Bargeldlos bezahlen mit einer mobilen App

Im Alltag vieler Verbraucher ist Bargeld mittlerweile eigentlich völlig überflüssig. Denn sie können nahezu überall auf verschiedene Möglichkeiten bargeldlos bezahlen – selbst im Discounter um die Ecke. Noch wählen Verbraucher am liebsten die Kreditkarte für das bargeldlose Bezahlen. Doch immer mehr entscheiden sich als Alternative für die Bankcard. Und selbst das Smartphone dient inzwischen als mobiler Geldbeutel.

Warum bargeldlos bezahlen?

Zunächst einmal ist das bargeldlose Bezahlen für den Verbraucher äußerst praktisch: Er muss nicht erst zum nächsten Geldautomaten gehen und von seinem Konto Bargeld abheben, bevor er zum Einkaufen geht, sondern kann mit seiner Karte direkt im Supermarkt bezahlen.

Aber auch aus ökologischen Gründen macht das bargeldlose Zahlen Sinn. Denn laut der Europäischen Zentralbank ist die Produktion von Banknoten äußerst energieintensiv. Beispielsweise wurden 2003 nahezu 22,7 Milliarden Kilowattstunden Strom für die Herstellung verbraucht. Das entspricht in etwa jener Strommenge, die ein mittelgroßes Atomkraftwerk binnen zwei Jahren produziert. Eine zusätzliche Belastung für die Umwelt stellt der Transport des Bargeldes dar. Schließlich müssen die Einnahmen der Geschäfte auch zur Bank gebracht werden, wo sie dann auf das jeweilige Konto verbucht werden. Der Stromverbrauch der Kartenlesegeräte ist hingegen deutlich niedriger.

Bargeldlos bezahlen – welche Möglichkeiten gibt es?

Eine Möglichkeit zum bargeldlosen Bezahlen bietet die sogenannte NFC-Technik. Hierbei handelt es sich um einen Funkstandard, welcher die drahtlose Datenübertragung ermöglicht. Genutzt wird diese Technik vor allem in Bankkarten und Smartphones, zunehmend aber auch in den Zahlterminals von Geschäften. Immer häufiger genutzt wird diese Technologie, wenn es darum geht, kleine Beträge zu bezahlen.

Längst haben sich für den Einkauf im Netz verschiedene Bezahlsysteme wie etwa Giropay, Sofortüberweisung oder PayPal etabliert. Diese Bezahlsysteme haben den Vorteil, dass eine Überweisung mit nur wenigen Mausklicks erfolgt. Zumal diese Zahlungsmöglichkeiten ein äußerst hohes Maß an Sicherheit versprechen, weil die Übertragung der sensiblen Daten in aller Regel über eine sichere SSL-Verschlüsselung erfolgt.

Immer stärker im Kommen sind außerdem mobile Zahlsysteme, die beispielsweise in China oder Australien schon sehr gerne benutzt werden. Dass mobile Zahlsysteme in Europa im Vergleich zu anderen Methoden in Europa noch ein Schattendasein fristen, liegt in erster Linie daran, dass sich bislang noch kein Standard für Hard- und Software durchgesetzt hat, der auch bequem zu bedienen wäre.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem erhalten Verbraucher unter anderem auf der Seite www.vimpay.de. Dort finden die Besucher eine App, die ihnen einen Zugriff auf alle deutschen Konten ermöglicht. Und auch, wer sich gerade im Ausland im Urlaub befindet, braucht auf den Komfort des mobilen Bezahlens nicht zu verzichten. Denn mithilfe der App kann er seine Einkäufe weltweit mit der Mastercard bezahlen.

Ein Ausblick in die Zukunft

Doch mit den genannten Möglichkeiten sind die Optionen für das bargeldlose Bezahlen noch längst nicht ausgeschöpft. Denn Handelsunternehmen wie Metro und Rewe arbeiten bereits an Systemen, mit welchen es künftig möglich sein soll, nur per Fingerabdruck zu bezahlen. Die Kunden brauchen dann also keine Unterschrift mehr zu leisten, eine PIN einzugeben oder das Smartphone parat zu haben.

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Toni Ebert
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