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Apple schränkt Verkäufe in der Türkei in der Währungskrise ein

Apple hat die Verkäufe eigener Produkte in der Türkei einstweilen eingestellt. Grund dafür ist der zunehmende Verfall der türkischen Lira, dieser hatte sich zuletzt nach einer langen Abwärtsbewegung noch einmal sprunghaft beschleunigt. Wann die Verkäufe wieder aufgenommen werden, ist derzeit unklar.

Apple hat für den Moment den Verkauf eigener Produkte im Apple Store Türkei (Affiliate-Link) eingestellt. In dem Land können aktuell keine Produkte in den Warenkorb gelegt und gekauft werden, wie aus Agenturberichten hervorgeht. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Währungskrise in dem asiatischen Land. Die türkische Lira befindet sich bereits lange in einem mehr oder weniger ungebremsten Fall und verlor gegenüber dem US-Dollar im letzten Jahr rund 45% an Wert.

Unklare Perspektive für Wiederaufnahme der Verkäufe von Apple-Produkten in der Türkei

Die türkische Währung musste allein im gestrigen Tagesverlauf noch einmal eine immense Abwertung hinnehmen. Ein entscheidender Faktor dieser Währungskrise ist die einerseits extreme Inflation in der Türkei, die an der 20%-Marke kratzt und andererseits die Aufweichung der Unabhängigkeit der Notenbank. Notenbanken müssen autonom agieren können, um das Vertrauen der Finanzmärkte zu genießen, doch der türkische Präsident Erdogan hatte wiederholt auf niedrigere Zinsen in einem dies nicht rechtfertigenden Wirtschaftsumfeld gedrängt und dieser Forderung auch mit wiederholten Personalentscheidungen Ausdruck verliehen.

Wann die Verkäufe Apples in der Türkei im Apple Online Store wieder aufgenommen werden, ist nicht klar.

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Roman van Genabith
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