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Apple Silicon soll Intel auf Jahre hinaus überlegen bleiben

Apple wird wohl frühestens ab 2023 Macs und iPhones mit einem 3nm-Chip ausstatten, dann aber steht gerade für den Mac offenbar ein erheblicher Performancesprung ins Haus. Der erste Mac Pro mit Apple Silicon-Chip soll in etwa die doppelte Performance eines M1 Macs aufweisen.

Apple setzt aktuell auf Chips in einer Strukturbreite von 5nm, sowohl im iPhone 13, wo eine aktualisierte 5nm-Variante zum Einsatz kommt, wie auch im Mac. Der nächste Sprung in der Verkleinerung soll nun wohl erst im Jahr 2023 erfolgen, das berichtet aktuell der Branchendienst The Information unter Berufung auf Quellen, die mit der Entwicklung vertraut sind. Apple plane für dieses Jahr dann erste Konfigurationen seiner M-Serie, die mit bis zu 40 CPU-Kernen ausgestattet sein sollen.

Zur Einordnung: Aktuell kommt der M1 Pro / M1 Max mit maximal zehn CPU-kernen. Für das kommende Jahr setze Apple am Mac auf Chips, die in einem nochmals überarbeiteten 5nm-Prozess gefertigt sein sollen, heißt es. Der Zugewinn an Performance und Effizienz falle daher eher gering aus. Apple könnte die Leistung dennoch erhöhen, indem abermals die Anzahl der Kerne verdoppelt wird, mit diesem Schritt plane das Unternehmen angeblich, so The Information.

So könnte der erste Mac Pro mit Apple Silicon-Chip eine Performance erreichen, die etwa einem doppelten M1 Max entspricht.

TSMC hat Schwierigkeiten mit der Verkleinerung

Kommendes Jahr sollten eigentlich bereits erste 3nm-Chips vom Band laufen, daraus wird jedoch offenbar wohl nichts. Der Grund: Apples Exklusivfertiger für A- und M-Serie TSMC kann den 3nm-Prozess nicht so schnell zur Marktreife bringen, wie geplant. Welche Situation sich hieraus ergibt, haben wir in einer früheren Meldung berichtet. Dennoch plane Apple, mit seiner M-Serie auch in den kommenden Jahren alle zukünftigen Intel-Prozessoren auszupunkten – ein Vorhaben, das zwar ambitioniert wirkt, schließlich hat auch Intel einige spannende Neuerungen in der Pipeline, jedoch nicht unrealistisch.

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Roman van Genabith
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