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30. Juli 2026

Fabian Schwarzenbach

Apples Ausweg aus Chipkrise: US-Senat blockt China-Lösung

Apple gerät in den USA wegen seiner Pläne zum Einkauf chinesischer Speicherchips unter politischen Druck. Eine parteiübergreifende Gruppe von US-Senatoren hat Noch-CEO Tim Cook in einem Brief wohl dazu aufgefordert, keine Speicherchips der chinesischen Hersteller CXMT und YMTC für Apple-Produkte zu verwenden.

Die Senatoren argumentieren, dass die beiden Unternehmen CXMT (ChangXin Memory Technologies) und YMTC (Yangtze Memory Technologies) auf einer Liste des US-Verteidigungsministeriums stehen, auf der Firmen mit mutmaßlichen Verbindungen zum chinesischen Militär geführt werden. Eine Zusammenarbeit mit diesen Zulieferern könne Apple langfristig von Unternehmen abhängig machen, die aus Sicht der US-Regierung ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Speicherkrise spitzt sich zu

In dem Schreiben fordern die Politiker Apple laut Bloomberg zudem auf offenzulegen, welche technischen Informationen im Rahmen der Qualifizierung der Chips bereits an CXMT oder YMTC weitergegeben wurden. Sie weisen darauf hin, dass die Weitergabe bestimmter Technologien an chinesische Halbleiterunternehmen unter Umständen einer Genehmigung des US-Handelsministeriums bedarf.

Apple sucht derzeit nach neuen Bezugsquellen für Speicherchips, da die anhaltende Nachfrage nach KI-Hardware die Preise für DRAM- und NAND-Speicher stark steigen lässt. Medienberichten zufolge bemüht sich das Unternehmen deshalb um Unterstützung der US-Regierung, um Chips von CXMT und YMTC beziehen zu können – möglicherweise auch für Produkte, die außerhalb der USA verkauft werden.

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