Apples chinesische Zulieferer sollen noch grüner werden

Apple Solarpark

Apple hat einen Fond für erneuerbare Energien in China aufgelegt. Darin sind 300 Millionen Dollar angelegt, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Einige asiatische und US-firmen zahlen ebenfalls ein.

Apples Engagement für erneuerbare Energien ist weithin bekannt: Inzwischen laufen alle Liegenschaften Apples rund um die Welt mit grünem Strom. Vor allem Wasserkraft, wo verfügbar, sowie Solarzellen sind an vielen Standorten Apples zu finden. In den USA ist Apple vor Jahren bereits zum Händler für sauberen Strom geworden, nachdem das Unternehmen zuvor lange von Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace für den energie-Mix, mit dem seine iCloud lief, kritisiert worden war.

Nun teilte das Unternehmen mit, einen Investment-Fond in China auflegen zu wollen, der dieses Thema fördern soll. Er wird ein Volumen von 300 Millionen Dollar haben.

Gemeinsam für grünere Energie

Der China Clean Energy Fund soll einem weiteren Ziel Apples Nachdruck verleihen, wie das Unternehmen anlässlich der Fond-Eröffnung erklärte: Seit einigen Jahren versucht Apple auch seine Zulieferer dazu zu drängen, regenerative Energiequellen für ihre Fertigung zu nutzen, was sich naturgemäß wesentlich schwieriger anlässt als das bei Apple selbst der Fall ist. Trotzdem hat Apple hier in den letzten zwei Jahren große Fortschritte gemacht. Der nun eingerichtete Fond soll chinesische Apple-Zulieferer dabei unterstützen, ihr grünes Engagement hochzufahren. Apple hat sich für dieses Projekt noch einige bekannte Namen ins Boot geholt: Mit dabei sind etwa Catcher Technology und die iPhone-Fertiger Pegatron und Wistron, außerdem der Displayglashersteller Corning aus den USA.

Der neue Fond soll innerhalb der nächsten Jahre aufgefüllt werden.

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Roman van Genabith
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