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iPhone 13: Apple will Produktion mit neuem Fertiger beschleunigen

Apple setzt bei der Fertigung des neuen iPhone 13 auf einen neuen Zulieferer: Erstmals wird das neue Top-Modell von Apple nicht nur bei Foxconn und Pegatron gefertigt. Dieser Schritt bei einem Flaggschiffmodell ist ungewöhnlich, in der Regel wird ein Fertigungsauftrag an einen neuen Zulieferer zunächst für ältere Modelle und den Verkauf in Schwellenmärkten vergeben.

Apple möchte die Produktion des iPhone 13 rasch hochfahren. Das Unternehmen hat daher einen neuen Fertiger mit der Montage der Geräte beauftragt: Das Unternehmen Luxshare Precision Industry soll nun auch das iPhone 13 bauen, wie aktuell von japanischen Wirtschaftsmedien berichtet wird.

Luxshare Precision Industry ist kein Neuling in Apples Lieferkette. Das Unternehmen fertigt schon länger die AirPods sowie Komponenten für die iPhone-Kamera und die Taptic Engine, allerdings hat Luxshare noch nie ein komplettes iPhone-Modell endgefertigt.

Ungewöhnlicher Schritt bei der Einführung eines neuen iPhones

Dies ist denn auch ein ungewöhnlicher Schritt von Apple: In der Regel werden die Aufträge zur Fertigung eines neuen Top-Modells nur an die großen und langjährig erprobten Fertiger vergeben, dies sind aktuell nach wie vor Foxconn als unangefochtene Nummer eins, gefolgt von Pegatron. Im weiteren baut auch Wistron iPhones für Apple, allerdings lange nur die älteren und günstigeren Modelle und lange auch nur für den Verkauf in Schwellenmärkten wie Indien. Dass ein Unternehmen ohne Erfahrung in der Endfertigung den Auftrag zum Bau eines Top-iPhones erhält, überrascht und kann nur bedeuten, dass man in Cupertino sowohl die Fertigung beschleunigen, wie auch die Lieferkette weiter diversifizieren möchte.

Wie es weiter heißt, wird Luxshare Precision Industry rund 3% des iPhone 13-Kontingents für Apple fertigen. Insgesamt rechne Apple mit 90 bis 95 Millionen gefertigter Einheiten bis Januar, heißt es. Andere Schätzungen liegen diesbezüglich sogar noch etwas höher.

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Roman van Genabith
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