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Apple-Vertreter treffen sich mit taiwanischen Mikro-LED-Spezialisten zu Beratungen

Apple Watch Series 3

Apple-Vertreter haben sich mit zwei taiwanischen Displayherstellern getroffen. Ziel der Gespräche ist es wohl, die Einsatzmöglichkeiten von Mikro-LED in künftigen Apple-Produkten auszuloten, Apple ist an der Technologie schon länger interessiert.

Vertreter von Apple trafen unlängst mit Verantwortlichen zweier taiwanischer Displayfertiger zusammen. Epistar und AU Optronics sind im Bereich der Mikro-LED-Technik spezialisiert.

Die Beratungen fanden im Rahmen der derzeit laufenden Touch Taiwan-Konferenz in Taipei statt, wie lokale Medien berichteten.

Falls Apple die beiden Unternehmen in seine Lieferkette aufnehmen würde, wäre das eine deutliche Entschärfung der momentan noch ausgeprägten Abhängigkeit von südkoreanischen und japanischen Unternehmen wie Samsung und Sharp, das aber inzwischen zu Foxconn gehört.

Apple ist schon lange an Mikro-LED interessiert

Das Interesse Apples für die Mikro-LED-Technik hält bereits einige Jahre an. 2014 tätigte Apple einen ersten größeren Zukauf in dieser Richtung. Seither gab es immer wieder Gerüchte, Apple werde früher oder später ein Mikro-LED-basiertes Display in eins seiner Produkte bringen.

Gedacht wurde hier zunächst zumeist an die Apple Watch, die häufig neuere Technologien zuerst erhält.

Mikro-LED hat das Potenzial, heller und gleichzeitig energiesparender zu sein als andere Displays, die Technik ist aber nicht ganz unproblematisch. und hat dort, wo sie aktuell zum Einsatz kommt – in großen Fernsehern – nicht nur begeisterte Anhänger.

Bis zu einem Einsatz in einer Apple Watch oder einem iPhone dürften noch einige Jahre ins Land gehen.

Zunächst ist auch das LCD-Display noch nicht so tot, wie zuvor bereits gemutmaßt wurde.

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Roman van Genabith
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