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Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer werden besser

Schlechte Arbeitsbedingungen und Massenaufstände bis hin zu Schlägereien – Diese Begriffe machten die letzten Jahre immer wieder Schlagzeilen. Die Apple-Zulieferer Foxconn und Pegatron brachten es regelmäßig in die Nachrichten und sorgten für sprachlose Gesichter bei Apple-Anhängern.

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Tim Cook hat versprochen etwas gegen die Arbeitsbedingungen zu unternehmen und hält mit den derzeitigen Veränderungen wohl sein Wort. Momentan erhalten die Fabrik-Arbeiter mit durchschnittlich 4.000 Yuan, was etwa 486 Euro entspricht, mehr Gehalt und auch für den Gesundheitsschutz wurde gesorgt. Sogar die Bestrafungen von Vorarbeiter für unangebrachtes Verhalten fallen wesentlich härter aus.

Natürlich kann man trotz der Veränderungen noch keine Gleichstellung zu westlichen Betrieben feststellen, aber für östliche Verhältnisse scheint doch ein kleiner Schritt gemacht zu sein. Verglichen zu chinesischen Arbeiter in der Landwirtschaft sind die Arbeitsbedingungen um einen großen Teil angestiegen. Unanfechtbar ist jedoch, dass Fabrikarbeiter mit durchschnittlich 70 Stunden in der Woche noch zu wenig gezahlt bekommen.

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Aaron Baumgärtner
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17 Kommentare zu dem Artikel "Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer werden besser"

  1. Rafael B. 4. November 2013 um 13:50 Uhr ·
    Ja das war immer ein Problem ich Hoffe alles bessert sich
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    • YourMJKTube 5. November 2013 um 22:51 Uhr ·
      ‚N Scheiß bessert sich, die werden alle nach wie vor vollkommen ausgebeutet und das immer mehr… Arme Welt…
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  2. roffl 4. November 2013 um 13:52 Uhr ·
    Immerhin mal was! Muss trotzdem noch besser werden!
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  3. Thomas99 4. November 2013 um 13:59 Uhr ·
    „Apple-Zulieferer“, ja natürlich auch, aber wieso müssen eigentlich Samsung usw nichts ändern, obwohl sie doch auch bei Foxconn produzieren lassen?
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    • roffl 4. November 2013 um 14:18 Uhr ·
      Ich weiß nicht, ob das stimmt aber vlt kriegt man davon hier nichts mit, weil das ein Apple-Blog ist. Man kann eigentlich auch sagen, warum verändert Samsung nichts selber, die produzieren ja auch für Apple und die Arbeitsbedingungen sind miserabel!
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    • Michael 4. November 2013 um 15:26 Uhr ·
      Weil Samsung sich einen Dreck um ihre Leute kümmert
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  4. Philippe 4. November 2013 um 14:07 Uhr ·
    Dir Wirtschaftsbosse und Politiker dort verdienen ein wahnsinns Geld! Aber dir Mitarbeiter und Arbeitssicherheitsmaßnahmen gehen fast leer aus! Siehe Fokushima. Dort wird dringend Geld benötigt um diesen Dreck endlich still zu legen bevor wir demnächst garkein Fisch oder ähnliches mehr Essen können.Apple sollte auf Deutsche Zulieferer setzen! Hier gibts Mindestlöhne,Krankenkassen und Wertarbeit!
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    • TM 4. November 2013 um 16:09 Uhr ·
      Wenns so einfach wäre…
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    • Fate_or_Fortune 4. November 2013 um 16:19 Uhr ·
      Natürlich wäre es klasse wenn Apple in Deutschland produzieren würde, aber mal ehrlich, wer würde die Mehrkosten bezahlen wollen? Ich will nicht wissen was ein in Deutschland produziertes iPhone oder iPad kostet. Ich würde keine 800 – 900 Euro für ein 16 GB iPad oder iPhone ausgeben.
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      • Tobias 4. November 2013 um 17:56 Uhr ·
        Immerhin produzieren sie mittlerweile wieder in ihrem Heimatland! :-)
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  5. Tyrone 4. November 2013 um 14:46 Uhr ·
    Finde ich schön. Aber die Medien werden weiterhin an Apple klammern, obwohl bei Samsung sogar Leute an Krebs sterben..
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    • MacUser 4. November 2013 um 16:08 Uhr ·
      Stimmt. Der Apfel leuchtet in seinem Glanze, der Rest lauert im Schatten. Die wertvollste Marke der Welt ist halt immer Hauptangriffsziel. Es bringt aber nichts, mit dem Finger auf andere zu zeigen!
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    • TM 4. November 2013 um 16:10 Uhr ·
      Auch im Öko-Gemüseladen von nebenan können Mitarbeiter an Krebs sterben?! ;)
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  6. SaM 4. November 2013 um 15:08 Uhr ·
    War klar das der Artikel wieder gegen Apple gerichtet ist. Bei Foxconn lässt ein Großteil der Hightech Industrie fertigen, aber in einer (leider) Neidgesellschaft wie Deutschland wird sowas kaum erwähnt. Hauptsache die Schlagzeilen möglichst gehen ein bestimmtes Unternehmen richten und dann noch am besten gegen dass, was mehr im gehobenen/Luxus Bereich agiert.
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  7. Anton 4. November 2013 um 15:39 Uhr ·
    Ich wohne in China und muss sagen das 4000 Yuan echt nicht wenig sind. Diese Vergleiche mit dem Euro sind einfach nur überflüssig. PS: Ist wirklich so.
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  8. MacUser 4. November 2013 um 16:04 Uhr ·
    Schön zu lesen, dass es bei dem Thema langsam vorangeht. Auch wenn Apple hier meistens ob seiner Prominenz die Prügel einstecken muss, kann man durch den entstehenden Druck davon ausgehen, dass Apple-Zulieferer sich als erstes verbessern werden. Aber: 70 Wochenstunden sind verdammt viel für solch eine monotone Arbeit mit enormem Leistungsdruck bei Quantität und Qualität. Dafür sind ca. 1,5 Euro/Std. immer noch viel zu wenig und der eigentliche Grund aus Sicht der Arbeiter, dass sie so viele Überstunden machen, um überhaupt auf einen ordentlichen Monatslohn zu kommen. Die Frage ist, ob westliche Kunden bereit wären, für aufgerundet 50 Euro mehr für’s iGadget die asiatischen Fabrikarbeiter ordentlich zu entlohnen (weniger Arbeitsstunden für mind. denselben Monatslohn). Samsung z.B. hat leider auch ordentlich Dreck am Stecken, wurde sogar von der brasilianischen Regierung angeklagt, weil sie in ihrer eigenen Fabrik in Brasilien reihenweise brasilianische Arbeitsschutzvorschriften missachteten. Empfehle dazu diesen Artikel: http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-834337.html
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    • TM 4. November 2013 um 16:14 Uhr ·
      Hab den Artikel auch schon vor ner Weile mal gelesen und der is echt gut, kann ihn echt jedem empfehlen, vor allem den „Samsung-Fans“!
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