Apple und Beats: Geteiltes Echo an der Wall Street

Der Zukauf von Beats durch Apple sorgt für eine unklare Stimmung in Bezug auf die Apple-Aktie AAPL auf dem Parkett. Wie das Wall Street Journal meldet, ist das Echo der Analysten auf die millardenschwere Übernahme eher verhalten.

Gut 3 Milliarden Dollar hat sich Apple die Übernahme der Kopfhörer- und Musik-Firma Beats kosten lassen. Bei den Anlegern stößt die Transaktion auf ein geteiltes Echo. Man sei sich nicht sicher, warum Apple in die Marke investiert hat. Dan Niles vom Hedgefonds AlphaOne, formulierte es besonders scharf: Aufkäufe von Hardware-orientierten Unternehmen wie Beats seien nicht das, was Anteilseigner sehen wollen. Stattdessen würde man es bevorzugen, wenn iTunes besser monetarisiert würde. Benedict Evans, Partner bei Andreessen Horowitz, zweifelt ebenfalls die Sinnhaftigkeit an. Der Neuzugang von Jimmy lovine könne "zwar nicht schaden", wird Apple in Zukunft aber nicht zu einem vergleichbarem Wachstum im TV-Geschäft helfen. Auch, so andere Analysten, Musik-Streaming könne nicht das vordergründige Ziel des iKonzerns sein.

Dennoch: Grundsätzlich verschlossen sind die Reaktionen der Anleger nicht. Die Apple Aktie verzeichnet zumindest keinen Ausschlag. Am Freitag gingen die Anteilsscheine an der NASDAQ bei 633 Dollar ins Wochenende.

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Philipp Tusch
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13 Kommentare zu dem Artikel "Apple und Beats: Geteiltes Echo an der Wall Street"

  1. iMensch 2. Juni 2014 um 15:01 Uhr ·
    Wieso? Beats passen perfekt zum Applelifestyle *_____*
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  2. brickraster 2. Juni 2014 um 15:07 Uhr ·
    ich denke Apple hat Beats gekauft weil Beats schöne Verpackungen hat, das war’s aber auch schon
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    • Bayer^10 2. Juni 2014 um 15:37 Uhr ·
      Es geht um ein Milliarden-US-Dollar-Geschäft, nicht um subjektive Gefühle. Und die Wall Street hat erkannt, dass Apple 3 Milliarden US-Dollar für ein Unternehmen gezahlt hat, das 2011 350 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht hat. Und das ist nicht optimal. Aber der Imagegewinn bügelt die Geschichte augenscheinlich einigermaßen aus. Bin mal gespannt, wie sich der Kurs nach der Keynote verhält.
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      • ertedob 2. Juni 2014 um 18:33 Uhr ·
        Beats hatte 2013 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar.
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  3. Tun 2. Juni 2014 um 15:08 Uhr ·
    Wichtiger für die Anleger wird sein, was heute Abend angekündigt wird, ansonsten heißt es warten bis September, dann gilt Top oder Flop.
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  4. 2. Juni 2014 um 15:40 Uhr ·
    Beats war schon lang her mit  befreundet auch die Gründer und fragt euch mal warum bei den kabeln die größte funktionsvielfalt nur bei iOS ist und nicht beispielsweise bei htc(war) obwohl htc sehr viele Aktienanteile kaufte. man könnte sagen das wurde auch Zeit.Und in welcher form sollte das nur negative punkte haben  macht noch mehr geld sie können die Technologie nutzten es kaufen noch mehr iPhones usw
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  5. Max 2. Juni 2014 um 16:05 Uhr ·
    Apple hat Beats gekauft, weil Apple in das Musikstreaminggeschäft von BeatsMusic einsteigen wollte. Die Kopfhörer etc. sind Apple relativ egal.
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  6. SaM 2. Juni 2014 um 16:12 Uhr ·
    Naja, ich muss sagen, dass ich ziemlich angetan bin von der Marke Beats und ich denke sie passen gut zu Apple. Schaut euch einfach mal das Promo Video von den Solo HD2 mit Ed Sheeran an. Beats und Apple, dass passt schon zusammen ;D
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  7. Apfelschorsch 2. Juni 2014 um 17:06 Uhr ·
    Meine Vermutung ist, dass Beats etwas hat (z.b. Patente oder Rechte ) die sonst niemand hat. Und unter dem Strich wird auf Dauer die 3milj ein Trinkgeld sein.
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    • Jens 2. Juni 2014 um 18:10 Uhr ·
      Glaub ich auch ⬆️
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  8. OJUL 2. Juni 2014 um 17:25 Uhr ·
    ich hoffe Apple wird das Line up von Beats nochmals kräftig überarbeiten und richtig gute und schöne Kopfhörer und Boxen rausbringen.
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  9. Phil 2. Juni 2014 um 17:39 Uhr ·
    Beats sind doch genau so schrecklich wie apple. Bei Beats zahlt man nur für die marke(genauso bei apple) und die Qualität IST Müll. Selbst ein 40€ Kopfhörer von sony ist laut Tests genau so gut oder sogar besser als Beats die völlig überteuerter Mist sind. Deshalb passen apple und Beats auch so gut zusammen. Den bei beiden verkauft man schlechte Technik zum überteuerten Preis.
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