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FBI und Apple: Der Rechtsstreit geht weiter

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch sprach FBI Chef James Comey über die aktuelle Situation zwischen Apple und dem FBI. Hintergrund des Ganzen ist das vom FBI geknackte iPhone des Terroristen von San Bernadino. Nachdem Apple sich weigerte das iPhone 5c des Attentäters zu knacken, setzte das FBI eine israelische Sicherheitsfirma darauf an, um das Device schlussendlich zu entsperren, Kostenpunkt hierfür mehr als eine Million Dollar. Obwohl es bereits mehrere Diskussionen vor einem Ausschuss gab, scheint ein Ende nicht in Sicht zu sein, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Seit Oktober hat das Federal Bureau of Investigation etwa 4000 iPhones untersucht, wovon circa 500 Stück nicht geknackt werden konnten. Dabei soll es sich um Modelle handeln, die nicht mit dem des San Bernadino Attentäters übereinstimmen, sodass das nicht näher genannte israelische Unternehmen nun neue Lösungen zum Knacken der iPhones entwickelt.

Des Weiteren kritisiert der FBI-Chef die neue Verschlüsselung des Nachrichtendienstes WhatsApp, diese „beeinflusse die kriminelle Arbeit stark“. Derzeit gebe es rund 1000 Fälle von Leuten, die im Verdacht stehen von der Terrogruppe Islamischer Staat radikalisiert zu werden, dabei hat die Verschlüsselung eine „hohe Tragkraft“.

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Moritz Brünnemann
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11 Kommentare zu dem Artikel "FBI und Apple: Der Rechtsstreit geht weiter"

  1. Captain Future 12. Mai 2016 um 11:30 Uhr ·
    Apple, sowie auch WhatsApp reagieren hier vollkommen richtig. Sicherlich gibt es einige Beispiele wo man definitiv eine Ausnahme machen müsste aber sollte das passieren wird das kein Ende nehmen. Schwierig, schwierig!
    iLike 25
  2. MatzeWerSonst 12. Mai 2016 um 11:56 Uhr ·
    Was?
    iLike 0
  3. ikarlin 12. Mai 2016 um 13:06 Uhr ·
    1000 Fälle bei ca. 1 Milliarde Nutzer?! Dann würde eine Aufhebung der End-to-End-Verschlüsselung auf jeden Fall Sinn machen ?
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  4. smoga1 12. Mai 2016 um 13:22 Uhr ·
    Wegen dem Bockmist den einzelne bauen, müssen ja nicht alle darunter leiden, oder? Und mal im Ernst, vor Einführung der Verschlüsselung bei whatsapp haben sie auch die Anschläge nicht verhinder können. Also was soll das Getue?
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  5. o.wunder 12. Mai 2016 um 14:14 Uhr ·
    Da geben sie Millionen aus, mit einem Frag würdigen Ergebnis, anstatt dass sie den privaten Gebrauch und Kauf verbieten. Das würde die meisten Attentäter abhalten. Das kann doch nicht sein das in einer zivilisierten Gesellschaft öffentlich von jedermann frei Waffen getragen und benutzt werden dürfen, ich kapier das einfach nicht. Die sollen erst mal ihren eigenen Dreck vor der Haustür kehren bevor sie sich als Weltpolizist aufspielen. Waffen gehören nicht in Privathand.
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  6. Mööp 12. Mai 2016 um 16:04 Uhr ·
    Die US Geheimdienste sind echt ein wenig Paranoid, aber so ist das nun mal als Welt Polizei da wird man schnell zum Feindbild Nummer 1 für viele. Und dann soll die gesamte Menschheit auf ihre Sicherheit und Privatsphäre verzichten und das unter dem Deckmantel das sie einen nur vor den bösen beschützen wollen. Das geht mir persönlich echt zu weit.
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  7. Jürgen 12. Mai 2016 um 19:08 Uhr ·
    Ja
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  8. Jürgen 12. Mai 2016 um 19:09 Uhr ·
    War ein Test
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  9. Steve 15. Mai 2016 um 00:47 Uhr ·
    „4000 iPhones seit Oktober untersucht“?!!! Hat noch jemand außer mir im Kopf, dass das FBI seinerzeit von „nur diesem EINEN“ iPhone sprach, dass es zu knacken galt, und Tim Cook seine scharfen Bedenken äußerte, dass dies ganz anders aussehen würde, wäre erst einmal eine Lösung in die Welt gesetzt? Und jetzt stehen dort 4000 iPhones, wovon das FBI bereits 3500 geknackt hat, und für weitere 500, sowie andere Modelle, nun ebenfalls eine Lösung haben/kaufen will, und sie gehen schon den nächsten Schritt und verurteilen WhatsApp wegen der neuen Verschlüsselung? Soviel dann dazu. Stimmt. Der Kampf ist noch nicht vorbei. Eigentlich hat er wohl gerade erst begonnen, und ich hoffe darauf, dass die großen Player wie Google, Apple & Co. standhaft bleiben, und sich die Mauer gegen das FBI verdichtet.
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  10. Aberis 16. Mai 2016 um 14:34 Uhr ·
    Nutze Threema, ein Schweizer unternehmen. So leicht kommen da die Ameise legal nicht ran.
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  11. Matthias 16. Mai 2016 um 17:22 Uhr ·
    So lange es Software gibt… war- ist- und bleibt NICHTS sicher. Lasst euch nicht VERÄPPELN…!!! Das ist vorgaukeln von nicht einhaltbarem Geschwätz. Alle wollen es so. Nun ist es so ?! Wer hat zu verbergen ??? und was ??? Für unzulässige oder verbotene Dinge, braucht es sicher kein Smartphone. Alles Unsinn aus meiner Sicht.
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