auf Grund mangelnder Batterieleistung will ich nicht streiten. Wurde doch die Leistung der in den iPhone Generationen verbauten Batterien ohnehin meist eher geringer über die Jahre. Angeblich würde das System ja perfekt abbgestimmt um gleiche Laufzeit mit geringer Kapazität der Batterie zu gewährleisten. Für mich ist es der selbe Betrug wie im Abgasskandal von Volkswagen.
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