Guter Tag für die Telekom: US-Gericht genehmigt T-Mobile-Fusion mit Sprint

Die Deutsche Telekom hat eine wichtige Hürde genommen, ihre Tochter T-Mobile US erhielt die Billigung der Fusion mit dem US-Provider Sprint vor einem US-Gericht. Der Deal steht seit Jahren unter starkem Beschuss aus Politik und Wirtschaft. Mit dem Zusammenschluss würde ein neuer Gigant auf dem US-Mobilfunkmarkt entstehen.

Die Deutsche Telekom kann heute ein wichtiges Etappenziel verbuchen. Ein US-Gericht genehmigte die Fusion mit dem US-Provider Sprint. Zuvor hatten zahlreiche US-Bundesstaaten gegen die Fusion geklagt, weil sie den Wettbewerb durch den Zusammenschluss in Gefahr und somit Nachteile für die Kunden sahen. Die Allianz der klagenden Staaten begann zuletzt allerdings deutlich zu bröckeln. Mit der Fusion des dritt- und viertgrößten Mobilfunkbetreibers der USA würde ein neuer Top-Akteur entstehen, anschließend gäbe es wie hier nur noch drei nationale Anbieter.

Fusion ist Dauerthema der Telekom seit Jahren

Die Telekom versucht schon seit fast unvordenklicher Zeit ihre US-Tochter zu verheiraten, die Konditionen dieses geplanten Verkaufs haben sich über die Jahre aber deutlich gewandelt. Zu Beginn dieser Pläne versuchte die Telekom, durch einen schnellen Verkauf eine dringend nötige Geldspritze für den höllisch überschuldeten Mutterkonzern zu erreichen. Seither haben sich die Geschäfte für den Rest des Unternehmens aber deutlich erholt und mit der Tochter T-Mobile US geht es seit Jahren konstant steil bergauf. Die Kundenzahlen wachsen bereits seit Jahren Quartal für Quartal, auch durch ein aggressives Marketing und Discount-Verträge. Inzwischen trägt T-Mobile US einen großen Teil zur Gesamtbilanz der Telekom bei und der Magenta-Konzern wird in dem entstehenden neuen Unternehmen wohl auch das Übergewicht haben. Die Fusion hat ein geschätztes Volumen von 26 Milliarden Dollar. Vor der heute erteilten Genehmigung vor Gericht mussten auch schon das Justizministerium dem Deal zustimmen, was es unter Auflagen tat, zudem war eine Zustimmung der Wettbewerbsaufsicht FCC nötig, die ebenfalls erteilt wurde.

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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "Guter Tag für die Telekom: US-Gericht genehmigt T-Mobile-Fusion mit Sprint"

  1. Ohne Punkt und Komma 11. Februar 2020 um 16:45 Uhr · Antworten
    Da ich langjähriger Telekom Kunde bin und zuhause und unterwegs Telekom nutze, kann ich nur gratulieren das Telekom es endlich geschafft hat. Alles kombiniert gefällt mir trotz hohem Preis das Telekom Paket sehr gut. Negativ ist wie bei Apple der hohe Preis, und das sie nicht merklicher Weise hier das Internet nicht schnell genug ausbauen. Aber sonst super schon allein StreamON ist das Geld wert. Oder etwa nicht?
    iLike 7
    • Attila 11. Februar 2020 um 17:28 Uhr · Antworten
      Sehe ich genauso.
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    • Fabio B. 12. Februar 2020 um 11:02 Uhr · Antworten
      Same
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  2. MBC239 11. Februar 2020 um 19:43 Uhr · Antworten
    Was mich schon immer an der TELEKOM gestört hat ist das sie langjähriger Bestands Kunden verarschen bester Tipp immer nach 2 Jahren kündigen
    iLike 1
    • Chris11Pro 12. Februar 2020 um 07:50 Uhr · Antworten
      Und die anderen Anbieter schenken mir automatisch nach 2 Jahren Geld? 😉
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      • MBC239 13. Februar 2020 um 12:32 Uhr ·
        🤔 Leider nicht
        iLike 0