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29. Mai 2026

Fabian Schwarzenbach

Apple Watch: Schlafdaten helfen Harvard-Forschung zur Menopause

Die Apple Watch hat sich zu einem beliebten Gadget entwickelt und liefert besonders im Gesundheitskontext relevante Daten. Rund um die Uhr lassen sich körperbezogene Vitalwerte aufzeichnen – auch und vor allem während der Nacht. Die Schlaferfassung hilft nun einer Harvard-Forschung, den Übergang in die Menopause besser zu untersuchen.

Die Forschenden haben dazu Daten diverser Apple Watches aus mehr als 94.000 Nächten analysiert. Ziel der Untersuchung ist ein besseres Verständnis der Veränderung des Schlafverhaltens während der Perimenopause.

Umfassende Schlafaufzeichnung hilft Forschung

Unter Menopause versteht man im medizinischen Kontext das Ende der fruchtbaren Lebensphase bei Frauen. Die Perimenopause beschreibt dabei die stärkste Phase der hormonellen Schwankungen. Typischerweise liegt sie etwa vier bis sechs Jahre vor der Menopause.

Zum besseren Verständnis des veränderten Schlafverhaltens wurden mehr als 94.000 Nächte Schlaf ausgewertet, 338 Frauen im Alter von 25 bis 59 Jahren haben an der Studie teilgenommen. Der überwiegende Anteil der Teilnehmerinnen liegt zwischen 45 und 59 Jahren. Die Ergebnisse der „Apple Women’s Health Study“ hat die Harvard School of Public Health nun veröffentlicht. Laut eigener Aussage handelt es sich dabei um die erste Langzeit-Untersuchung dieser Größenordnung.

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