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43 Tage für Bugfix-Updates: Benachteiligt Apple die Pebble-Apps?

Ein Aufschrei bei Pebble. Seit mittlerweile 43 Tagen steht ein kleines, fehlerbereinigendes Update für die Pebble-App für iOS in der Warteschlange. Und auch die neue Pebble Time-Applikation, die zur Nutzung der neuen Smartwatch unabdinglich nötig ist, findet sich bis heute nicht im App Store. Jetzt geht das kalifornische Startup in die Offensive und läuft gegen Apple Sturm.

Seit Ende Mai werden die ersten Pebble Time-Unterstützer beliefert. Während Kunden, die Android-Handys ihr Eigen nennen, schon eine Companion-App im Google Play Store laden können, steht selbige für iOS noch nicht zur Verfügung. Der Grund könnte Apple sein. In einem Update auf der Kickstarter-Seite schreibt Pebble:

The Pebble Time iPhone app, as we’ve all noticed, is not yet live on the iTunes AppStore. It remains “in review.” This unexpected circumstance pains us as much it does backers with watches ready to set up. We’re doing all we can to mitigate the delay and make Pebble Time Watch for iPhone available for download.

Am 18. Mai hatte Pebble die erste Version der Time-App eingereicht. Da aber noch ein Fehler aufgefallen ist, wurde sie am 22. Mai zurückgezogen und erneut an Apple geschickt. Bis heute ist die Neuerscheinung nicht im App Store vorzufinden, das verärgert natürlich etliche Anwender. Die App ist nötig, um die Pebble Time mit dem iPhone abzugleichen, Apps und Watchfaces zu installieren und Einstellungen vorzunehmen.

Da drängt sich der Verdacht auf, dass Apple den Start der App bewusst verzögert. Zwar muss ob der Fairness dazugesagt werden, dass Review-Zeiten von bis zu 10 Tagen die Regel sind, aber eine Sache ist noch immer unerklärlich: Am 22. April hat Pebble ein Mini-Update für die Standard-iOS-App eingereicht, das genau einen Fehler behebt. Und noch immer hat Apple diese Aktualisierung nicht freigegeben. 43 Tage für ein Update? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

Pebble hat jetzt jedenfalls dazu aufgerufen, öffentlich Druck zu machen. Kunden sollen bei Apple nachfragen, warum das Update oder die Pebble Time App noch nicht verfügbar sind. Auch unter dem Hashtag #FreeOurPebbleTime darf man sich in den sozialen Netzen auslassen. Apple hat sich noch nicht geäußert.

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Philipp Tusch
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21 Kommentare zu dem Artikel "43 Tage für Bugfix-Updates: Benachteiligt Apple die Pebble-Apps?"

  1. :) 4. Juni 2015 um 07:02 Uhr ·
    WENN es gewollt ist, dann ist es echt Kacke von Apple!
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    • Lasse 4. Juni 2015 um 12:53 Uhr ·
      Apple ist einfach nicht mehr das was einmal war! Keine Innovationen mehr keine coolen Features verbugte Systeme iPhones die die Qualität von einem Fake Handy haben. Also ganz ehrlich ich finde Android 5.1 um einiges besser also iOS 8.3! Entweder da ändert sich was oder mein nächstes Handy ist nicht mehr von Apple!
      iLike 9
      • Lasse 4. Juni 2015 um 18:05 Uhr ·
        Das gleiche gilt für OSX!
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  2. Nick 4. Juni 2015 um 07:25 Uhr ·
    Übliche Taktik bei Konkurrenten. So sollen die anderen Hersteller weggeekelt werden. Apple ist da keine Ausnahme, allerdings ist es hier weniger verständlich, da Apple so oder so Mrd-Gewinne einfährt. Aber gut, Kapitalismus eben…
    iLike 9
    • Siesta 4. Juni 2015 um 11:25 Uhr ·
      Naja sie ekeln eher die Kunden weg. Ob die sich nochmal ein iPhone kaufen ist da fraglich…
      iLike 3
      • TM 4. Juni 2015 um 11:37 Uhr ·
        Die Zahl der Leute die sich deswegen kein Apple-Gerät mehr kaufen werden, wird verschwindend gering sein. Das wird Apple gerade noch verkraften können
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    • Nick 6. Juni 2015 um 15:12 Uhr ·
      Zu viel Schwarzweiß-Denken mein Lieber ;)
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  3. Agit 4. Juni 2015 um 07:44 Uhr ·
    Was hat denn das mit Kapitalismus zu tun? Hier geht es um Apps in einem AppStore. Apple nutzt ganz klar seine Stellung aus. Widerliche Taktik.
    iLike 28
  4. WSB 4. Juni 2015 um 08:28 Uhr ·
    Von mir aus kann Apple die App nie veröffentlichen. Sollten sich einfach verklagen lassen dafür. Bis zum Abschluss des Verfahrens ist Prebble pleite -:)
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    • Hans das Orginal 4. Juni 2015 um 09:02 Uhr ·
      Verklagen?????
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    • iMensch 4. Juni 2015 um 09:24 Uhr ·
      Und Leute wie du fragen sich, wieso wir Apple Fans als Sektenjünger bezeichnet werden?
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      • TM 4. Juni 2015 um 11:40 Uhr ·
        das frage ich mich auch. Es scheint mir so als hätten die Leute, die Apple-Fans als „Sektenjünger“ bezeichnen, nicht die geringste Ahnung was eine Sekte ist!
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      • Wolfgang D. 5. Juni 2015 um 17:05 Uhr ·
        @TM Wäre „faschistische Fetischisten“ Dir lieber? Ist aber nicht so griffig.
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  5. Koala 4. Juni 2015 um 11:07 Uhr ·
    Das riecht nach Sammelklage … In USA auch durchaus erfolgreich.
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  6. hessekaja 4. Juni 2015 um 11:24 Uhr ·
    Manager die sowas für sich nutzen wollen gehören jedenfalls nicht auf Positionen mit Verantwortung – ich hoffe das Apple hier integer handelt. Währe schwer enttäuscht wenn eine, in irgendeiner Art geplante, Wettbewerbsbehinderung Vorrang vor Innovation hätte…
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  7. o.wunder 4. Juni 2015 um 11:28 Uhr ·
    Mit 2-3 Wochen Durchlaufzeit muss man immer rechnen. Bei Giogle geht das innerhalb weniger Tage. Ist völlig normal.
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    • Dodoooh 4. Juni 2015 um 11:54 Uhr ·
      Weil dort ja die Apps auch nicht getestet werden und ich denke es ist fast berechtigt eine App länger zu testen mit der es möglich ist ander Apps (für die Pebble) herunterzuladen. Besitze selber eine Pebble und bald auch die Time aber das wurde von Pebble schon sehr spät eingereicht jedoch das andere Update ist wirklich etwas lange…
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  8. o.wunder 4. Juni 2015 um 11:31 Uhr ·
    Von 22. Mai bis heute sind 13 Tage, Wochenenden mitgerechnet. Wie kommt Peeble auf 43 Tage?
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    • o.wunder 4. Juni 2015 um 11:33 Uhr ·
      Ja ok 43 Tage für die Standard App, also anscheinend eine zweite App? Das ist allerdings zuviel Zeit.
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  9. Siz 6. Juni 2015 um 23:02 Uhr ·
    Große sauerei falls es stimmt
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